Mittwoch, 16.11.2011 | Autor: heihec

Das richtige Holz für den Kamin

Worum geht´s
  • Kaminholz im Test
  • Wassergehalt im Holz erhöht Abgaswerte und verschlechtert Verbrennungsprozess
  • Nur Holz mit 15 Prozent Holzfeuchte für Kaminofen verwenden

News: Loderndes Feuer, wohlige Wärme und eine gemütliche Atmosphäre: An kalten Wintertagen sorgen Kaminöfen für behagliche Abende. Befeuern Hauseigentümer jedoch den Kaminofen mit dem falschen Holz, können die gemütlichen Winterabende mit übermäßigen Qualm und wütenden Nachbarn enden.

Kaminöfen sorgen zwar für eine gemütliche Atmosphäre an kalten Winterabenden, das Nachbarschaftsklima können sie aber durch übermäßigen Qualm aus dem Schornstein vergiften. Grund dafür: Das feuchte Brennholz. Bei zu viel Wasser im Holz können die Schadstoffwerte im Abgas um ein Mehrfaches steigen. Selbst "gute" "Kaminöfen" können dies nicht verhindern. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Stiftung Warentest hervor.

Kaminholz im Test: Vorsicht vor feuchtem Holz

Erhöhte Wassergehalte in Holz verschlechtern die Verbrennungsprozesse und damit auch die Abgaswerte. Die Messungen der Stiftung Warentest zeigen stark steigende Konzentrationen von Kohlenmonoxid sowie Kohlenwasserstoffen bei der Verbrennung von feuchtem Holz. Wer mit zu feuchtem Holz heizt, verursacht nicht nur einen erhöhten Abgasgehalt, sondern verschwendet auch noch ein Drittel der Energie. Die Energie steht dann nicht für die Raum-Heizung zur Verfügung, weil sie zum Teil für das Verdampfen von Wasser verbraucht wird.

Die Stiftung Warentest empfiehlt eine Holzfeuchte von etwa 15 Prozent. Dafür muss das Holz nach dem Schlagen etwa zwei Jahre geschützt trocknen. Mit Einstechmessgeräten lässt sich die Holzfeuchte einfach selbst kontrollieren.

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