Heizkostenverteiler, Umlage der Kosten

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Da Sie nach § 4 Abs. 1 Heizkostenverordnung verpflichtet sind, die Heizkosten nach Verbrauch abzurechnen und Sie noch dazu die Räume damit ausstatten müssen, dürfen Sie die dadurch entstehenden laufenden Kosten natürlich auch auf den Mieter abwälzen.

Kaufen Sie die Geräte, dürfen Sie nur die Kosten für das Ablesen, Eichen und das Abrechnen umlegen.

Mieten oder leasen Sie dagegen die Geräte, dürfen Sie zusätzlich noch die Miet- und Leasingkosten auf Ihren Mieter umlegen. Das gilt jedoch nur, wenn Sie vorher das strenge Mitteilungsverfahren hinter sich gebracht haben (siehe unter Heizkostenmessgerät, Miete). Das trifft Sie, wenn Sie Ihre eigenen Geräte gegen gekaufte oder geleaste Geräte austauschen.

Außerdem dürfen Sie die Kosten der Wärmemessdienstfirmen umlegen. Darunter fällt das Ablesen der Geräte, der Austausch von Messflüssigkeiten und/oder die Batterien. Ebenso der Aufwand fürs Kosten berechnen (Gesamtabrechnung und Einzelabrechnung). Diese Kosten fallen unter die Kosten der Verwendung und Ausstattung zur Verbrauchserfassung nach § 2 Nr. 4 a) BetrKV.

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