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14.08.2007, 20:25 von Vermieter2007Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Belege abschreiben?!
Hallo zusammen!

Einer meiner Mieter will die Belege für die Nebenkostenabrechnung 2006 einsehen, weil er glaubt, die Abrechnung sei fehlerhaft.
Ich habe ihm angeboten, dass er die Original-Belege jederzeit einsehen kann (er wohnt im gleichen Haus wie ich).
Nun kam ein Brief vom Mieterschutzverein mit der Aufforderung, Kopien an den Verein zu versenden, andernfalls würde mein Mieter bei einer Einsichtnahme die Belege alle abschreiben.

Nun meine Frage: Ist ein abschreiben der Belege wirklich möglich?
Wo soll denn bitte stehen (in einem Gesetz oder Urteil), dass ein Mieter das Recht hat, Belege abzuschreiben?
Oder ist dies nur mal so eine Drohung, damit ich die Belege doch kopiere?

Ich würde mich über Antworten und Infos zu dieser Frage sehr freuen!

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
Alle 66 Antworten
16.08.2007, 10:15 von Augenroll
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Warum versuchen eigentlich die Vermieter ständig die Einsichtnahme und Prüfung der BK/HK Abrechnungen zu erschweren?

Der Vermieter erstellt eine Abrechnung, da ist doch eigentlich klar, das die überprüft werden darf!!!

Oder prüft der Vermieter die Rechnungen auch nicht, die er selbst erhält???

Die Überprüfung zu erschweren ist unseriöses Geschäftsgebahren.
15.08.2007, 20:31 von Mortinghale
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Und wer in die Bar geht, fällt darin um.

Ich muß mich wiederholen: Wenn es nicht verboten ist, ist es erlaubt.

Wenn Du einen Mieter mit photographischem Gedächtnis hast, willst Du den dann anschließend abfüllen, damit er den Inhalt der Belege wieder vergißt ?

Das Abschreiben ist hier einer Kopie nicht gleichzusetzen. Der Mieter hat nur deshalb keinen grundsätzlichen Anspruch auf Kopien, weil diese nur mit zusätzlichem Arbeitsaufwand durch den Vermieter zu erstellen sind (deshalb ja auch ggfs. Kostenerstattung).

15.08.2007, 20:21 von Vermieter2007
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Schön, dass wir wieder zu meiner ursprünglichen Frage zurückgekehrt sind!

Fakt ist doch, dass das Abschreiben der Belege der Anfertigung einer Kopie gleichzusetzen ist. Und auf genau diese Kopie hat der Mieter keinen Rechtsanspruch.
Es gibt kein Gesetz oder Urteil zu dieser Frage (nach langer Recherche habe ich jedenfalls nichts dergl. gefunden).
Lediglich auf der Internet-Seite eines Mietervereins wird behauptet, dass ein Mieter die Belege abschreiben dürfe, aber einen Verweis auf ein Urteil oder Gesetz fehlt (wohl weil es dies eben nicht gibt).
Fakt ist, dass mein Mieter die Belege jederzeit einsehen kann. Die Abrechnung ist korrekt, zu verbergen habe ich auch nichts.
Ich habe ihm sogar schon einen Termin zur Einsichtnahme vorgeschlagen (bevor er beim Mieterschutzverein war), diesen hat er abgelehnt, weil er gerade keine Lust hatte.

Er ist einfach ein Querulant und nach dem Schreiben vom Verein (in dem immer nur auf dreiste Weise gefordert wird, frei nach dem Motto: Hier ist der Wunschzettel, erfülle nun die Wünsche!) ist es einfach auch an der Zeit eine Grenze zu ziehen.

Wer den Wind säht, wird den Sturm ernten (wenn ich mich recht erinnere).....

15.08.2007, 19:13 von Cora
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Zitat:
Vielleicht hat der abschreibende Mieter und sein Begleiter auch noch jede Menge Fragen zu den vorgelegten Unterlagen, die ja alle irgendwie beantwortet werden müssen, ansonsten würden die nichterklärten Posten nämlich nicht bezahlt werden müssen.



was hat das eine mit dem anderen zu tun?
15.08.2007, 17:30 von MarieP
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Hallo

kann man hier zurück zum eigentlichen Thema gehen!?

Euch ist bewußt, dass der Mieter Anspruch auf Einsicht in die Originalbelege hat! Somit sind Kopien eine Erleichterung. Trotz Kopien kann der Mieter immer noch Einsicht in die Originalbelege verlangen.
Überwiegend wird das Einsichtsrecht des Mieters unmittelbar aus § 259 BGB abgeleitet. Teilweise auch aus einer analogen Anwendung des § 29 Abs. 1 NMV.
Der Wortlaut des § 259 BGB spricht lediglich davon, dass der Rechenschaftspflichtige "Belege vorzulegen" habe. An welchem Ort dies erfolgen soll, wird in Rechtsprechung und Schrifttum unterschiedlich gesehen.

Ihr könnt es aber auch in der Wohnung des Mieters die Belegeinsicht gewähren.
Diese Maßnahme ist keineswegs so "mieterfreundlich", wie es den ersten Anschein hat. Der Vermieter kann zwarden hiermit verbundenen verwaltungsmäßigen Anstrengungen entgehen, indem er freiwillig Kopien der gewünschten Belege versendet, er kann aber auch diese Rechtsansicht ernst nehmen und das Wohnzimmer des Mieters mit seinen Aktenordnern vollstellen. Die Folge ist für den Mieter dann nicht unerheblich. Die Kosten für die Übersendung der Originalbelege sind in analoger Anwendung von § 811 Abs. 2 S. 1 BGB vom Mieter zu tragen, ebenso die Gefahr des Verlustes. Der Vermieter kann sogar entsprechend § 811 Abs. 2 Satz 2 BGB vorherige Erstattung der Übersendungskosten sowie eine Sicherheitsleistung wegen Verlustgefahr verlangen.

Die Belegeinsicht darf so viel Zeit beanspruchen, wie benötigt wird.
Bei der Arbeitsgeschwindigkeit ist nicht auf einen mit wohnungswirtschaftlichen Dingen ständig befassten Fachmann abzustellen, sondern auf einen Laien mit wenig Praxiserfahrung in der Rechnungsprüfung. Weil der Mieter jeden Beleg abschreiben darf, wird man pro Beleg im Durchschnitt 15 Minuten Zeit ansetzen können, ohne dass dem Mieter der Vorwurf einer schikanösen Verzögerung der Einsichtnahme zu machen wäre. Im Übrigen hängt die Zeitdauer der Einsichtnahme nicht zuletzt von der Kooperationsbereitschaft des Vermieters ab. Er hat die angeforderten Belege vorzulegen.

Um es nicht noch weiter auszudehnen. In diesen Fall werden Kopien gewünscht oder eben ein Abschreiben der Belege.
Beides ist rechtmäßig. Jeder hier kann für sich abschätzen, was für ihn angenehmer ist.
15.08.2007, 17:28 von Augenroll
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Jaja,

Sie schaffen ja heute Ihre 1000 Beiträge noch. Aktueller Stand:

Zitat:
cavalier
Giga-User

Beiträge: 991


15.08.2007, 17:26 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
dito

Wo habe ich gefordert?
15.08.2007, 17:24 von Augenroll
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Zitat:
Noch einmal, Sie haben von mir nichts zu fordern.



Dito.
15.08.2007, 17:22 von cavalier
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@Augenroll,

Zitat:
Ich fordere Sie nochmals auf. lassen Sie bitte dieses Gespamme, das ist der Übersichtlichkeit abträglich.

Noch einmal, Sie haben von mir nichts zu fordern.

Wenn Sie mich bitten (wie es ich gehört) ist das eine andere Sache.
15.08.2007, 17:01 von Augenroll
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Ich fordere Sie nochmals auf. lassen Sie bitte dieses Gespamme, das ist der Übersichtlichkeit abträglich.
15.08.2007, 16:59 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
Wie bitte?

ja
15.08.2007, 16:59 von Mortinghale
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Also Phili,

das mit der Enteignung nehme ich schon sehr sachlich; keine Sorge.

15.08.2007, 16:57 von Augenroll
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Zitat:
Bitte Sie auch.


Wie bitte?
15.08.2007, 16:56 von cavalier
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@Augenroll,

Zitat:
es wäre schöner, wenn Sie sachlich bleiben würden.

Bitte Sie auch.
15.08.2007, 16:55 von Augenroll
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@cavalier, @mortinghale,

es wäre schöner, wenn Sie sachlich bleiben würden.
15.08.2007, 16:44 von Mortinghale
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@Cavalier

Das kann man so nicht sagen; aber es wurde halt flotter enteignet.

Wo ist bloß meine Ranch geblieben ?

15.08.2007, 16:37 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
und geerbt habe ich auch nicht.

Wo soll das Erbe denn herkommen?

In der DDR gab es doch nur Volkseigentum.
15.08.2007, 16:30 von Mortinghale
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Du bist aber auch ein Pechvogel.

15.08.2007, 15:50 von Augenroll
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Zitat:
bleib mal ein bißchen dichter am Ball


Naja ich muss ja nebenher noch einer Lohnarbeit nachgehen (ua. um meine Miete zu zahlen). Ich habe ja nun leider keine Mieter, die mich mit üppigen Finanzen ausstatten. und geerbt habe ich auch nicht.
15.08.2007, 15:35 von Mortinghale
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Wie originell (Du wirst noch ein zweiter OTTO werden).

Ich warte noch immer (2996 ist übrigens lange überholt; bleib mal ein bißchen dichter am Ball).

15.08.2007, 15:30 von Augenroll
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Zitat:
ich wollte damit nur ausdrücken, daß manche Mieter im Vorfeld schon mal die verrücktesten Dinge kolportieren, aber ein Ergebnis, bei dem sie "unterlegen" sind, eher beschämt verschweigen.

Letztlich eine rein menschliche Reaktion.




dazu kann ich nur auch nur aus Erfahrung berichten:

Manche VERmieter kolportieren im Vorfeld schon mal die verrücktesten Dinge, aber ein Ergebnis, bei dem sie "unterlegen" sind, eher beschämt verschweigen.

Letztlich eine rein menschliche Reaktion.

15.08.2007, 15:25 von Augenroll
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Zitat:
Da käme ein Tischchen mit Stühlchen vor die Haustür, an dem sich der Mieter gemütlich niederlassen könnte und wie lange das dann dauert, würde mich nicht interessieren.

Für Trolle würde ich extra ein Zelt aufstellen



Vielleicht hat der abschreibende Mieter und sein Begleiter auch noch jede Menge Fragen zu den vorgelegten Unterlagen, die ja alle irgendwie beantwortet werden müssen, ansonsten würden die nichterklärten Posten nämlich nicht bezahlt werden müssen.
15.08.2007, 14:47 von Mortinghale
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Hallo Johanni,

ich wollte damit nur ausdrücken, daß manche Mieter im Vorfeld schon mal die verrücktesten Dinge kolportieren, aber ein Ergebnis, bei dem sie "unterlegen" sind, eher beschämt verschweigen.

Letztlich eine rein menschliche Reaktion.

15.08.2007, 14:41 von Cora
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Hallo

auf diese "Drohung" des Mieterbundes: entweder Belege schicken oder Mieter schreibt ab, würde ich so reagieren, dass ich keine Kopien schicken würde, schon aus Prinzip nicht.

Da käme ein Tischchen mit Stühlchen vor die Haustür, an dem sich der Mieter gemütlich niederlassen könnte und wie lange das dann dauert, würde mich nicht interessieren.

Für Trolle würde ich extra ein Zelt aufstellen

15.08.2007, 14:29 von johanni
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Hallo Morti,

Zitat:
Ist das jetzt verbürgtes Wissen oder hoffst Du das lediglich


Aber, aber, wer wird denn so mißtrauisch sein

Selbstverständlich schreibe ich nur meine Erfahrungen.

Aber was Du jetzt schreibst, beinhaltet einen Prozess und daher sind es jetzt Äpfel und Birnen und diese sollten nicht verglichen werden.

Johanni
15.08.2007, 14:25 von Mortinghale
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Hallo Johanni,

Zitat:
Hatte für mich noch den Nebeneffekt, dass die Mieter in ihrer Kommunikation mit anderen bestätigen mußten, dass alles in Ordnung wäre.


Ist das jetzt verbürgtes Wissen oder hoffst Du das lediglich ?
Ich kenne das nämlich anders.

Mein letztes Erlebnis mit dem Mieterverein (nicht mein Haus) lief so ab, daß in einem letztendlich kombinierten Verfahren über NK-Abrechnungen und Mieterhöhung die Mieter (via Mieterverein) mit einer (nicht gerechtfertigten) Mietminderung reagierten und die vertragliche Größe der Wohnung bemängelten.
Statt zu zahlen, rechneten sie sich einen Erstattungsanspruch von mehreren Tausend Euro aus, mit dem sie lautstark die anderen Mieter im Hause "aufhetzten" und "von dem" sie erstmal für mehrere Wochen im Ausland Urlaub machten.

Mein Hinweis im Vorfeld, daß es wegen der Kappungsgrenze ziemlich gleichgültig sei, wie groß die Wohnung wirklich war, und daß auch das Aufteilungsverhältnis der NK sich nicht ändern würde, weil im Falle des Falles auch die Wohnflächen der übrigen Wohnungen im Haus zu reduzieren seien, fruchtete überhaupt nichts.
Es brauchte also Gerichtsverhandlungen über fast drei Jahre sowie zwei teure Gutachten, um das zu bestätigen, was ich von Anfang an gesagt hatte.
Die Mieter sind also so gewaltig "auf die Schnauze gefallen", daß sie das freiwillig nicht verbreitet hätten.
Es oblag uns, die übrigen Mieter in Kenntnis zu setzen und wieder "zu beruhigen".

15.08.2007, 13:15 von johanni
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Hallo Morti,

Zitat:
Meine Abrechnungen stimmen überein, Deine doch wohl auch, wozu brauchen wir also noch die Bestätigung irgendeines Vereins, um glücklich zu sein ?
Die sind doch schließlich keine höhere Instanz.


Und genau deshalb lächle ich und versende die Kopien. In meiner nun nicht mehr so jungen Praxiszeit ist es zwei mal vorgekommen. Hatte für mich noch den Nebeneffekt, dass die Mieter in ihrer Kommunikation mit anderen bestätigen mußten, dass alles in Ordnung wäre.

Ich gebe zu, in meinen Lehrjahren war ich auch schon mal " angepisst" wenn man mir unterstellen wollte, dass nicht alles in Ordnung wäre. Aber mit den Jahren und der Praxis wird man ruhiger Ich wäge immer ab, was bringt mir mein Prinzip, wenns nur Ärger bringt. Wegen ein paar Kopien bestimmt nicht.

Johanni
15.08.2007, 13:14 von MarieP
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Lieber Morti

Zitat:
Wenn Du Dich auf irgendwelche "Spielchen" des Mietervereins einläßt, wird das kein Ende finden.
Du mußt vielmehr den Mieterverein bei der ersten sich bietenden Gelegenheit "gegen die Wand fahren" lassen, eine klare Grenze ziehen und diese strikt einhalten.
Dann ist ziemlich schnell wieder "Ruhe an Bord".



sorry - da ich mir den ganzen Stress überhaupt nicht mache - habe ich auch überhaupt kein Problem mit dem Mieterverein.
Auch über die Schreiben lächle ich - o.k war anfangs nicht so.

aber mittlerweile fertige ich mein "höfliches" Schreiben und die Kopien - mit Angabe der Prüffrist und dem Zahlungsziel. Läuft wunderbar.

Hier versuchen zu blocken od. evtl.seine Stärke zu beweisen - bring m.A. nach nichts. Viel zu stressig. Und der betroffene VM investiert viel Zeit, Stress, Ärger bevor er die Betriebskostenschuld erhält. Warum??
Meine Zeit kann ich durchaus besser nutzen!
15.08.2007, 13:06 von johanni
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Hallo Morti,

grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber aus Prinzip wegen ein paar Kopien mir Stress machen, geht gar nicht!!

Wenn alles in Ordnung ist, muss der Verein die ordnungsmäßigkeit der Abrechnung bestätigen. Was willst du mehr und der Mieter muß zahlen.

Ich selber habe mal in einem Streitfall Belege und Kontoauszüge abgeschrieben. Sage und schreibe 6 Stunden!!
Meine Kostenerstattung für meinen Zeitaufwand durfte dann in diesem speziellen Fall der Vermieter zahlen!!!Und das nur, weil er keine Kopien rausgeben wollte!!
Außerdem stellte sich bei der Prüfung heraus, dass diverse Kostenpositionen gar nicht umlagefähig waren.

Johanni
15.08.2007, 13:03 von Mortinghale
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Hallo Johanni,

Zitat:
Sofern Deine Abrechnung mit den Belegen übereinstimmt, hast Du doch die bestätigung, dass das Mißtrauen des vereins Dir gegenüber unangebracht ist. Ich würde mich darüber nur freuen.


Meine Abrechnungen stimmen überein, Deine doch wohl auch, wozu brauchen wir also noch die Bestätigung irgendeines Vereins, um glücklich zu sein ?
Die sind doch schließlich keine höhere Instanz.

15.08.2007, 12:55 von johanni
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Hallo Vermieter,

Zitat:
Die Frage ist doch: Wo steht denn, dass er alle Belege abschreiben darf? Eine normale Einsichtnahme reicht doch aus!


Ich meine irgendwo gelesen zu haben, Quelle kann ich leider nicht mehr nennen, dass ein Mieter eine Abrechnung verstehen muss . Wenn er nun keine Ahnung von Rechnungsstellung hat, wie soll er denn Belege prüfen können Er darf sich hierzu Hilfe nehmen, d.h. Fachleute, die übersetzen können

Aber ich gebe auch zu, dass ich einige Abrechnungen vorgelegt bekommen habe, da bin ich nicht durchgestiegen! Und ohne Belege konnte ich auch diese Abrechnungen nicht nachvollziehen.

Also steh über den Dingen, fertige die Kopien an und fertig ist die Laube! Sofern Deine Abrechnung mit den Belegen übereinstimmt, hast Du doch die bestätigung, dass das Mißtrauen des vereins Dir gegenüber unangebracht ist. Ich würde mich darüber nur freuen.

Johanni
15.08.2007, 12:54 von Mortinghale
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Liebe Marie,

Zitat:
damit läuft es nur weiter und verursacht Ärger, Stress ... - warum nicht einfach drüber stehen u. lächeln!?


Das sehe ich (teils aus eigener Erfahrung) anders.

Wenn man als Klügerer immer nachgibt, überläßt man den Dummen letztendlich die Welt.

Sobald ein Mieterverein ins Spiel kommt, beginnt doch der alte Teufelskreis:

Der Mieter bezahlt eine Aufnahme-/Mitgliedsgebühr und möchte dafür schließlich auch etwas haben. Schließlich will er Geld sparen und nicht zusätzliches ausgeben.
Also ist der Mieterverein in der Pflicht, eine entsprechende "Gegenleistung" zu bringen (und wenn sie auch nur darin besteht, den Vermieter wenigstens ordentlich zu "zanken").

Nickt der Mieterverein die NK-Abrechnung ab, geht das einmal gut. Nach dem zweiten, spätestens dem dritten, Jahr ohne Beanstandung tritt der Mieter wieder aus (weil er eben nicht unnötig zusätzliches Geld ausgeben will).
Also muß irgendetwas "gefunden/beanstandet" werden (und wenn es nachher nur das Layout der Abrechnung ist).

Für den Mieter ist das alles natürlich einfach; er gibt die Unterlagen an den Mieterverein (einige Mieter glauben sogar, daß sie allein dieser Vorgang von einer Zahlungspflicht entbinden würde) und etwas Schlimmeres als letztendlich die von Anfang an geforderte Summe zahlen zu müssen, kann ihm ja nicht passieren.
Das "Belege abschreiben" ist eigentlich eine gute Methode, den Mieter "im Spiel zu halten" und es für ihn nicht "zu einfach" zu machen.

Wenn Du Dich auf irgendwelche "Spielchen" des Mietervereins einläßt, wird das kein Ende finden.
Du mußt vielmehr den Mieterverein bei der ersten sich bietenden Gelegenheit "gegen die Wand fahren" lassen, eine klare Grenze ziehen und diese strikt einhalten.
Dann ist ziemlich schnell wieder "Ruhe an Bord".

15.08.2007, 12:33 von MarieP
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Hallo Morti

Der Stil des Schreibens ist sicherlich nicht in Ordnung.

Zitat:
Wenn er fordert oder irgendwie "droht", sieht das schon anders aus.
Ich mache nicht jedes Jahr ein "Hampelmanntänzchen" für Mieter, die glauben, für ihre Nebenkostenzahlungen nicht genug bekommen zu haben.




damit läuftes nur weiter und verursacht Ärger, Stress ... - warum nicht einfach drüber stehen u. lächeln!?
15.08.2007, 12:25 von Mortinghale
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Also Leute,

irgendwie ist das jetzt zu einer Grundsatzdiskussion geworden und dabei ist die eigentliche Frage etwas "verlorengegangen".

@Vermieter2007 hat sich vollkommen korrekt und gesetzestreu verhalten und bekommt dann dies

Zitat:
Nun kam ein Brief vom Mieterschutzverein mit der Aufforderung, Kopien an den Verein zu versenden, andernfalls würde mein Mieter bei einer Einsichtnahme die Belege alle abschreiben.


Wenn der Mieterverein glaubt, mit so etwas drohen zu können, dann soll er doch (sein Mitglied hat schließlich den ganzen Spaß und ist an einer Wiederholung bestimmt nicht interessiert).

Wenn ein Mieterverein um Belege bittet, faxe ich sie ihm durch.
Wenn er fordert oder irgendwie "droht", sieht das schon anders aus.
Ich mache nicht jedes Jahr ein "Hampelmanntänzchen" für Mieter, die glauben, für ihre Nebenkostenzahlungen nicht genug bekommen zu haben.

15.08.2007, 11:27 von MarieP
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Hallo CMAX

Zitat:
Hallo,

würd es mich höchstens ein müdes Lächeln kosten die Kopien kostenfrei zu erstellen.

Ich versteh hier die Aufregung nicht!

...geht mir ähnlich.

Ich finde das Ganze/die Diskussion kleinkariert.

Es ist für mich selbstverständlich, wenn ich was verlange, habe ich den Nachweis zu erbringen, d.h. gegebenenfalls Belege zu Verfügung zu stellen.

Dies mach ich von mir aus, unaufgefordert und kostenfrei, selbst wenn ich was dafür verlangen könnte, mir wäre es zu blöd, eine Rechnung über 5 Kopien `a 0,25 Cent zu stellen.
(Zeitaufwand für die Rechnung ???)

Sowas überlasse ich anderen, "Rechthabern", Trollen und sonstigen, die sich an solcherlei "Killefitz" aufgeilen.

Ist mir zu billig !

MFG



15.08.2007, 11:25 von MarieP
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Hallo Endu

Zitat:
Wenn du kein Problem mit dem Mieter hast schon.


Blödsinn - die Belegeinsicht steht dem Mieter zu - und warum soll man sich mit einer Pappnase noch weiter rumärgern - ich möchte als VM mein Geld was mir aus der Abrechnung zusteht und das schnellst möglich - also fertige ich bei bekannten Betriebskostennörglern die Belege gleich kostenfrei und lege sie der Abrechnung bei. Besser noch von Lieferanten etc. lass ich mir gleich 2. od.3.Belege fertigen und gebe sie weiter.

Im übrigen find ich die Belegeinsicht beim VM vor Ort auch nicht so pralle - Kopien sind mir da lieber.

Und jetzt kommt mir nicht mit: Ja - wenn du nur eine od. zwei Mietwohnungen hast

Im übrigen bin ich Vermieter, Mieter... - auch ich verlange die Belegeinsicht jährlich. Ich bezahl aber auch die Kopien - für ein Abschreiben der Belege ist mir meine Zeit zu schade.
15.08.2007, 11:18 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
würd es mich höchstens ein müdes Lächeln kosten die Kopien kostenfrei zu erstellen.

Ich versteh hier die Aufregung nicht!


...geht mir ähnlich.

Ich finde das Ganze/die Diskussion kleinkariert.

Es ist für mich selbstverständlich, wenn ich was verlange, habe ich den Nachweis zu erbringen, d.h. gegebenenfalls Belege zu Verfügung zu stellen.

Dies mach ich von mir aus, unaufgefordert und kostenfrei, selbst wenn ich was dafür verlangen könnte, mir wäre es zu blöd, eine Rechnung über 5 Kopien `a 0,25 Cent zu stellen.
(Zeitaufwand für die Rechnung ???)

Sowas überlasse ich anderen, "Rechthabern", Trollen und sonstigen, die sich an solcherlei "Killefitz" aufgeilen.

Ist mir zu billig !

MFG
15.08.2007, 11:16 von Endu
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Zitat:
würd es mich höchstens ein müdes Lächeln kosten die Kopien kostenfrei zu erstellen.


Wenn du kein Problem mit dem Mieter hast schon.

Aber speziell bei mir geht es um mittlerweile auch zwischenmenschliche Geschichte und meiner VM wird das stinken!
15.08.2007, 10:59 von MarieP
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Hallo

In dem Fall

Zitat:
Ich als Mieter lehne die Übernahme dieser Kosten ab, und bestehe auf Einsichtnahme in den Räumen des Vermieters mit Abschreiben. Es sei denn der Vermieter ist bereit, sämtliche Kopien kostenfrei zuzusenden!




würd es mich höchstens ein müdes Lächeln kosten die Kopien kostenfrei zu erstellen.

Ich versteh hier die Aufregung nicht!

15.08.2007, 10:49 von johanni
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Hallo ,

Zitat:
Nun kam ein Brief vom Mieterschutzverein mit der Aufforderung, Kopien an den Verein zu versenden, andernfalls würde mein Mieter bei einer Einsichtnahme die Belege alle abschreiben.


Ist ja ein toller Hinweis vom Verein.
Was passiert denn, wenn der Mieter Übertragungsfehler macht?
Und wie lange soll denn so eine Sitzung zeitlich ablaufen?

Johanni
15.08.2007, 10:28 von Endu
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Zitat:
Ich lebe immer noch in der Illusion, in einem Land zu leben, in dem alles erlaubt ist, was nicht verboten ist.

Ich frage mich also nicht "Ist es erlaubt, die Belege abzuschreiben ?", sondern "Ist es verboten, die Belege abzuschreiben ?". Und verboten ist es definitiv nicht.



Sehe ich genauso, alles was nicht verboten ist, ist erlaubt!

Zitat:
Ich als Mieter lehne die Übernahme dieser Kosten ab, und bestehe auf Einsichtnahme in den Räumen des Vermieters mit Abschreiben. Es sei denn der Vermieter ist bereit, sämtliche Kopien kostenfrei zuzusenden!


Das ist auch noch ein guter Hinweis. Das werd ich mal meiner netten VM offerieren.
15.08.2007, 09:33 von Augenroll
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Zitat:
Und "Wortführer", die mit der Angelegenheit garnichts zu tun haben, müssen schon darauf achten, welche Worte sie führen.



Mit entsprechender Vollmacht des Vertragspartners (Mieter) hat man die gleichen Rechte wie dieser.

Warum sperren scih eigentlich Vermieter immer so dagegen, die Belege zu zeigen? Gibt es etwas zu verbergen?

Die BK/Hk-Abrechnung ist eine ganz normale Rechnung, die der Vermieter dem Mieter stellt. Die wird man doch wohl überprüfen dürfen!

Zitat:
Da ich kein Picknicklokal führe, erfordert das Mitbringen von Speisen und Getränken natürlich ein entsprechendes ärztliches Attest.

Auch kein Problem, dann wird eben abwechselnd vor der Tür gegessen.

Was sagen wohl die Richter an den Gerichten dazu, wenn der Vermieter die Einsichtnahme mit allen Mitteln vereiteln will? Macht keinen guten Eindruck.
15.08.2007, 09:33 von Jutetuetchen
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Sorry, fehlte das verweigern !

Und daran denken habe geschrieben: ICH kennen keinenVM der die Einsichtnahme verweigern würde

15.08.2007, 09:24 von Mortinghale
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Ich lebe immer noch in der Illusion, in einem Land zu leben, in dem alles erlaubt ist, was nicht verboten ist.

Ich frage mich also nicht "Ist es erlaubt, die Belege abzuschreiben ?", sondern "Ist es verboten, die Belege abzuschreiben ?". Und verboten ist es definitiv nicht.

Außerdem würde "die Belege auswendig lernen" noch länger dauern.

Wenn der Mieterbund mir mit so etwas "drohen" sollte, lasse ich ihn eben ein Eigentor schießen.

Da ich kein Picknicklokal führe, erfordert das Mitbringen von Speisen und Getränken natürlich ein entsprechendes ärztliches Attest.

Und "Wortführer", die mit der Angelegenheit garnichts zu tun haben, müssen schon darauf achten, welche Worte sie führen.

15.08.2007, 09:19 von cavalier
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Zitat:
und bestehe auf Einsichtnahme in den Räumen des Vermieters mit Abschreiben

Nein!
15.08.2007, 09:12 von Augenroll
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Zitat:
Ich kenn keinen VM der die Einsichtnahme würde.


Was heißt das?

Zitat:
Die Einsichtnahme in die Belege steht dem Mieter nun mal zu und also muss ich als VM Einsichtnahme gewähren oder ihm ggfls. kostenpflichtig Kopien geben.



Ich als Mieter lehne die Übernahme dieser Kosten ab, und bestehe auf Einsichtnahme in den Räumen des Vermieters mit Abschreiben. Es sei denn der Vermieter ist bereit, sämtliche Kopien kostenfrei zuzusenden!
15.08.2007, 09:07 von Jutetuetchen
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Ich kenn keinen VM der die Einsichtnahme würde.

Die Einsichtnahme in die Belege steht dem Mieter nun mal zu und also muss ich als VM Einsichtnahme gewähren oder ihm ggfls. kostenpflichtig Kopien geben.
15.08.2007, 09:02 von Augenroll
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Bitte nennen Sie ein Gesetz oder ein Urteil, was das Abschreiben der Belege nicht gestattet!

Fakt ist: der Mieter hat ein uneingeschränktes Einsichtsrecht in sämtliche Originalunterlagen. Und auch ein Prüfungsrecht nach der Einsichtnahme. Während der Einsichtnahme kann vom Mieter nicht verlangt werden, alle Zahlen und Rechnungen zu überprüfen.

Der Vermieter weigert sich Kopien zu machen, der Mieter hat keinen tragbaren Kopierer, Der Vermieter stellt keinen zur Verfügung.

Tja da bleibt eben nur Abschreiben.

Mit welchem Recht wollen also Vermieter die Einsichtnahme vereiteln???
15.08.2007, 08:55 von Jutetuetchen
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Hallo Vermieter,

um wieder auf Dein Thema zu kommen:

Ich habe gerade beim Lesen auch schmunzeln müssen vorallem weil der MV sich auf solch eine Aussage bzw. Vorschlag (haben wir zufällig den 1. April ???) herablässt .... dass der Mieter ggfls. die Belege abschreiben würde .... ist nicht wahr - oder ?!?!? In meinen Augen eine absolute lächerliche "Aussage" und glaube mir, wenn es mir möglich wäre oder mir würde ein MV das schreiben dann würde ich den Mieter "aus Lust und Laune" antanzen und abschreiben lassen

Nein im Ernst - ich kenne kein Gesetz dass das Abschreiben von Belegen erlauben soll.

Mache wie hier schon geschrieben die Kopien (natürlich gegen Kostenerstattung)und schicke sie denen zu und gut ist.

Oder gehe zu dem MV (falls er vor Ort ist) und dann sollen die sich die Belege kopieren oder abschreiben und dann kannst Du ja gleich mal nachfragen welches Gesetz denn das Abschreiben der Belege durch den Mieter ......

LG
15.08.2007, 08:33 von Augenroll
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Der Mieter hat das Recht, die Belege solange abzuschreiben, wie es eben dauert.

Ich führe so einige Einsichtnahmen als (kostenfreier!) Zeuge und Wortführer durch. Die längste dauerte 10 Stunden!

Man nimmt sich was zu Trinken und zu Essen mit und geht abwechselnd außerhalb des Vermieterbüros auf Toilette, während der Abwesenheit eines Einsichtnehmenden bearbeitet der Andere die Akten weiter. Wenn der Vermieter einen rausschmeisst (was auch vorkommt) verliert der Vermieter sämtliches Geld für die nicht nachgewiesenen Kosten! Die Einsichtnahme lohnt sich also auch finanziell.

Und nicht vergessen: Immer schön ruhig und höflich bleiben.
15.08.2007, 08:32 von dunkelROOT
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Also das habe ich auch noch nicht gehört, dass Mieter die Belege abschreibt!? In der Schule ist das übrigens verboten.

Also ich würde es darauf ankommen lassen, soll der Kerl doch die Belege abschreiben. Allerdings muss man auch erwähnen, dass der Mieterbund natürlich auch Fehler macht!! Also nicht gleich "einknicken", wenn mal ein Schreiben von diesem Verein kommt.

Übrigens nicht vergessen, die BK-Abrechnung mit einem kleinen Satz "frei zuzeichnen/unter Vorbehalt".

dR
14.08.2007, 23:48 von Mortinghale
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Liebe Lilibeth,

also nur ein Mietverhältnis.

Bei zig Mietverhältnissen würdest Du den entsprechenden Arbeitsaufwand wohl auch anders einschätzen.

14.08.2007, 23:34 von Lilibeth
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Zitat:
vermietest Du nur eine Wohnung oder hast Du zuviel Langeweile ?




"Einfamilienhaus " mit Nomaden die mir keinen Anlass zur Langeweile geben !!

14.08.2007, 23:28 von Lilibeth
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Zitat:
Und genau aus dem Grund mache ich es nicht! Weil meine Mieter auch keinen Cent ohne Aufforderung freiwillig zahlen

Meine Nomaden zahlen auch nicht ohne Aufforderung

Nur ich möchte mich nach Möglichkeit korrekt verhalten, damit diese mir im Falle eines Falles nichts nachsagen können .

14.08.2007, 22:22 von MarieP
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Hallo

Zitat:
Und genau aus dem Grund mache ich es nicht! Weil meine Mieter auch keinen Cent ohne Aufforderung freiwillig zahlen. Wir haben ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Wenn meine Mieter Einsicht in die Belege haben wollen, sollen sie nach Terminsvereinbarung bei mir in die Belege reinsehen. Kopien gibts nur gegen Erstattung der Kosten.


Warum teilst du den DMB oder deinen M. nicht einfach mit, dass es soundsoviel Kopien sind a 0,25 Cent. Du bittest um Kostenerstattung im Voraus. Wenn du das Geld hast übergibst du die Kopien und die Sache ist erledigt.
14.08.2007, 22:12 von Mortinghale
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Liebe Lilibeth,

vermietest Du nur eine Wohnung oder hast Du zuviel Langeweile ?

Antworten auf ungestellte Fragen zu geben, sollte grundsätzlich vermieden werden.

Und das
Zitat:
Für einen guten Vermieter ist das eine Selbstverständlichkeit !!!

ist eine "Wertung", die ich jetzt besser nicht kommentiere.

14.08.2007, 22:04 von Gicoba
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Zitat:
Hat doch schon eigentlich jeder einen Scanner und Drucker zu Hause und falls nicht in jedem guten Schreibwarenladen steht ein ein Kopierer. Die paar Cent dafür solch ein Zirkus veranstalten , oh man !!!


Und genau aus dem Grund mache ich es nicht! Weil meine Mieter auch keinen Cent ohne Aufforderung freiwillig zahlen. Wir haben ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Wenn meine Mieter Einsicht in die Belege haben wollen, sollen sie nach Terminsvereinbarung bei mir in die Belege reinsehen. Kopien gibts nur gegen Erstattung der Kosten.
Selbst wenn ich weiter entfernt wohnen würde, ohne Erstattung geht bei mir gar nichs mehr nach dem Motto: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus!"
14.08.2007, 21:54 von Lilibeth
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Zitat:
Nun meine Frage: Ist ein abschreiben der Belege wirklich möglich?
Wo soll denn bitte stehen (in einem Gesetz oder Urteil), dass ein Mieter das Recht hat, Belege abzuschreiben?
Oder ist dies nur mal so eine Drohung, damit ich die Belege doch kopiere?




Liebe Vermieter ,

ist das denn wirklich so ein Akt dem Mieter mit der Endabrechnung gleichzeitig Kopien von den Unterlagen mit zu schicken oder geben ?? Finde das absolut unnötigen Ärger .
Hat doch schon eigentlich jeder einen Scanner und Drucker zu Hause und falls nicht in jedem guten Schreibwarenladen steht ein ein Kopierer. Die paar Cent dafür solch ein Zirkus veranstalten , oh man !!!

Der Mieter hat nun mal ein Recht darauf die Abrechnung im Detail zu Händen . Für einen guten Vermieter ist das eine Selbstverständlichkeit !!!

Schönen Abend noch
14.08.2007, 21:16 von JollyJumper
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@Vermieter2007
Zitat:
Es geht mir uns Prinzip.
Ist mir schon klar und machmal muss das dann auch einfach durchziehen.
Ich fürchte nur da freut der sich jetzt schon gerade drauf und wird dann erst richtig aufdrehen.
Und Du willst ihn ja wohl nicht mit Deinem Belegordner alleine da sitzen lassen. Sonst hast Du am Ende dann noch zwei Ordner da.

JJ
14.08.2007, 21:12 von JollyJumper
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@Gipsy
Das Urteil ist ja hinlänglich bekannt aber wer hat schon Zeit sich mit einem Mieter, mit dem man möglicher Weise schon ein gespanntes Verhältnis hat, dort stundelang hinzusetzen, nur aus Prinzip. Also hätte ich nicht. Vorkasse, Verschicke und gut ist.

JJ
14.08.2007, 21:12 von Vermieter2007
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Ich dachte mir schon, dass die Sache mit dem abschreiben nur mal so eine Drohung ist. Und so sieht es ja laut Urteil aus. Einsehen ist kein Problem, alles andere ist nicht!

@JollyJumper: Es geht mir uns Prinzip.
Mein Mieter ist ein alter Mann, der den ganzen Tag bei heruntergelassenen Jalousien in seiner Wohnung sitzt und an allem und jedem herumnörgelt. Er hat keinen Spaß am/im Leben und will auch allen anderen Leuten den Spaß nehmen.
Und da ich ihm gesagt habe, dass er jederzeit die Belege einsehen kann, er aber damit wohl nicht zufrieden ist, will er nun Stunk machen.
Und wenn er den will, kann er den haben.....
14.08.2007, 21:02 von Gipsy
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Laß ihn doch abschreiben .
Dem DMB ist wahrscheinlich dieses hier bekannt.

Gipsy

Wo ist den dass Problem Kopien zu versenden. Selbstverständlich gegen Vorausbezahlung. 25 eurocent je Kopie Kostenerstattung/Aufwandsentschädigung kannst Du dafür verlangen.
Ist streßfreier für Dich.

Gruß JJ
14.08.2007, 20:47 von Mortinghale
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Dann setz ihn doch in den Garten; abgesehen davon hast Du doch die "Rauchhoheít" in Deinen Räumen.

Und wenn er tatsächlich schwer abhängig ist, wird er schon nicht so lange bleiben.

14.08.2007, 20:41 von Vermieter2007
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Ob lustig oder nicht, lass ich mal dahingestellt!

Die Frage ist doch: Wo steht denn, dass er alle Belege abschreiben darf? Eine normale Einsichtnahme reicht doch aus!
Oder gibt es ein Gesetz oder ein Urteil, wo ein abschreiben ausdrücklich erlaubt/erwähnt wird?

Ich habe keine Lust, dass mein (Kette rauchender) Mieter stundenlang hier rumsitzt, denn ich habe weiß Gott besseres zu tun.

Eine Einsichtnahme kann er ja jederzeit haben!

14.08.2007, 20:29 von Mortinghale
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Zitat:
Ist ein abschreiben der Belege wirklich möglich?


Klar, wenn Dein Mieter kein Grobmotoriker ist.

Zitat:
andernfalls würde mein Mieter bei einer Einsichtnahme die Belege alle abschreiben


Laß ihn doch machen; wird bestimmt lustig.

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