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22.08.2007, 19:09 von Sam23Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|§573a darf ich kündigen???
Hallo,
wir haben ein 2Familien-Haus gekauft und wollen demnächst in das EG einziehen. OG ist vermietet. Ich möchte die Mieterin gerne kündigen, kann ich mich auf diesen Paragraphen berufen?? Das OG wird nicht als Eigenbedarf verwendet!!

Herzlichen Dank für eine Antwort im voraus.
Alle 28 Antworten
23.08.2007, 09:40 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
Sehe ich nicht so, dann wären sich die Mieter des erleichterten Kündigungsrisikos bewusster und würden vielleicht lieber woanders mieten.

Und wo sehen Sie da die Symetrie?
23.08.2007, 09:40 von Mortinghale
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Zitat:
dass Mieter arglistig über bestimmte Pflichten hinweggetäuscht werden


Jetzt auch noch arglistig. Von wem eigentlich ?

Von Gesetzgeber und Rechtsprechung ?

Zitat:
Auch per Gesetz ist ein Wohnraummieter dem Eigentümer gleichgestellt.


Aber eben nicht immer.

Sollte das jetzt ein Beispiel für "asymetrisch" sein ?

23.08.2007, 09:39 von dunkelROOT
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Dieser wirklich bösartige augenTroll mit seinen unzähligen Accounts hier, versucht erneut wieder eine proletische Stimmung gegen ehrenwerte Vermieter zu machen! Wir müssen diesen wirklich bösartigen Troll unbedingt vertreiben.

dunkelROOT
23.08.2007, 09:37 von Augenroll
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Zitat:
Denn ist es immer noch asymetrisch.



Sehe ich nicht so, dann wären sich die Mieter des erleichterten Kündigungsrisikos bewusster und würden vielleicht lieber woanders mieten.
23.08.2007, 09:34 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
So etwas könnte man über Härtefallbestimmungen regeln, ähnlich der Eigenbedarfskündigung.

Dauert vor Gericht u.U. länger als 12 Monate.

Es finde es schon bedenklich in solch einem Fall (Pflegefall) über Eigendarfskündigung zu Reden. Sind Sie wirklich so sozial eingestellt, wie sich hier immer präsentieren?

Aber die "Alten" sind ohnehin in unserer Gesellschaft wenig wert.

Man sollte aber immer Bedenken. Nicht jeder Erwachsene hat Kinder aber jedes Kind Eltern.

Zitat:
Das finde ich asymmetrisch. Ich plädiere dafür, dass ein Hinweis auf das erleichterte Kündigungsrecht des Vermieters mit in den MV aufgenommen werden muss. Und zwar aus Verbraucherschutzgründen.

Denn ist es immer noch asymetrisch.
23.08.2007, 09:32 von Augenroll
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Zitat:
Und schon hast Du (wieder einmal) vergessen/verdrängt, wem das Haus eigentlich gehört.


der Eigentümer tritt mit dem MV aus freien Stücken gegen Entgeltzahlung alle seine Nutzungsrechte an den Mieter ab.

Auch per Gesetz ist ein Wohnraummieter dem Eigentümer gleichgestellt.
23.08.2007, 09:29 von Augenroll
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Zitat:
Wollen wir soweit kommen ???


Die Einstellung und Unnachgiebigkeit der meisten Vermieter scheint dazu zu zwingen.
23.08.2007, 09:29 von Mortinghale
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Zitat:
Der fragliche § sieht aber solch eine Interessenabwägung nicht vor und das ist ungerecht den Mietern gegenüber.


Und schon hast Du (wieder einmal) vergessen/verdrängt, wem das Haus eigentlich gehört.

23.08.2007, 09:28 von Augenroll
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Zitat:
Ist das jetzt die Langfassung von: Mieter kennen nur ihre Rechte und nicht ihre Pflichten ?


Nein, denn im strittigen Fall geht es darum, dass Mieter arglistig über bestimmte Pflichten hinweggetäuscht werden.
23.08.2007, 09:26 von CMAX_65
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Hi,

Zitat:
Das finde ich asymmetrisch. Ich plädiere dafür, dass ein Hinweis auf das erleichterte Kündigungsrecht des Vermieters mit in den MV aufgenommen werden muss. Und zwar aus Verbraucherschutzgründen.


.....machen wirs doch so wie die Amis, da muss vor jedem Scheiss im Kleingedruckten gewarnt werden.....Katzen bitte nicht in der Mikrowelle trockenen......etc.

Wollen wir soweit kommen ???

Wann ist ein Mensch volljährig und geschäftsfähig, ab 18 Jahre,...... zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt und Apotheker.....
23.08.2007, 09:25 von Augenroll
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Zitat:
Ich wohne in einem Zweimalienhaus und werde zum Pflegefall. Ich möchte eine Pflegerin rund um die Uhr anstellen und soll in die DG-Wohnung (z. Zt. vermietet seit 12 Jahre) einziehen.



So etwas könnte man über Härtefallbestimmungen regeln, ähnlich der Eigenbedarfskündigung.

Wenn in solchen Fällen die Interessen von Mietern und Vermietern gegeneinander abgewogen werden würden, wäre doch alles in Ordnung.

Der fragliche § sieht aber solch eine Interessenabwägung nicht vor und das ist ungerecht den Mietern gegenüber.
23.08.2007, 09:25 von Mortinghale
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Zitat:
Es ist jedoch Verkehrssitte, das sich der Mieter nicht Schadensersatzpflichtig macht, wenn er rechtmäßig kündigt.

Das ist auch den Vermietern hinreichend bekannt, bevor sie Mietwohnungen anbieten!

Dagegen ist nicht davon auszugehen, dass Mietern, wenn Sie in ein 2 Fam Haus einziehen, der § 573 a (1) BGB auch bekannt ist.



Ist das jetzt die Langfassung von: Mieter kennen nur ihre Rechte und nicht ihre Pflichten ?

23.08.2007, 09:21 von Augenroll
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Es ist jedoch Verkehrssitte, das sich der Mieter nicht Schadensersatzpflichtig macht, wenn er rechtmäßig kündigt.

Das ist auch den Vermietern hinreichend bekannt, bevor sie Mietwohnungen anbieten!

Dagegen ist nicht davon auszugehen, dass Mietern, wenn Sie in ein 2 Fam Haus einziehen, der § 573 a (1) BGB auch bekannt ist.

Das finde ich asymmetrisch. Ich plädiere dafür, dass ein Hinweis auf das erleichterte Kündigungsrecht des Vermieters mit in den MV aufgenommen werden muss. Und zwar aus Verbraucherschutzgründen.
23.08.2007, 09:17 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
Der zitierte Paragraph ist ein weiteres Zeichen dafür, wie asymmetrisch das Mietrecht zugunsten der Vermieter gestaltet ist.

Ein Beispiel wie asymetrisch das Mietrecht zu Gunsten der Mieter ist.

Ich wohne in einem Zweimalienhaus und werde zum Pflegefall. Ich möchte eine Pflegerin rund um die Uhr anstellen und soll in die DG-Wohnung (z. Zt. vermietet seit 12 Jahre) einziehen.

Dem Mieter müßte ich kündigen. Vermieter 12 Monate Kündigungsfrist.

Der Mieter, wenn er kündigt 3 Monate Kündigungsfrist

Symetrisch?

Und so gibt es einige Beispiele.

23.08.2007, 09:15 von Sommer
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Zitat:
Der Vermieter sollte dafür Schadensersatz leisten!


Augentroll, DU solltest Schadensersatz dafür leisten, daß Du
...ständig hier alle mit Deinen unsachlichen und polemischen Flame-Einträgen allen auf den Geist gehst,
...Deinen Arbeitgeber (vermutlich öffentlichen Dienst und damit alle steuerzahlenden Mitbürger) um Arbeitszeit und damit echtes Geld betrügst weil Du anstatt irgendwelche Akten zu bearbeiten hier Deinen Müll verzapfst,
...weil Du Dir in dieser Rolle auch noch gefällst.

Jedem steht es frei, sich selber Eigentum zuzulegen über das er frei verfügen kann - einziehen, ausziehen, vermieten. Wer aber als Mieter nun mal in so ein Häuschen einzieht, hat dafür eben dieses Risiko zu tragen. Würde diese Regelung kippen würde wohl massig meist hoch-qualitativer Wohnraum im Grünen wegfallen denn wer würde wohl in ein ev. mal selbst mit-bewohntes Heim irgendwelche Mieter einziehen lassen, die er nicht mehr los wird wenn sie anfangen, Krawall zu machen. Außerdem: Kündigen heisst nicht "los werden". Wenn die nicht ausziehen, muß der Weg der Räumungsklage beschritten werden und wie DU das ja am besten weisst, dauert sowas lange und ist sehr teuer...natürlich für den Vermieter denn der Mieter hat ja per Deiner Definition sowieso nix...

S.
23.08.2007, 09:13 von Mortinghale
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Ich verlange ja auch keinen Schadensersatz von der Mietwagenfirma.

Jetzt weich nicht aus; die Frage war doch klar und eindeutig.

23.08.2007, 09:11 von Augenroll
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Zitat:
Welchen Schadenersatz zahlt eigentlich der Mieter an den Vermieter, wenn er selbt kündigt ?



Welchen Schadenersatz zahlen Sie, wenn Sie einen Mietwagen zurückgeben?
23.08.2007, 09:09 von Mortinghale
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Zitat:
Der zitierte Paragraph ist ein weiteres Zeichen dafür, wie asymmetrisch das Mietrecht zugunsten der Vermieter gestaltet ist.


Welchen Schadenersatz zahlt eigentlich der Mieter an den Vermieter, wenn er selbt kündigt ?

23.08.2007, 09:01 von Augenroll
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Zitat:
das Dach über den Kopf weggerissen werden


So ist es aber letztendlich. Und die Kosten für den Umzug und neuer Wohnungssuche bleiben dann auch noch am Mieter kleben.

Der Vermieter sollte dafür Schadensersatz leisten!
23.08.2007, 08:56 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
Denn jeden Moment
....min. 6 Monate (3+3) Kündigungsfrist

Zitat:
willkürlich
nein, es müssen auch Formalia eingehalten werden und beliebig gehts auch nicht

Zitat:
das Dach über den Kopf weggerissen werden
....
das ist unter Bildzeitungsniveau, die können es besser

Zitat:
wie asymmetrisch das Mietrecht zugunsten der Vermieter gestaltet ist.


der Normalfall ist asymmetrisch zugunsten der Mieter (z.B. Kündigungsfristen !), das haben Sie selbst vor kurzem zugegeben

Ein bischen mehr Sachlichkeit würde Ihre Aussagen erheblich aufwerten !

MFG

23.08.2007, 08:54 von Mortinghale
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Ach Phili,

Zitat:
Der zitierte Paragraph ist ein weiteres Zeichen dafür, wie asymmetrisch das Mietrecht zugunsten der Vermieter gestaltet ist.


Jetzt hast Du doch schon wieder total die Orientierung verloren.

Trink erstmal einen Kaffee; das klärt und schärft die Sinne.

23.08.2007, 08:47 von Augenroll
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Der zitierte Paragraph ist ein weiteres Zeichen dafür, wie asymmetrisch das Mietrecht zugunsten der Vermieter gestaltet ist.

Mieter sollten sich daher ganz genau überlegen, ob sie überhaupt in 2 Fam Häuser einziehen sollten. Denn jeden Moment kann ihnen willkürlich und ohne Kompensation das Dach über den Kopf weggerissen werden. Das ist eine Ungerechtigkeit sondergleichen.
22.08.2007, 21:45 von Sam23
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Herzlichen Dank für die schnelle Hilfe.
22.08.2007, 21:14 von Mortinghale
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Sobald Du selbst drin wohnst, kannst Du ihr unter Bezugnahme auf § 573 a (1) BGB kündigen.

22.08.2007, 20:58 von Sam23
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Sie wohnt im OG. Wir ziehen demnächst ins EG. Das OG wird von uns aber nicht gebraucht, weshalb ich den Eigenbedarf nicht anmelden kann.

22.08.2007, 20:19 von Mortinghale
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Das war mir schon klar.

Wohnt die jetzt im EG oder im OG ?

22.08.2007, 20:08 von Sam23
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Ich möchte der Mieterin kündigen bzw. das Mietverhältnis kündigen.
Ist das möglich???
22.08.2007, 19:14 von Mortinghale
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Hallo Sam,

wem willst Du kündigen ?

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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