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Wann Sie Sturmschäden im Garten als Betriebskosten umlegen dürfen

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MEHR WISSEN: Der Sturm ist vorüber und Ihr Garten verwüstet. Das aufräumen, entsorgen und neu pflanzen kostet Sie eine Menge Geld. Können Sie die Rechnung als Betriebskosten auf den Mieter umlegen?

Müssen Sie Sturmschäden im Garten beseitigen, dürfen Sie die Kosten dafür nur auf den Mieter umlegen, wenn es in der Region öfters stürmt. Ansonsten zählen die Kosten zu den nicht umlagefähigen Instandsetzungskosten.

Die Tendenz der Gerichte geht dahin, dass in Gegenden, die regelmäßig vom Sturm heimgesucht werden, beispielsweise die Baumfällkosten zu den umlegbaren Gartenpflegekosten zählen.

 

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 meineimmobilie.de-Tipp

Nach § 2 Nummer 10 der Betriebskostenverordnung gehören zu den umlegbaren Kosten der Gartenpflege die Kosten der Pflege gärtnerisch angelegter Flächen einschließlich der Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen, der Pflege von Spielplätzen einschließlich der Erneuerung von Sand und der Pflege von Plätzen, Zugängen und Zufahrten, die nicht dem öffentlichen Verkehr dienen.

 

Das gilt jedoch auch nur dann, wenn Sie laut Mietvertrag die Betriebskosten nach der Betriebskostenverordnung bzw. der alten Anlage V von § 27 II. Betriebskostenverordnung umlegen dürfen. Wer das nicht vereinbart hat, darf keine Gartenpflegekosten umlegen!