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05.01.2008, 17:44 von PoseidonProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Briefzustellung bei Abwesenheit
Hallo Leute,
habe wieder mal ein Problem. Unsere Mieterin ignoriert jede Aufforderung zur Mietzahlung. Kündigung wurde jetzt per Einschreiben mit Rückschein zugestellt. Dezember Miete eine kl. Anzahlung, Januar fehlt komplett, Mahnung für die Mieten Okt.-Dez. wurde ebenfalls zugestellt per Einschreiben, ist inzwischen bis Teilbetrag Dez. beglichen.
Nun kommt das Problem. Mieterin macht eine Entziehungskur (Alkohol) ist für ca. 3 Monate weg. Wie kann ich trotzdem meine Mietforderungen geltend machen. Wenn ich den Mahnbescheid über das Amtsgericht zustellen lasse, werfen Sie den Brief einfach in den Briefkasten oder machen Sie den Aufenthaltsort ausfindig und stellen den Brief direkt zu?

Viel Text, hoffe aber es ist verständlich!
Alle 5 Antworten
07.01.2008, 08:57 von Dernie
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@Musti100:

Zitat:
Ein Brief, über den Gerichtsvollzieher verschickt, gilt zwar als zugestellt, aber wenn die Mieterin nachweislich nicht da ist, kann sie nach Ihre Rückkehr, wie zB. bei Bußgeldbescheiden, den alten Stand wieder herstellen - also so, als wenn sie den Brief am Tag Ihrer Rückkehr erhalten hat.


Ist das wirklich so?

Ich meine mal gelesen zu haben, daß man selber dafür verantwortlich ist, daß wichtige Post auch irgendwie gelesen wird und daß sich Fristen eben nicht durch Abwesenheit wie z.B. Urlaub verlängern (lassen).

Bin jetzt etwas verunsichert.... .

Gruß,
Dernie
06.01.2008, 13:55 von Poseidon
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Danke für die Tipps, habe auch schon daran gedacht sich an die zuständigen Ämter zu wenden. Erstmal muss ich herausfinden wär überhaupt zuständig ist und dann erwarte ich auch von diesen Leuten den lapidaren Satz den ich schon von der ARGE erhalten habe, der da lautet, wir dürfen Ihnen keine Auskunft geben.
Aber ich werde nicht locker lassen, solange nerven, bis Bewegung reinkommt. Ob wir dadurch an unsere Miete kommen bezweifle ich etwas. Aber vielleicht erreicht ja man dadurch, dass die zuständigen Stellen etwas aufmerksamer werden.

Gruß Poseidon
05.01.2008, 20:00 von Sommer
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Also das ist doch das Problem der Mieterin - vielleicht hat sie einen Nachsendeauftrag oder sowas?
Woher weißt Du das mit der Entziehungskur? Hat sie Dich davon nachweislich in Kenntnis gesetzt? Wenn nicht - ihr Problem!
Räumungsklage einreichen...

S.
05.01.2008, 18:47 von CMAX_65
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Hi Poseidon,

Zustellung oder nicht, egal ob Klinik, der Brief bleibt liegen es wird sich nichts tun 3 Monate ins Land ziehen und die Probleme und der Mietrückstand nicht kleiner werden !

Bleibt nur die Flucht nach vorn.

Aktiv werden, den zuständigen Betreuer oder Betreuerin der Dame über die Vorgeschichte informieren ihn die Situation schildern und ruhig ein bischen auf dramatisch machen. In Kürze Räumungsklage, Räumzung droht, Obdachlosigkeit etc.

Wenn Klinik im Umkreis von 100-200 km würde ich persönlich aufkreuzen und "Druck machen".

Wenn der zuständige Betreuer nicht mitzieht die örtlichen Behörden informieren und um Kostenübernahme der Wohnkosten auffordern !

Würde ich jedenfalls so machen.........

MFG
05.01.2008, 18:21 von Musti1000
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Die Zustelladresse musst Du schon vorgeben - entweder die Wohungsadresse oder die Klinik...

Ein Brief, über den Gerichtsvollzieher verschickt, gilt zwar als zugestellt, aber wenn die Mieterin nachweislich nicht da ist, kann sie nach Ihre Rückkehr, wie zB. bei Bußgeldbescheiden, den alten Stand wieder herstellen - also so, als wenn sie den Brief am Tag Ihrer Rückkehr erhalten hat.

Also besser in die Klinik schicken.
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