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27.06.2006, 15:16 von ShankOLProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Betriebskosten
Eigentlich große K...! Mein Mieter will die Nachzahlungen der Betriebskosten nicht begleichen. Sind aber nur knapp 50,00€ . Hat RA eingeschaltet. Dieser schreibt, es seien erhebliche Mängel vorhanden. Zeigt diese aber nicht auf. Ich habe nochmals geprüft, kannmeinerseits keine Mängel erkennen. Umlagefähige Kosten sind nachvollziehbar genannt, Abrechnungszeitraumliegt vor,Haus, Mieter, Vermietrer und auch Ortund konkrete Whnung stehen drin. Heiz- und Waserkosten sind vo -techem- übernommen, für Mieter tagesgenau berechnet.Betriebskostenrechnung erfolgte nach Voprgabe VDV. Ich weis nicht was er noch will. Aber er schuldet mir noch immer Miete für 14Monate PKW.Stellplatz und festgesetzte Kaution seit Mai 2005. Ich habe doch einen feinen Mieter erwischt? Oder?
Gruß
Siggi
Alle 12 Antworten
03.07.2006, 10:39 von prinzregent
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Zitat:
erhebliche Mängel
? OHNE diese "Mängel" explizit zu nennen ?

Damit kommt der Mieter nicht durch ! vgl. Rita, Vermieterheini u.a.

Der gegnerische Mieteranwalt scheint seinen eigenen Mandanten nicht zu mögen. Aber RA hat einen Brief geschrieben und bekommt sein Geld für diese Diestleistung.

So was hatte ich auch mal, es war immer eine Freude die Briefe des gegnerischen Mieteranwaltes zu lesen. Der Anwalt hatte fast wörtlich die Argumente seines Mandanten in die Briefe geschrieben, obwohl der RA sehr genau wusste, dass er NICHT damit vor Gericht durchkommt.

Den Prozess hab ich gewonnen.

Ich freu mich immer wenn Vermieter einen Prozess gewinnt. Oder eine Urkundenklage !
03.07.2006, 08:00 von Vermieterheini1
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Nachdem die Forenbetreiber bzw. Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen alle meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos nicht wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
02.07.2006, 12:04 von Rita
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Hi Domenico
falls du dich auf meinen Beitrag bezogen hast:
Bitte genauer lesen! (das ist wenn's um Recht geht unabdingbar)
Zitat:
schnellstmöglichst Mahnbescheid/Zahlungsklage für die "Urkundenforderungen" durchziehen


D.h. die strittige 50-Euro-Forderung bleibt da völlig außen vor!
Ich würde auf die 50-Euro zunächst keine Zeit/kein Geld verschwenden - maximal nach Ablauf der Einwendungsfrist und vor Eintritt der Verjährung evtl. nochmal was diesbgzl. unternehmen.

01.07.2006, 21:16 von Domenico
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... und wenn er dem Mahnbescheid widerspricht ? Dann gehst Du wegen 50 Euro zu Anwalt ?

Domenico
01.07.2006, 11:04 von Rita
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Welche persönlichen Strategien hinter den einzelnen Vorgehensweisen stecken, möchte ich ohne Kenntnis des gesamten Sachverhalts weder bewerten noch ausdiskutieren.

Fakt ist: Eine WIRKSAME Einwendung liegt nur vor, wenn konkrete Beanstandungspunkte vorgetragen wurden.
Zitat:
Die Einwendungen können vom Mieter formlos mitgeteilt werden, solange erkennbar bleibt, dass der Mieter Einwendungen geltend macht, was bei bloßem Nichtzahlen nicht der Fall ist (Lützenkirchen NZM 02, 512 (513)). Der Mieter muss konkrete Einwendungen vortragen, will er nicht an der Ausschlussfrist scheitern. Allgemeine Bedenken sind keine Einwendungen. In der Regel wird vor Erhebung von Einwendungen eine Belegprüfung durch den Mieter erforderlich sein.
aus
http://www.advocat24.de/user_files/rechtstipps/newsl2004-Betriebskosten-Fristen-07-04.pdf

Eigentlich liegt also noch gar nichts vor, worauf man reagieren könnte. Man könnte aber auch kurz an den Mieter-RA schreiben "Da Sie bislang keine konkreten Einwendungen vorgetragen haben ist der Nachzahlungsbetrag nach wie vor zur Zahlung fällig bzw. seit .... überfällig. Soweit nicht bis zum .... der überfällige Nachzahlungsbetrag beglichen ist oder Sie konkrete Beanstandungspunkte benannt haben, sehe ich mich gezwungen ...."

Weil's hier nur um lachhafte 50 Euro geht, würde ich aber den womöglichen noch heiss umstrittenen Betrag nicht mit unstrittigen Mietforderungen vermischen, sondern schnellstmöglichst Mahnbescheid/Zahlungsklage für die "Urkundenforderungen" durchziehen und aufgrund des erheblichen Mietzahlungsverzugs auch die fristlose Kündigung aussprechen (kann ja einmal in zwei Jahren durch Zahlung unwirksam gemacht werden).

> "Mahnbrief" ???
Zitat:
BGB § 286 - Verzug des Schuldners
(1) Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritt der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug. Der Mahnung stehen die Erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren gleich.
(2) Der Mahnung bedarf es nicht, wenn
1. für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist
(i.d.R. im Mietvertrag, in der Nachzahlungsaufforderung zur BK-Abr),
2. der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,
3. der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,
4. aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.


Warum unnötig Zeit und (Anwalts-)Kosten verschwenden?
30.06.2006, 18:50 von Judy
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Hallo Vermieterheini1,

der Rechtsanwalt hat doch schon 'Mängel' angemeldet. Hier kommt es sehr auf die Formulierung im Schreibens des RA an. Es scheint so, dass der RA davon ausgeht, dass der Vermieter Bescheid weiß, wenn er nicht nachfragt. Somit könnte das Trick von der anderen Seite sein. Daher den Ratschlag zu Konkretisieren. Wenn er gar nicht reagiert, könnten Fristen verstreichen oder wie heisst es so schön Stillschweigen willigt ein.

Somit am besten zum eigenen Rechtsanwalt und der soll machen.

Judy
30.06.2006, 08:56 von Vermieterheini1
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Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
30.06.2006, 08:53 von Vermieterheini1
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Nachdem die Forenbetreiber bzw. Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen alle meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos nicht wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
29.06.2006, 18:21 von Wolf
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Zitat:
Habe jetzt Maßßnahmen zu Fragen Mahnbrief eingeleitet.


29.06.2006, 17:36 von ShankOL
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Danke für die Antwort. Habe jetzt Maßßnahmen zu Fragen Mahnbrief eingeleitet.
28.06.2006, 09:46 von Kasperkopf
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Hallo Shankol,

warum hast Du nicht schon längst die Stellplatzmiete und die fehlende Kaution per Mahnbescheid oder Gerichtsverfahren eingetrieben? Wer sich so lange von seinem Mieter auf der Nase rumtanzen lässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er eine Nachzahlung aus der Abrechnung auch nicht ernst nimmt.

Gruss Kasperkopf
27.06.2006, 16:37 von Judy
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Herzliches Beileid. Wenn Du alles konform zum Mietvertrag abgerechnet hast, würde ich im Zweifelsfall auch einen Rechtsanwalt einschalten, um die gesamten Forderungen durchzusetzen und den Mieter RA auffordern, konkret die Mängel zu nennen. Muss er nicht konkrete Angaben zu den Mängeln machen? Hat er die Miete deshalb gemindert? Sonst dürfte das ganze auf tönernen Füßen stehen.

Mit den Betriebskosten scheint ein neues Spiel der Mieter zu sein.

Judy
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