Gemeinschaftsantenne

Zu den Kosten der Gemeinschaftsantennenanlage fallen sowohl die herkömmlichen Fernsehantennen als auch Parabol-Satellitenantennen.

Diese Kosten können Sie umlegen:

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den Betriebsstrom,

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die Kosten für die regelmäßige Prüfung der Betriebsbereitschaft,

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die Kosten für das Einstellen durch einen Fachmann,

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die Kosten des Nutzungsentgelts für eine nicht zur Wirtschaftseinheit gehörende Antennenanlage,

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die Gebühren nach dem Urheberrechtsgesetz.

Wenn Sie Ihre Anlage regelmäßig auf die Betriebsbereitschaft hin prüfen oder die Antenne einstellen lassen, können Sie dafür einen Wartungsvertrag abschließen. Nur wenn ein solcher Wartungsvertrag wirtschaftlich sinnvoll ist, sind die Kosten umlegbar.

Wird am Verstärker oder der Antenne repariert oder werden sogar Teile ausgetauscht, können Sie diese Kosten nicht auf den Mieter umlegen. Auch bei Vollwartungsverträgen müssen Sie diese Kosten herausrechnen.

Schaffen Sie eine neue Anlage an, sind diese Anschaffungskosten nicht umlegbar. Mieten oder leasen Sie eine solche Anlage, kalkuliert der Antennenbetreiber häufig bereits einen Reparaturanteil rein.

Da Sie die Miet- oder Leasingkosten auf den Mieter umlegen dürfen, ist es meist vorteilhafter, die Anlage zu mieten bzw. zu leasen.

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