Wartungskosten

Stichworte zu diesem Thema

Bei den Wartungskosten handelt es sich um vorbeugende Aufwendungen des Vermieters, durch die später anfallende Reparaturkosten vermieden oder gering gehalten werden.

Wartungskosten dürfen Sie bei Wohnraum nur dann umlegen, wenn Ihnen das die Betriebs­kostenverordnung ausdrücklich erlaubt. Das trifft bei den folgenden 7 Kostenarten zu:

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Wassermengenregler (§ 2 Nr. 2)

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Heizung (§ 2 Nr. 4)

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Warmwasser (§ 2 Nr. 5 c)

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Fahrstuhl (§ 2 Nr. 7)

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Gartenpflege (§ 2 Nr. 10)

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Gemeinschaftsantenne (§ 2 Nr. 15)

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Wascheinrichtung (§ 2 Nr. 16)

Deshalb können Sie z. B. die Kosten für einen Wartungsvertrag für die Klingel- und Gegensprechanlage, die Fenster oder den Durchlaufbegrenzer zur Wassereinsparung nicht umlegen.

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Kommentare (2)

29.8.2013, 17:54 Uhr von Heidi.Schnurr, meineimmobilie.de Profil ansehen
Entscheidend für die Umlage ist, dass Sie die Umlage der Kosten vereinbart haben. Ob Sie diese bisher in der Vergangenheit auch bereits umgelegt haben, spielt dagegen keine Rolle.
28.8.2013, 11:58 Uhr von irisgiani@orange.es Profil ansehen
Ich habe eine Frage. In meiner Nebenkostenabrechnung habe ich die Position "Allgemeine Kosten: Wartung Nachstromspeicheröfen Und Warmwassergeräten". Die Position habe ich in den vergangen Jahren nicht aktiviert. Ich möchte aus gegebenem Anlass jetzt einen Wartungsvertrag für die Reinigung und Wartung der Elektroheizkörper einrichten. Können meine Mieter diese Position ablehen? Wer hat Erfahrung und kann mir einen Rat geben?