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19.03.2008, 20:37 von MonaEProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Betriebskostenabrechnung-Nachzahlung
Hallo!!!!
Wer kann mir denn mal weiterhelfen?
Meine Mieter haben für 2007 eine recht hohe Betriebskostennachzahlung zu leisten, sind damit trotz Mahnungen immer noch in Verzug. Habe jetzt angekündigt, meine Anwältin in der Angelegenheit einzuschalten. Passiert nach wie vor nichts.
Wie ist denn der Verlauf wenn meine Anwältin sich einschaltet? Womit muss ich rechnen, was muss ich befürchten oder darf ich erwarten? Und vor allem wie sieht es mit den Rechtsanwaltkosten oder evtl. anfallenden Gerichtskosten aus, sollten meine Mieter weiterhin nicht zahlen. Wahrscheinlich muss ich die Kosten erst mal alle selbst tragen? In welche Höhen gehen denn solche Kosten??

Hilfe!!!!!!!
Alle 14 Antworten
20.03.2008, 13:59 von MonaE
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Hallo cicalino,
die Kaution habe ich nicht vom amt bekommen sondern direkt von den Mietern und zwar angelegt auf einem Sparbuch, welches jetzt in meiner Hand ist. Trotzdem kenne ich den zuständigen Ansprechpartner meiner Mieter beim Amt, habe ja wie gesagt schon mal telefonisch versucht eine Auskunft zu bekommen. Ist hier auch keine Großstadt, aber leider waren die stur. Hatte das Gefühl, dass die Dame mir gern Auskunft gegeben hätte, sie war sehr mitfühlend, rückte aber nicht mit der Sprache raus. tja, da konnte ich mir auch nichts für kaufen. Aber ich bleibe eisern und versuche es nochmal schriftlich beim Amt.
Gruß Mona.
20.03.2008, 13:39 von cicalino
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Hallo Mona,

unsere Mieter bekommen auch die Miete vom Amt bezahlt.
Wir haben einfach die Nebenkostenabrechnung komplett in Kopie an das Amt geschickt.
Theoretisch müsstest Du doch auch eine Kaution vom Amt bekommen haben- da steht doch auf dem Formular zumindest der Ansprechpartner drauf. So bin ich auch an den passenden Bearbeiter gekommen.
Wir wohnen auf dem platten Land, hier war es überhaupt kein Problem eine Auskunft zu bekommen. Habe aber schon öfter gehört das die hier sehr locker drauf sind.

Ich wünsche Dir viel Glück, auf keinen Fall lockerlassen, immer an die kleinen Terrier denken- die beissen doch auch so gerne in die Waden

Liebe Grüsse vom Land

cicalino
20.03.2008, 13:34 von MonaE
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Hallo locarius,
ich finde das ist eine gute idee. werde ich auf jeden Fall versuchen. Vielen Dank für den Tipp.
Gruß Mona.
20.03.2008, 13:25 von locarius
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Hallo MonaE,

schicke doch eine Kopie der Betriebskostennachzahlung mit der Bitte um Kostenübernahme direkt an das Sozialamt.

Bitte um eine Stellungnahme zur Kostenübernahme durch das Amt.

Wäre doch auch einen Versuch wert.

Gruß
Locarius
20.03.2008, 12:52 von MonaE
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Hallo Cavalier,
eigentlich würde dann das Sozialamt die Nachzahlung direkt auf mein Konto überweisen. Mit der Miete läuft es ja genauso. Andererseits haben meine Mieter seit kurzer Zeit auf einmal ein Auto. Da hab ich mich auch schon gefragt, wie das finanziell möglich ist. Das Sozialamt scheint das aber nicht zu interessieren.
Gruß Mona.
20.03.2008, 12:49 von MonaE
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hallo Cora!
Du hast Recht. einfach nichts unternehmen wäre ja ein Spitzenerfolg für die Mieter. Hoffe ich mal, dass die keinen Widerspruch einlegen.
Gruß Mona
20.03.2008, 12:42 von cavalier
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Meine Mieter teilten mir mit, dass das Amt die Nachzahlung der Nebenkosten nicht übernehmen will
Wenn die Nachzahlung angemessen ist, übernimmt i.d.R. das Sozialamt die Nachzahlung.

Ich habe natürlich versucht beim Amt nachzufragen, aber die dürfen wegen Datenschutz keine Informationen geben.
Das ist die übliche Aussage.

Vielleicht haben die ja schon an die Mieter gezahlt und diese haben sie an dich nicht weitergeleitet.
20.03.2008, 12:41 von Cora
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Hallo

RA Gebühren ca. 150 € bei Streitwert 500 € inkl. Mahnbescheid.

Mahnbescheid mach selbst, und wenn du jetzt kein Geld bekommst, und sie legen keinen Widerspruch ein, machst du einen Vollstreckungsbescheid, der ist dann 30 Jahre gültig und du kannst immer wieder versuchen dein Geld + Kosten + Zinsen zu bekommen.

"Schenkst" du es ihnen, machen sie es immer wieder so.

lg
20.03.2008, 12:35 von MonaE
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Hallo!!
Also, ich finde das ja auch merkwürdig. Meine Mieter teilten mir mit, dass das Amt die Nachzahlung der Nebenkosten nicht übernehmen will. Ich habe natürlich versucht beim Amt nachzufragen, aber die dürfen wegen Datenschutz keine Informationen geben.
20.03.2008, 12:30 von cavalier
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Meine Mieter leben vom Sozialamt
Aber die zahlen doch die Nebenkosten.
20.03.2008, 12:30 von tommytulpe
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Meine Mieter leben vom Sozialamt

Zahlt nicht auch die Nebenkosten das Sozialamt?
20.03.2008, 12:26 von MonaE
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Hallo!
Danke für deinen Beitrag.
Also der Streitwert beträgt 500 Euro. Meine Mieter leben vom Sozialamt und ich habe das Gefühl, dass bei denen trotz Mahnbescheid, usw. später doch keine Kohle rüber kommen wird. Deshalb frage ich mich, ob sich die ganze Prozedur überhaupt lohnt, wenn ich letztendlich womöglich noch drauf zahle und das Geld doch nie zurück bekomme.
Ich habe auch schon überlegt, ob eine Kündigung wegen Zahlungs-verzug möglich ist!??
Gruß Mona.
19.03.2008, 23:10 von Cora
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Hallo

muss ich Stefan zustimmen. Gebühren für den Streitwert kannst du googeln unter Rechtsanwalt-Gebühren.

Hol dir einen Mahnbescheid-Vordruck, füll ihn aus und spar dir erstmal den RA. Wenn es vor Gericht gehen sollte kannst du immer noch einen nehmen.
19.03.2008, 21:11 von stefan_nuernberg
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Der Anwalt muß einen Mahnbescheid beantragen oder eine Klage einreichen. Die Kosten hängen vom Streitwert ab.

Wie hoch ist denn der Streitwert (= Höhe der Nachzahlung)

Die Frage ist, ob Du überhaupt einen Anwalt brauchst - einen Mahnbescheid kannst Du auch selbst beantragen, wenn dagegen kein Widerspruch eingelegt wird, ist das Ganze durch, wenn Widerspruch eingelegt wird kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du einen Anwalt einschaltest.

Bist Du Mitglied bei H & G oder hast Du eine Vermieter-Rechtsschutz-Versicherung?

Gruß

Stefan

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