Wasserzähler

Stichworte zu diesem Thema

Die Kaltwasserzählergebühren dürfen Sie auf Ihren Mieter umlegen. Die gehören zu den Kosten des Wasserbezugs gemäß der Betriebskostenverordnung.

Schließlich liegt es ja im Interesse der Mieter, dass die Kosten für den Wasserbezug nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet und umgelegt werden (AG Steinfurt, Urteil v. 04.02.1999, 4 C 629/98, WM 1999, S. 721).

Die Anschaffungskosten eines neuen Zählers können Sie dagegen nicht umlegen. Die Miet- oder Leasingkosten aber schon. Ebenso die Eichkosten (AG Bremerhaven, WM 1987, S. 33) und die Kosten für den Zähleraustausch.

Umlagefähig sind auch die Kosten von gemieteten Einzel- und Zwischenzählern. Ganz egal, ob Sie diese vom Wasserversorger oder von einer privaten Firma gemietet haben.

Siehe auch unter Zählerabweichung und Verteilungsschlüssel, Verbrauch

zurück zu: Wasserversorgungsanlage, private
weiter mit:

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.