Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz legt fest, in welcher Höhe das Erzeugen von Strom aus erneuerbaren Energien zu bezahlen ist. Für den Erbauer etwa von Solaranlagen oder Windkraftwerken gibt es somit eine gewisse Planungssicherheit in Bezug auf die Vergütung des erzeugten Stroms.

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Sonnenschein gibt´s kostenlos - und den können Sie als günstige Energiequelle nutzen. Das spart nicht nur Kosten, sondern verschafft Ihnen auch ein unschlagbar grünes Gewissen. Doch nicht überall lohnt sich eine Investition in die Solarzelle auf dem Dach.

Beim Kauf einer Solaranlage kann schon in der Planungsphase viel schief laufen. Bevor Sie vorschnell entscheiden, sollten sich Hausbesitzer zuvor gut informieren, was und wo sie ihr Solarmodul kaufen. 

Eigentümer, die ihre Immobilie energetisch modernisieren, können dafür einen staatlichen Zuschuss zum Energiesparen bekommen. Auch bei Krediten gibt es einen Tilgungszuschuss. Somit lohnt sich die Modernisierung nicht nur durch Einsparungen bei den Energiekosten, sondern der Staat legt auch noch Geld oben drauf.

Die Strompreise der Netzbetreiber steigen ständig, denn die fossilen Energien gehen zur Neige. Anlagen für erneuerbare Energien auf dem eigenen Hausdach bieten eine umweltschonende Alternative - und dienen vor allem als Kapitalinvestition.

News: Im ersten Halbjahr 2010 sind die Strompreise durchschnittlich um 2,1 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Ein Drei-Personen-Musterhaushalt zahlt derzeit für seine Stromrechnung rund 69 Euro im Monat.

Etliche Politiker und Wirtschaftsvertreter wollen das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaffen. Doch die große Mehrheit der Deutschen setzt sich laut Greenpeace Energy für den Erhalt des EEG in jetziger Form oder optimiert ein.

EnEV, EnEG - und auf der anderen Seite Abwrackprämien für den Kauf von Luxusschlitten. Warum die Energiepolitik häufig nicht den Namen verdient, den sie trägt. Eine Kolumne von Jörg Stroisch.