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18.11.2007, 11:09 von checkProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Absicherung gegen Mietausfälle
Hallo,
ich hatte vor einigen Monaten das Problem, dass meine Mieterin ihre Miete einfach nicht mehr gezahlt hatten. Die Folge: viel Ärger und Kosten. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, mich für die Zukunft abzusichern, bin ich durch einen Tipp auf http://www.mietausfall.de gestoßen. Bin bisher sehr zufrieden. Vielleicht hilft der Service auch anderen Vermietern.
Gruß
check
Alle 23 Antworten
26.11.2007, 18:56 von GeilaufMieterin
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Schon wieder ein Werbeeintrag, da ansonsten niemand die Site findet ?

23.11.2007, 11:14 von johanni
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Also wenn man mal etwas genauer in die AGB´s einsteigt, würde ich mit meinem laienhaften Rechtsverständnis sagen, dass hier eine Dienstleistung angeboten wird, ohne jegliches Risiko des Auftragnehmers.

Leider kann ich entsprechende Passagenn nicht kopieren!!

Könnte mir gut vorstellen, dass dieser Beitrag nichts als Werbung für diese Gesellschaft ist!!
Außerdem ein alter Hut!!
Für mein Verständnis: eine Dienstleistung, die sich selbst einen Stepmpel mit Zufriedenheitsgarantie aufsetzt, halte ich schlicht für unseriös!!

Es gibt nichts zu verschenken und warum sollen sich Agenturen mit zahlungsunwilligen Mietern rumschlagen. nur "Kohle" zählt und diese zahlt dann der Vermieter!!

Aber jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen, deshalb genau lesen und u.U. dazu rechtlichen Rat einholen.

Einmal Mietansprüche abgetreten bedeutet nichts anderes, als seine Ansprüche in den Wind zu schreiben.

Johanni
23.11.2007, 11:06 von giffi
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Die Zufriedenheitsgarantie war mir noch gar nicht aufgefallen!
Ich denke auch der Aufwand ist zu hoch, alle Schreiben weiterleiten usw. um hier wirklich eine Alternative zum "manuellen" Forderungsmanagement sehen zu können!
23.11.2007, 11:00 von johanni
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Seht Euch mal die "Zufriedenheitsgarantie" mit dem Stempel an !!

und dazu AGB´s, die ein Laie nicht verstehen kann!!

Also Leute, ich kann nur sagen, "träumen ist ja schön" hat aber mit der rauhen Wirklichkeit nichts zu tun!

Johanni
23.11.2007, 10:24 von giffi
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Mahlzeit!

@ check: Also in §6 abs. 5 steht: "Ein Angebot zur Veräußerung von Mietforderungen, das der Faktor(readyfact) annehmen müsste, ist nach Erklärung der Kündigung nicht mehr möglich."

So wie ich das dann verstehe, hab ich von den letzten sechs Monaten Vertrag gar nichts!

Es könnte aber auch sein,dass das nur für außerordentliche Kündigungen gilt... da bin ich mir nicht ganz sicher...müsste man aber vor Abschluss auf jedenfall erfragen!

Allerdings würde ich mich schon für bisherige (oder zukünftige) Erfahrungen mit dem Thema interessieren, check!

Grüße Giffi
22.11.2007, 22:23 von check
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@giffi,

die Passage mit der "nachträglichen Bestandsveränderung" habe ich gefunden. Ist für mich als Nicht-Jurist etwas schwer zu verstehen.

Du schreibst weiter: "...Unteranderem, dass es eine 6 monatige Kündigungsfrist gibt, und nach Anzeige der Kündigung keine Übertragungsangebot mehr gemacht werden darf!"

Eine solche Klausel wäre einseitig und würde den Kunden benachteiligen. Ich kann sie aber in den AGB nicht finden ... Ich hatte das so verstanden, dass man - auch nach Kündigung - innerhalb der Vertragslaufzeit (also bis zum Ende) jederzeit ein Übertragungsangebot machen kann. Hab ich da was übersehen?
22.11.2007, 11:32 von giffi
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Mahlzeit!

Also hat sich einer von euch mal die AGBs komplett durchgelesen?? Ich halte das ganze doch für einen Knebelvertrag! Es wird zwar das Delkredererisiko übernommen, ABER:
"Der Kunde garantiert readyfact Deutschland, dass die verkaufte Forderung (einschließlich etwaig übergegangener Nebenrechte) besteht, abtretbar ist und nicht mit Einwendungen und/oder Einreden behaftet ist. Darüber hinaus garantiert der Kunde, dass die Mietforderungen nicht nachträglich in ihrem rechtlichen Bestand verändert werden. Eine derartige nachträgliche Bestandsveränderung ist insbesondere gegeben, wenn eine Mietforderung durch Einwendungen und/oder Einreden, wie Anfechtung, Minderung, Rücktritt, Schadensersatz, Aufrechnung, beeinträchtigt wird."
D. h. defacto, wenn irgendwas geändert wird, gibt es keine Zahlung an den Forderungsabtreter (also VM)!! Und nehmen dem Punkt gibt es noch einige andere dir mir "aufgestoßen" sind! Unteranderem, dass es eine 6 monatige Kündigungsfrist gibt, und nach Anzeige der Kündigung keine Übertragungsangebot mehr gemacht werden darf!
Außerdem wird das Pfandrecht auf die Firma übertragen....
Fazit für mich: zu hohe Unsicherheit ob ich die Forderung nach Abtretung in welcher Höhe bekomme und zu großes Risiko durch undurchsichtige AGB Passagen!
21.11.2007, 20:24 von check
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Oh, war nicht meine Absicht, wollte hier keinen irritieren. Sorry.
18.11.2007, 22:53 von JollyJumper
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Zitat:
...um über persönlich gute Erfahrungen oder Meinungen zu sprechen...

@check
Hier gibt es viele die regelmäßig und fundiert zu den Themen posten und auch unaufgefordert ihre Tipps hinsichtlich interessanter Links, Artikel, Urteile etc. posten.
Viele sind länger dabei und wer regelmäßig mitliest und/oder mitschreibt weiss auch was er von den entsprechende Leuten zu halten hat.
Aber sei mir nicht böse!
Wenn aber jemand völlig neu ist und gleich in seine beiden ersten Postings mit zwei Links (mietausfall und adress-research) kommt, dann kann man schon mal auf die Idee kommen, dass es dabei nur um Werbung geht.

Ansonsten gilt s.o.
Zitat:
das Thema ist nicht neu aber dennoch immer wieder interessant !


Willkommen im Forum!

Gruß JJ
18.11.2007, 22:21 von check
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hallo cavalier,
wenn wir dieses formum nicht auch nutzen, um über persönlich gute Erfahrungen oder Meinungen zu sprechen, dann macht es wenig sinn. hatte in einem anderen forum kürzlich auch einmal über die gute beratung bei haus & grund geschrieben, da hatte auch gleich einer gemeint, ob ich für die werben wolle. komische welt ... oder?
18.11.2007, 19:31 von CMAX_65
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Hi nass01,

Zitat:
Was ist mit den Gerichtskosten, Anwaltskosten, Kosten für eine Räumung und zu gurt Letzt die Entsorgungskosten und Renovierungskosten weil der liebe Mietnomade die Wohnung so richtig runter gewohnt hat.


..deswegen sind ja so unterschiedliche Prämien im Gespräch....

in diesem Fall 2%p.a. ohne Übernahme der Kosten und bis zu 4% p.a. mit Übernahme der Kosten.....mietfactoring..krefeld oder so ähnlich.....

letztlich also eine Konditionenfrage, bzw welches Risiko soll abgedeckt werden....

trotzdem, das Problem der Klauseln besteht weiterhin !!!

MFG
18.11.2007, 19:17 von nass01
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Alles schön und gut aber der Mietausfall stellt doch nur die geringsten Kosten dar.
Was ist mit den Gerichtskosten, Anwaltskosten, Kosten für eine Räumung und zu gurt Letzt die Entsorgungskosten und Renovierungskosten weil der liebe Mietnomade die Wohnung so richtig runter gewohnt hat.

Wir hatten 2005 an einen Gewerbemieter vermietet, der nach Räumung mit 12 Monatsmieten ( ca. 8200.-EUR ) im Rückstabd war die Gerichts und Anwaltskosten betrugen 2700.-EUR, die Räumung 4800.-EUR und die Renovierung schlappe 35.000.-EUR ( Er hatte Leichtbauwände aufgestellt und merfach in die Fussbodenheizung gebohrt)

Wer sichert solche Kosten ab?
18.11.2007, 17:36 von CMAX_65
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Hi,

also ich halte die Idee bzw. das Konzept eines Mietfactoring grunsätzlich für überlegenswert.

Insbesondere für "Kapitalanleger" mit nur wenigen Einheiten, die dann womöglich auch noch bankfinanziert sind.

Der Teufel steckt allerdings im Detail und systembedingt, da wahrscheinlich nur wenige Unternehmen bundesweit dieses Risiko "anfassen", gibt es zumindest nach meinem Kenntnisstand keinerlei Erfahrungswerte.

Wenn das Factoring funktioniert, dann wären 2% oder 3% der Miete p.a. durchaus eine Gebühr, die einige VM bereit wären zu bezahlen.

Wenn man allerdings juristische Kenntnisse besitzen muss, um so einen Vertrag abzuschliessen (womöglich mit unübersichtlichen Klauseln, wie Versicherungen gerne machen)dann erübrigt sich das von selbst.

Und genau da sehe ich das aktuelle Problem, dass sowohl die Unternehmen, die Factoring anbieten, wie auch die Interessierten VM zu sehr bezüglich der Klauseln verunsichert sind.

Können da klare Regelungen getroffen werden, dann hat dies Zukunft, sonst eher nicht.

MFG
18.11.2007, 17:07 von cavalier
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hallo check,

hier werben für lau?
18.11.2007, 17:00 von check
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Das Unternehmen ist wohl seit zwei oder drei Monaten aktiv am Markt. Als ich mich dafür interessierte, wurden meine offenen Fragen sehr gut beantwortet. Bei der einmaligen Prüfungsgebühr von rd. 20 Euro und der jährlichen Vergütung von "2 %" (das sind in meinem Fall gerade mal 94 Euro im Jahr) hält sich das Risiko doch sehr in Grenzen. Da wurde ich von sogenannten "etablierten Unternehmen" schon für viel mehr Geld enttäuscht. Ich hab das bei mietausfall.de deshalb einfach mal probiert... bis jetzt hab ich ein gutes Gefühl. Der Service stimmt schon mal
18.11.2007, 13:45 von CMAX_65
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Hi melanie,

Zitat:
vielleicht bin ich auch im Laufe des Lebens zu mißtrauisch geworden


kann schon sein, man muss heute ständig die "Augen offen halten" aber auch Neuem eine Chance geben

MFG
18.11.2007, 13:12 von Melanie
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naja,
vielleicht bin ich auch im Laufe des Lebens zu mißtrauisch geworden
18.11.2007, 13:09 von CMAX_65
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Hi melanie,

Zitat:
Sehr unseriös


nicht unbedingt, wenn eine echte Leistung dahinter steckt....

Das ist eben hier nicht klar.

Eine Bank z.B. verlangt auch Schätzgebühren, Kreditgebühren, Bereitstellungsgebühren etc.

Es pauschal als unseriös zu bezeichnen ohne genaue "Leistungsbeschreibung" ist m.E. nicht ok !

MFG
18.11.2007, 13:03 von Melanie
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Zitat:
Kann schon sein, dass dies der Pferdefuss ist ???


Mietfactoring ist nichts anderes als eine Versicherung...
Hast Du schonmal ne Bearbeitungsgebühr für ein Versicherungsangebot gezahlt???
Sehr unseriös...

Und auch manche Versicherungen überprüfen erst ob sie versichern, so bekamen wir auch schon ne Ablehnung für eine Kaskoversicherung unseres Autos...weil zu häufig geklaut und Unfallstatistik hoch!
Aber gekostet hat das nix!
18.11.2007, 12:56 von CMAX_65
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Hi melanie,

Zitat:
fast 20 Ocken


was habt Ihr denn für eine "Währung" bei uns sind`s €uronen

Kann schon sein, dass dies der Pferdefuss ist ???

MFG
18.11.2007, 12:52 von Melanie
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Zitat:
7. Interne Prüfungsgebühr ??? auch im Falle einer Ablehnung.

Was genau wird geprüft ??? Wenn nur Schufa, dann zu teuer....dies bedarf einer Erläuterung.........



ich vermute strukturschwache Gegenden reichen schon...
Bzw. ein Haar in der Suppe gibts immer, einfacher kommt amn nicht an fast 20 Ocken
18.11.2007, 12:46 von CMAX_65
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Hi,

das Thema ist nicht neu aber dennoch immer wieder interessant !

Ein paar Anmerkungen hierzu:

1. Scheint eine neue Firma zu sein (Pressemitteilung vom 16.11.2007) - also noch keine Erfahrungswerte

2. 2% der Nettokaltmiete erscheint sehr günstig im Verhältnis zu anderen Anbietern

3. AGB`s zum Teil etwas unübersichtlich,

z.B. Mietausfall nur 6 Monate "versichert"???

4. Karenzzeit normal, ähnlich einer Rechtsschutzversicherung

5. Klausel sinngemäss "nur bei einwandfreien Forderung ist factoring möglich", was passiert bei einer Mietminderung ???...ist etwas unübersichtlich

6. AGB`s noch nicht im Detail durchgelesen sind aber insgesamt übersichtlicher als andere.....

7. Interne Prüfungsgebühr ??? auch im Falle einer Ablehnung.

Was genau wird geprüft ??? Wenn nur Schufa, dann zu teuer....dies bedarf einer Erläuterung.........

Mal schaun, ob Erfahrungswerte im Laufe der Monate zusammenkommen, prinzipiell aber eine interessantes Thema........

MFG
18.11.2007, 12:41 von Melanie
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Zitat:
• Einmalige Prüfungsgebühr: 19,50 Euro*
Die interne Prüfung Ihrer Anfrage zum Abschluss des Factoringvertrages besteht aus einer mehrstufigen internen Analyse und Risikobewertung der von Ihnen im Antragsformular übermittelten Daten. Für die Prüfung berechnen wir eine einmalige Gebühr.

Bitte beachten Sie: Die Prüfungsgebühr wird in jedem Fall fällig – auch bei Ablehnung des Antrages. Im Falle einer Ablehnung des Antrages wird zugleich das Prüfungsergebnis mitgeteilt.




Ahja, verstehe!
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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