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05.11.2014, 19:24 von PBoProfil ansehen
Geld & Steuern|ThemaBearbeitungsgebühr für Kreditvertrag: So holen Sie sich Ihr Geld von der Bank zurück
In meinen Verträgen steht nicht "Bearbeitungsgebühr", sonden "Abschlussgebühr" (Debeka). Kann ich diese "Abschlussgebühr" auch zurück verlangen?
Alle 3 Antworten
18.12.2014, 20:50 von hanss1
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Und sie glauben wirklich das es so leicht gehen wurde?
17.12.2014, 23:54 von ricicici
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vielen Dank für die vielen Tipps in Ihrem Beitrag
26.11.2014, 12:36 von PBo
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Hallo Frau Schnurr, der komplette Wortlaut der Debeka:
"Sie wünschen die Erstattung der von uns erhobenen Gebühren und berufen sich hierbei auf die
jüngste Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs (BGH). Hierzu merken wir Folgendes an:
Die Erhebung einer Darlehensgebühr von 1,5% bzw. 2% des Bauspardarlehens ist transparent in
unseren Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) geregelt, die Sie mit Ihrer Unterschrift
im Antrag auf Abschluss eines Bausparvertrages anerkannt haben. In unseren Antragsformularen
werden diese in Verbindung mit dem Abschluss des Bauspardarlehens entstehenden Kosten
gesondert ausgewiesen. Die Darlehensgebühr stellt u.a. eine Hauptkondition des Darlehensvertrages
dar. Neben den Darlehenszinsen bildet sie das vertragliche Entgelt. Im Interesse der Gleichbehandlung
aller Bausparer ist sie grundsätzlich auch von allen Bausparern einzufordern.
Die Entscheidungen des BGH vom 13.05.2014 (Az. XI ZR 170/13 und XI ZR 405/12) sind auf den
- -in-Ihrem Falrvortieqenderr Sachverhalt nictTranwendlm'r. Gegenstand areser Entscheidungen war-~-----
die Unzulässigkeit von Bearbeitungsentgelten für Konsumentenkredite von Geschäftsbanken. Diese
Entgelte sind mit der Darlehensgebühr der Bausparkassen nicht zu vergleichen. In diesem Zusammenhang
verweisen wir auf den rechtskräftigen Beschluss des Hanseatischen Oberlandesgerichts
Hamburg vom 24. Mai 2011 (Az.: 10 U 12/09), wonach die Erhebung von Darlehensgebühren
bei Bausparverträgen rechtlich nicht zu beanstanden ist.
Im Übrigen hat der BGH bereits mit seinem Urteil vom 07.12.2010 (Az.: XI ZR 3/10) klargestellt,
dass die Erhebung einer Gebühr für den Abschluss eines Bausparvertrages zulässig ist.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass vor dem Hintergrund der geltenden Rechtsgrundlage und der
rechtsgültigen vertraglichen Regelungen eine Erstattung der erhobenen bzw. ein Verzicht auf die
gegebenenfalls künftig anfallenden Gebühren nicht möglich ist."
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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