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21.07.2007, 16:18 von taxpertProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Anforderungen an Vergleichsmieten
Bei einer Mieterhöhung unter Berücksichtigung von Vergleichsmieten müssen die Wohnung eindutig bezeichnet sein um dem Mieter eine Prüfung zu ermöglichen. So weit so gut1

Was aber heißt jetzt genau bezeichnet?

Recen Angaben von Vor- und Zuname, Straße und Hausnummer, Wohnfläche und Miete aus? Oder müssen noch weitere Angaben gemacht werden?

Sollte das Thema bereits schon mal im thread behandelt worden sein: Mea culpa!

taxpert
Alle 34 Antworten
24.07.2007, 15:15 von Augenroll
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Zitat:
Sollte dieser Fall eintreten, das Kosten für ein Mietwertgutachten nötig wären, würde ich das auch in meinem Verhalten gegenüber dem Mieter "berücksichtigen".


Ich hoffe mal, Ihre Mieter werden Ihr Begehren, die Miete zu erhöhen auch in ihrem zukünftigen Verhalten "berücksichtigen".
24.07.2007, 11:57 von CMAX_65
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Hallo Torsten,

danke für den Hinweis, sehr interessant !

Sollte dieser Fall eintreten, das Kosten für ein Mietwertgutachten nötig wären, würde ich das auch in meinem Verhalten gegenüber dem Mieter "berücksichtigen".

Griffelspitzerei und Bürokratismus bei allen Problemen und früher oder später zurückholen der Kosten durch Mieterhöhung.

Wie hätten Sie es denn gern ???

Zum Glück habe ich (noch) keine augenkranken oder sonstige Personen als Mieter. Und die wenigen, die stänkerten, habe sich alle getrollt.

MFG
24.07.2007, 11:53 von Augenroll
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Zitat:
Wird langsam langweilig !

Mahlzeit !


Mir nicht!

Mahlzeit!
24.07.2007, 11:47 von CMAX_65
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Wie ich schon sagte, bekannte Masche.

Wird langsam langweilig !

Mahlzeit !

MFG
Zitat:
...gehts etwas konkreter ???

Meine Denkanstösse habe ich bereits erläutert, Weiteres werde ich in einem Vermieterforum nicht breittreten.
24.07.2007, 11:43 von CMAX_65
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Zitat:
Und die ist nun mal gegen Mieterhöhungen auf Basis von Vergleichswohnungen


...gehts etwas konkreter ???

MFG
24.07.2007, 11:41 von Augenroll
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Es geht hier doch nicht um Recht haben oder nicht, sondern um die Rechtslage.

Und die ist nun mal gegen Mieterhöhungen auf Basis von Vergleichswohnungen. Das habe ich mir doch nicht ausgesucht, ich habe es lediglich beschrieben.
24.07.2007, 11:39 von CMAX_65
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Hallo,

@ AR

es gibt halt Menschen, die haben immer Recht bzw. des letzte Wort, auch wenn sie im Unrecht sind.

Keine Angst, ich komme damit gut klar !!!

24.07.2007, 11:33 von Augenroll
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hallo CMAX,

Ich habe hier nichts verschleiert, ganz im Gegenteil: Ich habe entscheidende Denkanstösse geliefert.

Es ist doch klar, dass Sie als Vermieter sauer sind, denn immerhin steht eine weitere Mieterhöhungsbegründung auf sehr sehr wackligen rechtlichen Füßen.

So ist es nun mal! Und die Signatur von Gipsy ist echt ein alter Hut, hat der schon ewig. Aber schön, dass Sie auch mal was mitgekriegt haben.
24.07.2007, 11:23 von CMAX_65
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Zitat:
Dann muss diese Diskussion eben unvollständig stehenbleiben und jeder mag dann selbst noch weiter forschen. Die Denkanstösse habe ich jedenfalls schon etwas gegeben.


und wo war jetzt die Antwort, die immer noch fehlt ???

Sobald man konkret was fordert von Ihnen, flüchten Sie sich in nebelhaften Andeutungen.

Spricht nicht eben für Sie ist aber eben Ihre Masche Nebelkerzen hermuzuwerfen und das Forum versuchen zu verwirren, ganz im Sinne von der Signatur von GipsY !

MFG
24.07.2007, 11:15 von Augenroll
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@CMAX,

man merkt richtig, wie Sie das Mietrecht höchstens theoretisch kennen,

Zitat:
reicht wohl, steht im Gesetz und der Rest ist Quatsch

Es gibt eben nicht nur dieses eine Gesetz, nicht wahr? Denn dieses Gesetz ist als unzureichend anzusehen, da das bloße Benennen von etwas noch kein ausreichender Nachweis sein kann.

Da dieses Thema äußerst brisant ist, werde ich einen Teufel tun in einem Vermieterforum näher ins Detail zu gehen.

Dann muss diese Diskussion eben unvollständig stehenbleiben und jeder mag dann selbst noch weiter forschen. Die Denkanstösse habe ich jedenfalls schon etwas gegeben.

24.07.2007, 11:09 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
Die Mieterhöhung würde ich Ihnen so zerpflücken, dass Sie sie danach wirklich nur noch auf den Kompost werfen können.


..wird wohl nicht passieren es sei denn, Sie ziehen nach Süddeutschland.

Zitat:
Denn nicht vergessen: Der Vermieter ist bei Mieterhöhungen beweispflichtig!

Eine bloße Angabe und Beschreibung der Wohnungen reicht eben nicht, das muss alles auch vom Mieter nachprüfbar sein.


reicht wohl, steht im Gesetz und der Rest ist Quatsch, auch dann, wenn Sie es mehrmals behaupten.

Nicht umsonst sagen Sie das "dürfte" !

Ihr Mutmaßungen dürften ebenfalls kompostierbar sein.
Oder - sie können es eindeutig/Gesetz belegen -

bisher immer noch nicht erfolgt !

MFG
24.07.2007, 11:00 von Augenroll
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Na dann treffen Sie mal auf den Richtigen (z.B. mich) bei einer Mieterhöhung die sich auf Vergleichswohnungen bezieht.

Die Mieterhöhung würde ich Ihnen so zerpflücken, dass Sie sie danach wirklich nur noch auf den Kompost werfen können.

Denn nicht vergessen: Der Vermieter ist bei Mieterhöhungen beweispflichtig!

Eine bloße Angabe und Beschreibung der Wohnungen reicht eben nicht, das muss alles auch vom Mieter nachprüfbar sein.
24.07.2007, 10:39 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
Wenn die Mieter der Vergleichswohnungen den Zugang verweigern, so ist diese Wohnung als Vergleichswohnung unbrauchbar und damit dürfte ?????? die Mieterhöhung komplett nichtig sein.


...so ein Unsinn, wer sagt denn das ???

Augeroll, wenn sie etwas behaupten, bitte belegen, sonst auf den Kompost !!!

MFG
24.07.2007, 10:36 von Augenroll
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Zitat:
Das wird sogar noch viel lustiger.
Wenn die Mieter der Vergleichswohnungen diese Besuche verweigern, muß der Vermieter, der die Mieterhöhung will, das Zugangsrecht für seine Mieter nötigenfalls gerichtlich durchsetzen.


Wenn die Mieter der Vergleichswohnungen den Zugang verweigern, so ist diese Wohnung als Vergleichswohnung unbrauchbar und damit dürfte die Mieterhöhung komplett nichtig sein.

Denn irgendwie muss der Mieter ja überprüfen können, ob die Vergleichswohnungen auch vergleichbar sind.

Übrigens kann der Vermieter ja auf die Angabe von Vergleichswohnungen (und damit auf Mieterhöhungen) auch verzichten.

Der Vermieter liefert mit seinem Erhöhungsbegehren die "actio", der Mieter mit seiner Überprüfung die "reactio".
24.07.2007, 10:34 von CMAX_65
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@Mortinghale

also des MHG (Miethöhegesetz) besagt lediglich, dass.....

Zitat:
Begründet der Vermieter sein Erhöhungsverlangen mit dem Hinweis auf entsprechende Entgelte für einzelne vergleichbareWohnungen, so genügt die Benennung von drei Wohnungen.


Quelle:http://www.kanzlei.de/mhg.htm §2, (2)

Mehr kann mann m.E. nicht "herauslesen" oder hineininterpretieren !

MFG
Das wird sogar noch viel lustiger.
Wenn die Mieter der Vergleichswohnungen diese Besuche verweigern, muß der Vermieter, der die Mieterhöhung will, das Zugangsrecht für seine Mieter nötigenfalls gerichtlich durchsetzen.

24.07.2007, 10:03 von CMAX_65
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@Mortinghale

....ist doch mal eine lustige Variante, Mieter besuchen sich gegenseitig um hermuzuschnüffeln und über VM zu jammern !

....im Ernst, theoretisch tolle Idee, die praktisch auf den Kompost gehört !

MFG
24.07.2007, 09:56 von Mortinghale
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@CMAX

Zitat:
Wenn das ein VM machen würde


Was heißt "wenn"; ich habe genau das als Forderung verstanden.

24.07.2007, 09:40 von CMAX_65
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Nachtrag,

typischer, unausgegorener Augenroll`scher Mummpitz:

in fremden Wohnungen rumschnüffeln, fremde Verträge ausforschen....

Wenn das ein VM machen würde, der wäre sofort am "AR-Pranger"

MFG
24.07.2007, 09:32 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
Von wem ?


...von Augenroll, dem "Mieterkommissar".

Vielleicht endlich mal eine Tätigkeit, die ihm "auf den Leib geschnitten wäre" ???

MFG
24.07.2007, 09:14 von Mortinghale
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Zitat:
Weiterhin ist es doch wohl selbstverständlich, dass dem Mieter eine umfassende Prüfung der genannten Vergleichswohnungen (inkl. vor Ort Besichtigung und Einsichtnahme in die Mietverträge) ermöglicht wird.


Von wem ?

24.07.2007, 09:07 von Augenroll
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Die bei solch einer Mieterhöhung genannten Wohnungen müssen vergleichbar sein. das geht auch eigentlich schon aus dem Begriff "Vergleichsmieten" hervor.

Abweichungen sind Einzelfallbezogen zu beurteilen. Die Beweislast liegt beim Vermieter.

Weiterhin ist es doch wohl selbstverständlich, dass dem Mieter eine umfassende Prüfung der genannten Vergleichswohnungen (inkl. vor Ort Besichtigung und Einsichtnahme in die Mietverträge) ermöglicht wird.

Denn der von der Erhöhung betroffene Mieter muss doch ausreichend prüfen können, ob die Mieterhöhung auch berechtigt ist.

23.07.2007, 09:27 von RMHV
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Zitat:
hecke » 23.07.07 07:35 «
hallo,

da irrst du leider eine flächendiffernz steht einer vergleichbarkeit sehr wohl entgegen, sonst koennte man es auch ungefährvergleichsmiete nennen, es ist schon klar, das man keine whg finden kann die identisch ist, das habe ich auch versucht mit z.b. den 2 balkonen zu beschreiben, aber offensichtlich verstehen einige leser trotz lesen der kommentare den zusammhang nicht..


Nur am Rande sei erwähnt, dass die Gabe der Hellseherei bei mir nur äußerst schwach ausgeprägt ist und mich deswegen auf den geschriebenen Inhalt beschränke.
Es ist nun erneut zu lesen, dass eine Flächendifferenz einer Vergleichbarkeit entgegen stehen soll.
Mit Rechtsentscheide des BayObLG (Allg. Reg. 68/81 vom 01.04.1982, WM 1982, 154) und des OLG Schleswig (6 REMiet 1/86 vom 03.10.1986, WM 1987, 14) wurde festgestellt, dass dies nicht zutreffend und ein Mieterhöhungsverlangen auch dann wirksam ist, wenn zur Begründung Wohnungen mit abweichenden Größen herangezogen werden. Beide Gerichte beziehen sich in den Entscheidungen auch auf das Bundesverfassungsgericht.
23.07.2007, 09:09 von Mortinghale
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Zitat:
ungefährvergleichsmiete


Es wird nicht die Endmiete "verglichen", sondern der Quadratmeterpreis. Solange man im Mietspiegel in derselben Gruppe bleibt, sind Flächenabweichungen tolerabel.

23.07.2007, 07:36 von hecke
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hallo,

da irrst du leider eine flächendiffernz steht einer vergleichbarkeit sehr wohl entgegen, sonst koennte man es auch ungefährvergleichsmiete nennen, es ist schon klar, das man keine whg finden kann die identisch ist, das habe ich auch versucht mit z.b. den 2 balkonen zu beschreiben, aber offensichtlich verstehen einige leser trotz lesen der kommentare den zusammhang nicht..
22.07.2007, 10:28 von RMHV
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Zitat:
hecke » 22.07.07 09:06 «
soweit ich weiss reicht es nicht aus, wie der name schon sagt die whg'en sollen miteinander vergleichbar sein, auch im selben haus.
... mein ra vom h& g hat mir abgeraten.
es wuerde an folgenden merkmalen scheitern: ein paar qm toleranz, die eine whg, hatte 2 balkone die andere nur einen in der einen war zusätzlich eine badewanne.....eben vergleichswohnung und nicht ungefähr, natuerlich musst du auch adresse etage etc. angeben, das gehoert alles dazu...leider



Entweder sind Rechtsanwälte bei Haus und Grund nicht immer die allerbesten oder, und dafür spricht einiges, versteht so manches Mitglied trotz Beratung den Sachverhalt nicht...

Vergleichbar bedeutet, dass die Wohnungen vergleichbar sein müssen. Es bedeutet allerdings keineswegs, dass die Wohnungen identisch sein müssen. Eine Flächendifferenz steht einer Vergleichbarkeit nicht entgegen. Eine grundlegend unterschiedliche Ausstattung wie z.B. nobel eingerichtetes Bad gegen mobile Duschkabine wird man allerdings kaum als vergleichbar betrachten können.
22.07.2007, 09:06 von hecke
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hallo.

soweit ich weiss reicht es nicht aus, wie der name schon sagt die whg'en sollen miteinander vergleichbar sein, auch im selben haus.
ich habe es vor kuzem auch ueberlegt, aber mein ra vom h& g hat mir abgeraten.
es wuerde an folgenden merkmalen scheitern: ein paar qm toleranz, die eine whg, hatte 2 balkone die andere nur einen in der einen war zusätzlich eine badewanne.....eben vergleichswohnung und nicht ungefähr, natuerlich musst du auch adresse etage etc. angeben, das gehoert alles dazu...leider
21.07.2007, 21:14 von taxpert
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@ Seb

D.h. Angabe Strasse, Hausnummer, Name, Vorname, Größe und Miete sollten ausreichen (Wohnungen sind im Umkreis von ca. 300m).
21.07.2007, 20:29 von Seb
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Hallo taxpert,

also ich habe es so gelernt:
Für den Fall, dass der Vermieter die Mieterhöhung mit der Benennung von drei Vergleichswohnungen begründet, muss er diese drei Vergleichswohnungen so konkret beschreiben, dass dem Mieter eine Prüfung vor Ort möglich ist. Bei der Benennung von Vergleichswohnungen ist es auch zulässig, Wohnungen aus demselben Haus zu bennen.
Es darf nur die Vergleichsmiete für vergleichbare Wohnungen herangezogen werden, die der Ausstattung der dem Mieter überlassenen Wohnung entsprechen. Wenn nämlich der Mieter selber Einbauten (Bad oder Heizung) vorgenommen hat, darf dies bei der Ermittlung der Vergleichsmiete nicht herangezogen werden.
§ 558a Abs. Abs. 4 BGB ...hierbei genügt die Benennung von drei Wohnungen.

Gruß
seb
21.07.2007, 18:37 von taxpert
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@ hecke

vergleichbar sind die Wohnungen. Es geht aber darum was dem Mieter im Rahmen der Mieterhöhung alles mitgeteilt werden muß!

Oder anders ausgedrückt:

Wo hört meine Informationspflicht auf und wo beginnt die Pflicht des Mieters sich selbst ein Bild zu machen?

taxpert
21.07.2007, 18:22 von hecke
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hallo,

die whg en muessen schon vergleichbar sein:

- lage
- qm
- ca. baujahr
- ausstattung balkon etc.
- bodenbeläge
- gesamtzustand
- größe, zimmer etc.
21.07.2007, 17:56 von Cora
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Hallo taxpert

ich habe die genaue Anschrift mit Namen sowie qm angegeben, das hat meinen Mietern gereicht.

Gruß
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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