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10.02.2012, 09:58 von hbaerbel77Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Abrechnung Scheitholz
Hallo,

wir besitzen ein Haus mit 4 WE, wovon wir eine Wohneinheit selbst bewohnen. Im Rahmen umfangreicher energetischer Sanierungen ist neben einer Solarthermie-Anlage der Einbau eines Scheitholzvergaserkessels zusätzlich zum bestehenden Ölkessel geplant. Wir selbst besitzen einige Hektar Wald um Brennholz für den Vergaser zu gewinnen. Wie würde eine entsprechende Abrechnung aussehen? Brauche ich eine Rechnung für das verbrauchte Holz oder reicht es den regionalen Marktwert zur Berechnung herranzuziehen? Wie müsste man die Menge des verbrauchten Holzes erfassen? Oder würde man über einen Wärmemengenzähler vom Vergaserkessel die gewonnenen kWh in irgeneiner Form umrechnen? Mein Heizungsmonteur konnte mir diesbez. auch nicht weiterhelfen.

mfG
Kai
Alle 1 Antworten
11.02.2012, 15:46 von Gilhorn
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Grundsätzlich haben Mieter das Recht, Einblick in die Abrechnungsnachweise der Heizkostenabrechnung zu nehmen. Zu diesen Belegen gehört auch die Rechnung über die gekauften Brennstoffe. Für das selbst geschlagene Holz haben Sie diese Rechnungen nicht. Jetzt könnten Sie hergehen und selbst Buch über das verbrauchte Holz führen. Hier erinnere ich mich an ein Urteil des Amtsgerichtes in Lüneburg (Aktenzeichen habe ich leider nicht), welches diesen Nachweis als nicht ausreichend erklärt hat. Die Mieter brauchten das verheizte Holz nicht bezahlen.
Wenn Sie das Holz berechnen wollen, sollten Sie schon eine Rechnung besitzen.
Als Berechnungsgrundlage addieren Sie einfach die Kosten des Holzes und die Ölkosten und legen die gesamt Brennstoffkosten anhand des Verbrauches der einzelnen Mieteinheiten (Zähler in den Wohnungen) entsprechend der Heizkostenverordnung um.
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