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21.03.2008, 18:37 von CMAX_65Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|? 0,70 pro m?
Hi,

Vermieter, die einen neuen Mietvertrag abschließen und sicher stellen wollen, dass sie bei Beendigung des Mietverhältnisses nicht auf den Renovierungskosten sitzen bleiben, sollten bei der derzeitigen Situation darüber nachdenken, ob sie nicht gleich auf die Durchführung von Schönheitsreparaturen durch den Mieter verzichten und statt dessen die erforderlichen Kosten in die neue Miete einkalkulieren. Einen unverbindlichen Anhaltspunkt für die Höhe des Aufschlages bietet § 28 II. BV, wonach für die Kosten von Schönheitsreparaturen eine zusätzliche Miete von monatlich € 0,70/m² angesetzt werden kann. Praktikabel ist dies selbstverständlich nur, wenn der örtliche Wohnungsmarkt auch Spielraum für eine höhere Neuvermietungsmiete lässt.
Zulässig ist dies, sofern die Neuvermietungsmiete nicht mehr als 20 % über der ortsüblichen Miete liegt. Der Vermieter darf somit bei der Neuvermietung "ungestraft" eine Miete verlangen, die um bis zu 20 % über den Werten des örtlichen Mietspiegels liegt.
Dies sollte jetzt nicht als Aufforderung zur Mietpreistreiberei verstanden werden, sondern ist lediglich die Konsequenz, die Vermieter aus der derzeitigen Rechtsprechung ziehen können.

Rechtsanwalt Rudolf Stürzer
Vorsitzender Haus + Grund München

Quelle:http://www.haus-und-grund-muenchen.de/
unter Presseerklärungen

Pressemitteilung:
München, 17.12.2007
Schönheitsreparaturklauseln - Nur noch zahnlose Tiger?
Renovierungskosten sollten in die Miete einkalkuliert werden
MFG
Alle 6 Antworten
25.03.2008, 11:13 von Augenroll
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Praktikabel ist dies selbstverständlich nur, wenn der örtliche Wohnungsmarkt auch Spielraum für eine höhere Neuvermietungsmiete lässt.
Das ist wohl der entscheidende Satz!

Was nützt diese Regelung also 99,5 % aller Vermieter.

22.03.2008, 16:52 von Mortinghale
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Zulässig ist dies, sofern die Neuvermietungsmiete nicht mehr als 20 % über der ortsüblichen Miete liegt.

Das ist falsch.

Da die Mietspiegel nach Nettomieten aufgebaut sind, kann deren ortsübliche Miete um den Renovierungszuschlag überschritten werden.

Also nicht X + Zuschlag = höchstens 120 % der Mietspiegelmiete, sondern

Mietspiegelmiete + 20 % + Renovierungszuschlag.

@ cora

Dann geht das "Gejammer" doch wieder los. Was ist ok und was nicht?

Das hört sich schon gut an, einfach einen Aufschlag zu nehmen und hinterher die Wohnung selbst renovieren.
21.03.2008, 18:48 von CMAX_65
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Hi cora,

gute Idee !

MFG
21.03.2008, 18:44 von Cora
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Halolo

dann könnte man auch herkommen und mit dem Mieter folgendes vereinbaren:

du zahlst pro m² 0,...€ mehr, dieser Betrag kommt auf ein Sparkonto und wenn du bei Auszug nichts machen brauchst, falls alles ok ist, kriegst du die Hälfte zurück
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