Mehr Wissen: Diese Aufzugskosten dürfen Sie umlegen

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Sie bauen einen Aufzug ein: Allein das war schon teuer genug! Jetzt kommen noch die laufenden Kosten dazu: Welche davon können Sie als Vermieter dem Mieter auf die Betriebskostenabrechnung setzen?

So viel schon mal vorweg: Leider nicht alle! Welche die Gerichte erlauben, erfahren Sie hier.

Auf Ihren Mieter können Sie folgende Kosten umlegen:

  • den Betriebsstrom,
  • die Kosten für die Beaufsichtigung, Bedienung, Überwachung, Reinigung und Pflege,
  • die Kosten für die regelmäßige Prüfung der Betriebsbereitschaft,
  • die Kosten für die regelmäßige Prüfung der Betriebssicherheit,
  • die Kosten, die Sie für die Einstellung durch einen Fachmann aufwenden müssen.

Wichtig: Lassen Sie den Fahrstuhlschacht reinigen, fällt das ­unter die Rubrik Reinigung des Aufzugs. Dagegen gehört das Reinigen des Fahrstuhls selbst und der Türen zur Hausreinigung.

Nicht umlegen können Sie dagegen die Kosten für den Stördienst (AG München, WM 1978, S. 87). Ebenso wenig die Kosten, die für das Instandsetzen und für das Liefern von Ersatzteilen anfallen (AG Hamburg, WM 1987, S. 274).

 

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Was bei Störungen gilt

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 meineimmobilie.de-Tipp

Nur wer die Umlage auf Aufzugskosten im Mietvertrag vereinbart hat, darf sie auch auf den Mieter umlegen! 

 

Findet sich in Ihrem Mietvertrag ein Verweis auf § 2 Betriebskostenverordnung oder auf die alte Anlage 3 zu § 28 II. Berechnungsverordnung, reicht das allerdings schon!