Verteilungsschlüssel, Änderung

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Einen einmal vertraglich vereinbarten Umlageschlüssel können Sie nur mit Zustimmung Ihres Mieters wieder ändern. Lediglich Wohnungsvermieter haben die Möglichkeit, dies auch einseitig zu tun. Dies immer dann, wenn Sie zu einer verbrauchsabhängigen Abrechnung wechseln wollen (§ 556 a BGB) oder sich der festgelegte Schlüssel als nicht sachgerecht erweist und Sie eine entsprechende Änderungsklausel im Mietvertrag stehen haben.

Wissen müssen Sie auch, ab wann der geänderte Verteilungsschlüssel in Kraft tritt. Er wirkt grundsätzlich nur für die Zukunft. Ein Wechsel des Umlagemaßstabs für eine zurückliegende oder bereits laufende Abrechnungsperiode ist nicht zulässig.

Am besten Sie schicken Ihre Erklärung, dass Sie künftig verbrauchsabhängig abrechnen wollen, Ihrem Mieter mit der Betriebskosten-Abrechnung für das vergangene Jahr zu und stellen gleich mit dem neuen Abrechnungszeitraum den Umlagemaßstab um.

Wollen Sie dennoch für ein laufendes Abrechnungsjahr den Verteilungsschlüssel ändern, können Sie das nicht einmal dadurch erreichen, dass dem alle Mieter zustimmen. Denn § 556 a Abs. 2 BGB bestimmt, dass dies nur zu Beginn eines Abrechnungszeitraums zulässig ist - und davor dürfen Sie keine für den Mieter nachteilige Vereinbarung treffen!

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