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28.06.2006, 19:05 von LajanaProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Auszug
Hallo, folgender Fall:
Wir wohnen seit 01.09.03 in der Mietswohnung. Nun möchte unser Vermieter die Wohnung verkaufen. Er hat uns noch nicht gekündigt. Trotzdem haben wir uns um eine neue Wohnung umgesehen und haben auch eine gefunden. Wir werden in die neue Wohnung zum 01.09.06 einziehen. Unserem Vermieter haben wir geschrieben, dass wir eben eine neue Wohnung haben, und deswegen am 15.09.06 die Wohnungsübergabe machen werden. Nun steht aber im Mietvertrag, dass die Kündigungsfrist 3 Monate zum Monatsende beträgt. Das ist schon mal unser erstes Problem, er möchte nicht auf die hälfte der Miete verzichten.

Das zweite Problem ist: Die Spülmaschine ist kaputt.
Als wir eingezogen sind, war die Einbauküche schon vorhanden. In den letzten Tagen ist nun die Spülmaschine kaputt gegangen. Unser Vermieter meint, dass diese nicht bestandteil vom Mietvertrag ist, und wir sie selbst reparieren müssen. Wenn das so ist, dann kann es uns doch eigentlich egal sein ob die Spülmaschine kaputt ist, wir bauen sie aus, verschrotten sie, und bauchen in die Küche einfach wieder eine Schranktür rein.

Oder lieg ich da falsch?
Alle 6 Antworten
04.07.2006, 08:58 von Magnat
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Dann ist die Sache doch eindeutig. Der Vermieter muß die Maschine reparieren lassen.
Wenn er das nicht tut, dann ist es wohl doch eure Maschine und ihr nehmt sie beim Auszug mit... so würde ich das dem Vermieter schreiben, wenn Du nicht beweisen kannst, dass die Maschine vorher drin war
04.07.2006, 08:05 von Lajana
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Nur noch mal kurz zur Spülmaschine:
Die war schon drin als wir in die Wohnung eingezogen sind. Die Schranktüre steht bei uns im Keller, die hat unser Vermieter aufgehoben. Aber er selbst hat die Spülmaschine schon vor unserem Einzug eingebaut.
30.06.2006, 21:42 von ChristophL
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Zur Spülmaschine würde ich sagen, wenn im Mietvertrag klauseln enthalten sind die Reperaturkosten enthalten müssen Sie für die Reperatur aufkommen. Die kosten der Reperatur dürfen 100€ nicht überschreiten, sonst muss der Vermieter wohl dafür aufkommen.

Gruß ChristophL
30.06.2006, 19:16 von Judy
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Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde die Spülmaschine von Euch nachträglich eingebaut. Sonst hättet Ihr ja keine Schranktür. Somit hat der Vermieter nichts damit zu tun.

Wenn Ihr die Maschine entfernen und den 'Schrank' in den ursprünglichen Zustand (wie bei Übernahme der Wohnung) zurückversetzen könnt, ist das okay. Andernfalls werdet Ihr wohl um die Reparatur bzw. Neukauf einer Maschine oder eines Schrankkorpus nicht herumkommen.

Rein rechtlich hat der Verkauf der Wohnung ja nichts mit Eurem Auszug zu tun (aus Vermietersicht). Dass er die Wohnung dann leichter verkaufen kann, ist eine ganz andere Geschichte. Derzeit hat er ja wohl noch keinen Käufer. Wenn Ihr nicht ausziehen würdet, müsste der neue Eigentümer den Mietvertrag so übernehmen, wie er jetzt ist. Daher ist es auch kein Argument gegenüber dem Vermieter.

Warum sollte somit der Vermieter auf einen halben Monat Miete verzichten, wenn er danach Leerstand bekommt und die laufenden Kosten eh zahlen muss? Aus seiner Sicht nicht einzusehen. Wenn er darauf verzichtet, ist er nur sehr sehr nett. Die meisten würden es wohl nicht machen.

Judy
29.06.2006, 09:06 von Vermieterheini1
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Nachdem die Forenbetreiber bzw. Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen alle meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos nicht wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
28.06.2006, 19:47 von Ulrich
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Zitat:
Nun steht aber im Mietvertrag, dass die Kündigungsfrist 3 Monate zum Monatsende beträgt. Das ist schon mal unser erstes Problem, er möchte nicht auf die hälfte der Miete verzichten.



Recht hat er.

Zur Spülmaschine müssten Sie nun selbst wissen, welches Wohnungszubehör mitvermietet worden ist. Ist sie nicht Vermietereigentum, können Sie damit machen was Sie wollen.
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