> zur Übersicht Forum
28.11.2007, 19:23 von ErichProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Berufsethos - Rechtsanwalt
Hallo Mieter - Geschädigte!

Was haltet IHR davon, wenn der gegnerische Rechtsanwalt auf Biegen
und Brechen den Prozeß gewinnen möchte und dabei unehrenhaftes
Verhalten an den Tag legt, er wider besseres Wissen vorträgt.
Selbst unwahre Darstellungen werden vorgebracht! Ein Angeklagter
darf lügen, ein Zeuge nicht und ein Anwalt?

Gruß Erich
Alle 11 Antworten
29.11.2007, 20:04 von Mortinghale
Profil ansehen
Liebe Rita,

Zitat:
Anscheinend haben die nur eine goldene Regel = "wie verdiene ich am meisten"


Da hast Du Dich aber durch amerikanische Anwaltsserien in Bockshorn jagen lassen; in Deutschland verdient ein RA immer das Gleiche, egal, ob er verliert oder gewinnt.
Erfolgshonorare sind nicht zulässig.

29.11.2007, 19:07 von Rita
Profil ansehen
Zitat:
Selbst unwahre Darstellungen werden vorgebracht!

Hat mich auch schon manches Mal zur Weissglut gebracht - aber man muss sich damit abfinden > das ist tatsächlich völlig normal.
Um dagegen vorgehen zu können, müsstest Du dem gegenerischen Anwalt schon ganz eindeutig Unwahrheiten wider besseres Wissen nachweisen können.

... wenn du denn kannst > öffentlich/in der Verhandlung "demontieren" (ein schöner Ausdruck)

Ach so: welches Berufsethos meinst du denn?
Habe derartiges noch nicht entdecken können ...
Anscheinend haben die nur eine goldene Regel = "wie verdiene ich am meisten"
29.11.2007, 18:29 von nass01
Profil ansehen
Das vor Gericht gelogen wird, dass sich die Balken biegen ist doch bekannt.
Ich halte nichts davon es mit gleicher Münze zurück zu zahlen aber ich würde versuchen den Anwalt mit eindeutigen Beweisen zu demontierten und so die Glaubwürdigkeit auf zu zeigen.
29.11.2007, 11:09 von johanni
Profil ansehen
Hallo Erich,

Zitat:
Was haltet IHR davon, wenn der gegnerische Rechtsanwalt auf Biegen
und Brechen den Prozeß gewinnen möchte und dabei unehrenhaftes
Verhalten an den Tag legt, er wider besseres Wissen vorträgt.
Selbst unwahre Darstellungen werden vorgebracht! Ein Angeklagter
darf lügen, ein Zeuge nicht und ein Anwalt?


Ein Awalt hat nun einmal die Pflicht, fast alles für seinen Mndanten zu tun, damit er " sein Recht" vor Gricht bekommt!

Was verstehst Du unter Unehrenhaft?

Unwahre Darstellungen müssen eben wiederlegt werden. Hier ist Dein Anwalt zu besonderer Aufklärung verpflichtet.Nur Beweise zählen!!

Kan nur empfehlen, immer ganz genau zuzuhören und darauf zu achten, dass solche Aussagen auch immer im Protokoll festgehalten werden. Nur was im Protokoll steht, zählt!!

Anwaltskammer kann man in der Regel " knicken"!!

johanni
29.11.2007, 07:55 von Bilbo
Profil ansehen
Ich würde so vorgehen: Strafanzeige gegen Gegner + dessen RA wegen versuchtem Prozessbetrug. Dazu Anzeige gegen RA bei der Kammer.
28.11.2007, 22:40 von Lemame
Profil ansehen
Hallo,

es ist möglich einen Anwalt durch das Gericht zu einer offiziellen Entschuldigung wegen unehrenhaftem Verhalten zu zwingen.
Habe den Fall erlebt, daß der gegnerische Anwalt per Urteil zu einer offizellen Entschuldigung wegen unehrenhaften Verhaltens beim Beklagten verpflichtet wurde. Ging um eine Erbschaftsangelegenheit und das Urteil kam von einem Landgericht. Also zu dolle dürfen sie es nicht treiben.
Grüße Lemame
28.11.2007, 20:43 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo,

ist die Lüge der Gegenseite einschl. des Rechtsbeistands offenkundig und beweisbar, den Vorsitzenden auf die Sanktion ansprechen.
Und sich nicht mit einem mündlichen Verweis zufrieden geben.
Soll er eine Ehrenrunde drehen.

Und danach der Anwaltskammer melden.
Viele kleine Verstöße führen auch bei der Anwaltskammer zu Einträgen.
28.11.2007, 20:43 von Mortinghale
Profil ansehen
Das ist scheinbar auch ein Teufelskreis.

Da die irgendwie davon ausgehen, daß ihnen ohnehin maximal die Hälfte geglaubt wird, übertreiben sie im Vorfeld eben hemmungslos.

Und da man mit diesen Übertreibungen rechnet, glaubt man ihnen auch nur maximal die Hälfte.

28.11.2007, 20:16 von CMAX_65
Profil ansehen
Hallo,

Zitat:
der Anwalt trägt eigentlich nur das vor, was ihm sein Mandant erzählt und wenn das gelogen ist und der Anwalt das auch weiß, trägt er es trotzdem vor.


is so, der Anwalt kann sich immer darauf beziehen, dass er seinen Mandanten vertritt..

MFG
28.11.2007, 19:47 von Cora
Profil ansehen
Hallo

der Anwalt trägt eigentlich nur das vor, was ihm sein Mandant erzählt und wenn das gelogen ist und der Anwalt das auch weiß, trägt er es trotzdem vor.

Habe in den letzten 3 Jahren viiiiel dazu gelernt.
28.11.2007, 19:33 von Mortinghale
Profil ansehen
Ein Anwalt vertritt seine Partei.

Wenn er Deinen Gegner vertritt, ist auch er Dein Gegner.
Versuche einer "Zusammenarbeit" kannst Du Dir sparen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter