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14.07.2007, 18:36 von habibi809Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Anlage FW, § 7b EStG
Hallo,
früher hat der Steuerberater bzw. meine Eltern die Steuererklärung gemacht. Jetzt muß ich diese machen.

Konkret geht es um ein Eigenheim, welches eine Einliegerwohnung hat.
Das Haus wurde 1983 errichtet, seitdem werden die Mieteinnahmen für die Einliegerwohnung auch in der Steuererklärung angegeben. Verwunderlicherweise wurde für die Einliegerwohnung keine (anteilige) Abschreibung in Ansatz gebracht. Bin jetzt bis ins Jahr 1986 zurück, dort habe ich dann für das Eigenheim eine Anlage FW gefunden, in welcher nach § 7b EStG ein Betrag von "nur" 10.000 DM für das Eigenheim beantragt wurden.

Wie kann ich nun nachträglich (zumindest ab Steuerjahr 2006) eine anteilige Afa von 2 % für die vermietete Einliegerwohnung geltend machen.

Wünsche allen noch ein schönes Wochenende!
Alle 6 Antworten
17.07.2007, 11:52 von Augenroll
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Zitat:
ständiges Wiederholen macht diese Aussage nicht richtig!

Diese Aussage bleibt sogar ohne Wiederholung richtig.
17.07.2007, 11:14 von Jobo
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Zitat:
Das ist hier ein Mietrechtsforum, stellen Sie bitte solche Fragen im Steuerforum. Danke.




ständiges Wiederholen macht diese Aussage nicht richtig!

Jobo
17.07.2007, 11:01 von Augenroll
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Zitat:
Wie wäre es denn, wenn Du Deine persönliche Seite endlich aktivierst und Dich da geistig ergießt?


Darauf dürften Sie jedoch keinen Rechtsanspruch haben, also wird dieser Vorschlag von mir als nichtig betrachtet.
17.07.2007, 10:24 von zaunkoenig
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Hallo,

Zitat:
Das ist hier ein Mietrechtsforum, stellen Sie bitte solche Fragen im Steuerforum. Danke.


Wie wäre es denn, wenn Du Deine persönliche Seite endlich aktivierst und Dich da geistig ergießt?

Das ist hier ein Mietrechtsforum, stellen Sie bitte solche Fragen im Steuerforum. Danke.
15.07.2007, 11:21 von zaunkoenig
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Hallo,

die Sonderabschreibung nach § 7b EStG ist in etwa das, was zuletzt die Eigenheimzulage war; schlicht eine Förderung des Eigenheimerwerbs.

Aber für die vermietete Einliegerwohnung können Abschreibungen geltend gemacht werden. Dazu benötigt man die historischen Herstellungs- oder Anschaffungskosten des Objektes und, soweit noch ermittelbar, die Nebenkosten (Notar Kaufvertrag, Grunderwerbsteuer etc.).

Diese Aufwendungen bilden die historische Bemessungsgrundlage für die Abschreibung.

Nutzungsdauer für das Objekt sind 50 Jahre, mithin ist eine Abschreibung von 2 Prozent jährlich möglich.

Die historischen Anschaffungskosten sind zunächst um den Wert des Grund und Bodens zu mindern. Dieser ist nicht abschreibungsfähig. Ist dieser Wert nicht zufällig aus dem Kaufvertrag ersichtlich, kann er mit 20% geschätzt werden. Die verbleibenden 80% stellen den Wert des Gebäudes dar und unterliegen der Abschreibung.

Für den Anteil der Abschreibung, der auf den vermieteten Teil der Einliegerwohnung fällt, muss noch der prozentuale Abzugswert ermittelt werden. Hier wird das Verhältnis von vermieteter Fläche zur Gesamtnutzungsfläche ermittelt.

Beispiel:

historische Kosten 100.000
./. Grund + Boden 20% 20.000
Afa-Bemessungsgrundlage 80.000

Gesamtwohnfläche 200 qm
Einliegerwohnung 50 qm
prozentualer Anteil 25%

Abschreibung: 2% von 80.000 = 1.600
hiervon anteilig 25% 400

Allerdings wird es ganz sicher nachfragen des Finanzamtes geben, da die Abschreibung bisher nicht in Ansatz gebracht wurde.
Möglicherweise ist aber auch die zeitlichr Frist von 50 Jahren abgelaufen.

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