Freitag, 03.02.2012 | Autor: Heidi Schnurr, Foto: Sebastian Fery / Haufe

Was blüht denn da auf Ihrem Balkon?

Foto: Sebastian Fery / Haufe

Eher Eisblumen statt Geranien – so sieht es wohl im Moment aus, wenn Sie aus dem Fenster schauen. Aber: Der nächste Frühling kommt bestimmt und damit vielleicht Tulpen, Narzissen und Cannabis

… wie bitte: Cannabis? Ja ist das denn überhaupt erlaubt? Nein! Der Anbau von Cannabis fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Noch jedenfalls. Denn wenn es nach den Linken geht, darf Ihr Mieter bald Cannabis statt Geranien in seinen Balkonkästen züchten.

Die wollen nämlich den Handel, Besitz und Eigenanbau von Cannabis zum Eigengebrauch legalisieren. Nicht nur die viel diskutierten „Kiffer-Clubs“ soll´s geben, sondern auch der gepflegte Eigenanbau bis 30 g pro Nase.

Noch ist der Anbau von Cannabis auf dem Balkon ein handfester Kündigungsgrund – und das wird sehr wahrscheinlich auch so bleiben.

Oder könnten Sie sich vorstellen, dass bald auch auf Ihrem Mieterbalkon Hanf wächst? Diskutieren Sie mit bei dem, was Ihnen bald blühen könnte!

Kommentare (2)

8.2.2012, 21:16 Uhr von schorsch73 Profil ansehen
Das sehe ich auch so, Gilhorn hat da schon recht, lieber ein ruhiger Mieter der seine Hanfpflanze auf dem Balkon züchtet, abends sein Tütchen raucht, anstatt alkoholisierte Mieter, welche, vor allem im Sommer, bis in die frühen Morgenstunden auf dem Balkon herumgröhlen.
5.2.2012, 12:34 Uhr von Gilhorn Profil ansehen
Hanf (Cannabis) ist eigentlich eine schöne Pflanze, von daher wäre nichts dagegen einzuwenden. Was Drogen auf dem Balkon betrifft, so stören mich die Mieter, die ihren Balkon als Drogenlager zweckentfremden, indem sie ihre Bierkästen, Weinkisten und Schnapsflaschen dort lagern (immer griffbereit).