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25.02.2008, 17:54 von nor_bertProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Ärger mit der Hausverwaltung
Die WEG, beschloss in der We-Versammlung 2007 u. a. die Sanierung der Westfassade eines Hochhauses.

Mit der Durchführung, Ausschreibung, Überwachung und Abrechnung der Arbeiten wurde per Beschluss ein Architekturbüro beauftragt.

In einem weiteren Beschluss wurde hierfür eine Umlage von 70.000 € erhoben.

Im Zuge der Sanierung wurden weitere Arbeiten am Dach, unter anderem Arbeiten an Randkantengestalten der Ostfassade ohne neue Eigentümerbeschlüsse zum Teil mündlich freihändig, ohne Ausschreibung auf der Baustelle als Anschlussauftrag vergeben.

Das Gesamtvolumen der vergebenen Aufträge für Dach und Fassadensanierung betrug statt 70.000€ ca. 127.700 € davon wurden 110.000 € in die Abrechnung eingestellt und 17.000 € als offene Posten ins nächste Jahr verschoben.
Ist das ein Grund den Verwalter abzu wählen?
Kann der Verwalter haftbar gemacht werden oder gezwungen werden, der WEG ein zinsloses Darlehen über 40.000 € z.B. über 2,5 Jahre zur Verfügung zu stellen, damit die Belastung für einzelne WE in einem Jahr nicht zu hoch wird?
Alle 1 Antworten
25.02.2008, 21:58 von FM_24
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Das wird wohl ein Fall für die Gerichte werden.

Wenn die Folgemaßnahme der Fassadenerneuerung unabdingbar gewesen ist, dann wird wohl der Verwalter im Recht sein.

Wäre im Zuge dieser Maßnahme die Abdichtung/Erneuerung der Dachkante ausgeblieben hätte sich wohl hinter der Fassade feuchtigkeit gebildet.

Daher sollte man sich die Frage stellen ob man diese Reparatur wirklich verschieben könnte ohne das andere (Ge-)Werk zu beschädigen oder gar zu zerstören.

Ich hoffe für Eure WEG-gemeinschaft, dass Ihr eine klärende Lösung findet.

Zur Not muss wohl die Vermögensschadenshaftpflicht des Verwalters aufkommen.

LG
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