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18.07.2010, 12:19 von sifinanzenProfil ansehen
Kaufen & Verkaufen|Negative Feststellungsklage
Hallo liebe Vermieter,
einer Mieterin habe ich wegen Zahlungsrückständen und Lärm Abmahnung und Kündigung gesandt. Der Anwalt der Mieterin will nun eine negative Feststellungsklage erheben mit dem Inhalt, meine Kündigung sei rechtswidrig. Ich gehe allerdings davon aus, dass sie rechtswirksam ist und werde, da die Mieterin nicht ausgezogen ist, eine Räumungsklage erheben.

Welches Verfahren läuft schneller? Falls die Feststellungsklage schneller von statten geht, und meine Kündigung wirksam ist, innerhalb welcher Zeit muß dann die Mieterin ausziehen?

Außerdem hat sie die Kaution nicht erbracht, habe ich auch angemahnt, sollte ich zu meiner eigenen Rechtssicherheit in diesem Punkt noch eine Kündigung hinterherschicken, weil es da ja nichts einzuwenden gibt?

viele Grüße, freue mich auf Antworten
S.
Alle 2 Antworten
22.07.2010, 15:55 von Gilhorn
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Zitat:
Original geschrieben von Gilhorn
Die Festellungsklage der Gegenseite und die eigene Räumungsklage ergeben keine zwei Verfahren, sondern werden auf dem Wege der Klage und Widerklage abgearbeitet.
Um wegen der nicht gezahlten Kaution eine Kündigung auszusprechen, benötigt man über den Kautionsbetrag einen Gerichtstitel, erwirkt über ein Mahnverfahren. Der bloße Rückstand der Kaution ist noch kein Kündigungsgrund.
Ich empfehle hier dringends das Hinzuziehen eines Anwaltes, da hier etliche Fallstricke in Form von Formfehlern liegen. Ich hoffe mal, dass nicht schon Formfehler bei der Abmahnung und Kündigung gemacht worden sind. Der Anwalt der Gegenseite wird Sie über den Tisch ziehen.Beispiel: Haben Sie ein Lärmprotokoll mit Datum und Uhrzeit mit Messungen des Lärmpegels und Zeugenunterschriften? Wenn nein lacht sich der Anwalt der Gegenseite schief.
22.07.2010, 15:48 von Gilhorn
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Die Festellungsklage der Gegenseite und die eigene Räumungsklage ergeben keine zwei Verfahren, sondern werden auf dem Wege der Klage und Widerklage abgearbeitet.
Um wegen der nicht gezahlten Kaution eine Kündigung auszusprechen, benötigt man über den Kautionsbetrag einen Gerichtstitel, erwirkt über ein Mahnverfahren. Der bloße Rückstand der Kaution ist noch kein Kündigungsgrund.
Ich empfehle hier dringends das Hinzuziehen eines Anwaltes, da hier etliche Fallstricke in Form von Formfehlern liegen. Ich hoffe mal, dass nicht schon Formfehler bei der Abmahnung und Kündigung gemacht worden sind. Der Anwalt der Gegenseite wird Sie über den Tisch ziehen.
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