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05.09.2004, 15:45 von englerProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Betriebskostenabrechnung
Wir haben bisher von April bis April unsere Betriebskosten abgerechnet, wollten ihn aber dem Kalenderjahr anpassen, und haben deshalb bis Dezember und nicht bis April abgerechnet, die Abrechnung also schon eher erstellt. Vom Anwalt eines Mieters haben wir uns aber sagen lassen müssen, dass wir jährlich abrechnen müssen. Aus bestimmten Gründen ist es doch aber zulässig, den Abrechnungszeitraum zu ändern, damit müssen wir den Zeitraum von 12 Monaten unterschreiten, oder?

Desweiteren haben wir seit vorigem Jahr Oktober eine Wohnung mehr (neu) in unserem Gebäude zu vermieten. Nun hatten wir natürlich ein Problem bei der Betriebskostenabrechung, da sich die Umlageschlüssel während des Jahres verändert haben z.B. Wohnfläche. Auf Grund dessen haben wir unsere Abrechung in zwei Teile (Abrechnungszeiträume Apr.-Okt. und Okt.-Dez.) geteilt. War das richtig so? (Wir haben schon die ersten Widersprüche ? von denen, die beim Mieterbund waren.) Wie müssten wir es richtig machen? In diesem Zusammenhang haben wir auch die Gesamtkosten auch nur für den jeweiligen Abrechnungszeitraum (und nicht für das ganze Jahr) aufgeführt. Womit der Mieterbund nicht einverstanden war.

Wer kann uns helfen?
Alle 2 Antworten
05.09.2004, 19:45 von RM
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Eine Nachfrage beim Mieterbund wird nicht wirklich helfen. Man muss kein Prophet sein um vorherzusehen, dass der Mieterbund eine geänderte Abrechnung für eine anderes Mitglied, das sich dann durch das Abrechnugsverfahren benachteiligt sieht, wieder beanstanden wird.

Die sauberste Lösung wäre eine Abrechnung nach einem Umlageschlüssel, der neben der Wohnfläche auch die Anzahl der Tage berücksichtigt. Das führt dazu, dass die Mieter der später dazugekommenen Wohnung auch für Kosten zahlen, die vor der Fertigstellung angefallen. An der Stelle wird man auf stur schalten müssen.

Einwände gegen eine unterjährige Abrechnung zur Umstellung des Abrechnungszeitraums werden nur wenig Aussicht auf Erfolg haben und fallen vermutlich in eine Kategorie mit "zu viel" oder "kann nicht sein". Hier wird nach anwaltlicher Beratung vermutlich eine Zahlungsklage angezeigt sein.
05.09.2004, 19:30 von Claudia
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Wie müssten wir es richtig machen?

Was ist wenn Ihr den Mieterbund selbst fragt ?
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