Zentrale Brennstoffversorgungsanlage

Unabhängig davon, ob Sie mit Gas oder Öl heizen: Die Betriebskosten für Ihre Anlage können Sie auf Ihren Mieter umlegen.

Dazu gehören die verbrauchten Brennstoffe, deren Lieferkosten, der Betriebsstrom sowie die Kosten der Überwachung und Reinigung der Anlage und des Betriebsraums.

Überwiegend wird es sich bei diesen Kosten um zentrale Öllager- oder Flüssiggastanks handeln, von denen Versorgungsleitungen zu den im Haus befindlichen Einzelheizungen, wie z. B. Etagenheizungen, führen.

Wichtig zu wissen: Dazu gehören nicht die Kosten für das Überprüfen der Betriebssicherheit. Dies ist ein entscheidender Unterschied gegenüber der zentralen Heizungsanlage.

Ebenso gehören die Kosten für das eigenständig gewerbliche Liefern von Wärme dazu. Das sind die Kosten des Entgelts für die Wärmelieferung. Das gilt auch, wenn die Wärme aus einer zentralen Heizungsanlage geliefert wird.

Umlegen können Sie auch die Kosten des Betriebs der zugehörigen Hausanlage (Übergabestation, Absperrventile usw.), die Kosten der Einstellung und Wartung von Heizungen (zzgl. kleinerer Erneuerungsteile, Dichtungen usw.) und die Kaminkehrerkosten für den Heizungsschornstein.

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