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18.10.2011, 22:01 von AmazonenreiterProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Betriebskostenabrechnung nach Wohnungskauf
Hallo, ich habe eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus im Rahmen einer Zwangsversteigerung im Insolvenzverfahren erworben, das war Mitte März 2010. Mieter waren Leistungsbezieher, für die das Amt die Miete und die Nebenkosten an den Voreigentümer, respektive dessen Insolvenzverwalter, direkt bezahlte. Unmittelbar nach dem Kauf zog diese Partei aus und ich konnte nach aufwendiger Renovierung neu vermieten. Soweit so gut.

Mitte 2010 wurde von unserer Hausverwaltung die Betriebskostenabrechnung für 2009 erstellt. Hier der erste Schock. Offensichtlich wurden vom Mieter Rücksichtslos von Heizung und Wasser gebrauch gemacht, so dass für 2009 eine Nachzahlung von über 1.700,-€ anfiel. Diese Nachzahlung übernahm, Gott sei Dank, der Insolvenzverwalter des Voreigentümers. Jetzt vor kurzem wurde das Jahr 2010 abgerechnet, und somit auch der Zeitraum Januar bis Mitte März 2010, die Zeit vor meinem Eigentum. Wieder fallen erhöhte Nebenkosten an, ca. 400,-€ , da die Mieter keinen Sinn zu Sparen hatten, wozu auch, das Amt bezahlte ja auch. Jetzt klammert sich der Insolvenzverwalter auf Anfrage durch die Hausverwaltung nach Begleichung der Schuld jedoch aus, da diese Kosten erst nach Zuschlagsbeschluss anfielen, und die Zwangsversteigerung als auch das Insolvenzverfahren abgeschlossen ist. Die Hausverwaltung fordert nunvon mir, als neuen Eigentümer, die Zahlung der Nebenkosten für diesen Zeitraum, als ich noch kein Eigentümer war.

Nun meine Frage: Geht das so einfach, dass die Hausverwaltung den Betrag von mir verlangt, oder muss der Voreigentümer für die Begleichung einspringen
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