EnEV

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Bestimmt haben Sie auch schon mal von der EnEV gehört. Gemeint ist die "Energieeinsparverordnung" und davon gibt es einige. Am 21.11.2013 wurde die EnEV 2014 im Bundesgesetzblatt Nr. 67 veröffentlicht und tritt damit am 1.5.2014 in Kraft. Darin stecken für Hausbesitzer einige Neuerungen bezüglich Heizkessel, Energieausweis oder Wärmedämmung, die Sie kennen sollten.

Früher war alles viel besser - und einfacher! Diesen Ausspruch haben Sie sicherlich auch schon oft genug gehört. Geht es um eine schlichte Vermietungs- und Verkaufsanzeige, stimmt das neuerdings sogar. Der Grund: Die neue Energieeinsparverordnung 2014, die am 1.5.2014 in Kraft tritt, schreibt vor, dass Sie künftig unbedingt den Energieausweis in Ihrer Anzeige erwähnen müssen.

Die Energieeinsparverordnung verpflichtet Vermieter von Wohn- und Gewerbegebäuden, einen Energieausweis erstellen zu lassen. Dieser Ausweis muss einem potenziellen neuen Mieter auf Nachfrage vorgelegt werden. In einigen Fällen sind Vermieter allerdings von dieser Vorlagepflicht befreit.

Alle Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung vermieten, sind verpflichtet, sich für Ihre Objekte Energieausweise ausstellen zu lassen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss mit Bußgeldern vom Staat rechnen.

Topstory: Am 1. Mai tritt die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Verschärfungen gibt es dabei vor allem für den Neubau. Und auch der Energieausweis rückt immer mehr in den Fokus.

News: Noch längst nicht alle Altbauten sind energetisch modernisiert. Käufer von älteren Bestandsimmobilien sollten die Nachrüstpflichten beachten, die die Energieeinsparverordnung vorschreibt. So müssen laut Gesetz zum Beispiel noch in diesem Jahr alte Heizungen erneuert werden.

Zugegeben: Auf den ersten Blick haben eine Immobilienanzeige und der Energieausweis wenig gemeinsam.   Auf den zweiten Blick jedoch schon, denn schon seit dem 1.5.2014 müssen Sie in Ihrer Immobilienanzeige den Energieausweis erwähnen. Wenn Sie´s nicht oder falsch tun, droht seit dem 1.5.2015 sogar ein Bußgeld!

Dem Energieausweis kommt auch beim Verkauf von Immobilien eine erhebliche Bedeutung zu. Verkäufer sind verpflichtet, den Energieausweis beim Verkauf zugänglich zu machen. Immobilienkäufer können sich anhand der Werte im Energieausweis ein Bild von der energetischen Qualität des Gebäudes machen.

Der Verkäufer eines Hauses ist genauso wie der Vermieter dazu verpflichtet, dem Kaufinteressenten einen gültigen Energieausweis für sein Gebäude vorzulegen. Den Energieausweis muss und sollte er jedoch nicht zum Bestandteil des Kaufvertrages machen, sonst haftet der Verkäufer für die Richtigkeit der Angaben und ist schadensersatzpflichtig, wenn die energetische Qualität des Hauses nicht mit den Daten aus dem Energieausweis übereinstimmt.

Die Energieeinsparverordnung verpflichtet Eigentümer vermieteter Wohnungen, ihr Objekt energetisch zu modernisieren.