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11.08.2011, 14:27 von GDVProfil ansehen
Kaufen & Verkaufen|Niederschlagswasser
Hallo, ich hoffe auf Hilfe bezüglich einer Frage zum Niederschlagswasser.
Ich habe eine Nebenkostenabrechnung erstellt für einen Gewerbepark, ein Mieter meint ich hätte die Berechnung zum Niederschlagswasser falsch vorgenommen.
Ich habe es wie folgt gemacht:
Klassischer Dreisatz, die Summe ./. durch Gesamt qm * die von ihm angemietete qm.
Nun kommt es aber: Der Mieter hat ein Viergeschossiges Objekt mit angemietet. Jetzt meint er er müsste nur für eine Etage Niederschlagswasser zahlen!
Natürlich hat der Mieter den grössten Anteil angemietet, deßwegen muss er auch den größten Batzen bezahlen. Der Mieter argumentiert, dass dies ja ein besonderer Fall wäre, da er so viel angemietet hat. (ich muss erwähnen dass dieses Objekt vorher Ihm gehört hat)

Ich habe Ihm versucht zu erklären, dass dann alle Hausverwaltungen falsch arbeiten, und auch keiner mehr ins Erdgeschoss einziehen würde, weil die ja dann quasi alles bezahlen müssten - leider versteht er das nicht. Angeblich hat er mit Anwälten gesprochen und grossen Hausverwaltungen - die hätten ihm Recht gegeben. Namen will er mir aber nicht nennen (damit ich auch mal nachfragen kann:-) ).

Vielleicht haben Sie noch Argumente, da er sich nun vor Ort treffen möchte und es "aufzeichen" möchte (Wir sitzen vis a vis ich gucke also jeden Tag auf dieses Objekt). Mir sind die Argumente ausgegangen.

Vielen Dank schon mal vorab!
Ich verbleibe mit freundlichem Gruß
GDV
Alle 3 Antworten
11.08.2011, 21:21 von Gilhorn
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So sehe ich es auch. Der Umlageschlüssel ist dann der gesetzliche Umlageschlüssel nach BGB.

Der Hinweis auf Anwälte und andere Hausverwaltungen ist nur eine Finte, um Sie unsicher zu machen.
11.08.2011, 16:03 von GDV
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"Der Mieter trägt folgende Nebenkosten:

......
Grundsteuer und an den Grundbesitz anknüpfende öffentliche Abgaben und Gebühren, soweit sie umlagefähig sind
...
Die Abrechnung der Nebenkosten erfolgt einmal hährlich auf Grundlage prüffähiger Unterlagen."

Leider ist kein Umlageschlüssel hinterlegt. Somit gilt mE dann der Umlagschlüssel entsprechend § 556 a Abs. 1 Satz BGB. Sie müssen also nach m²-Wohnfläche abrechnen.
Oder?
11.08.2011, 15:50 von Gilhorn
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Was ist denn im Mietvertrag bezüglich der Betriebskosten vereinbart?
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