Betriebskostenbelege, eingescannte

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Hüten Sie sich davor, ein papierloses Büro zu führen und alle Betriebskostenbelege einzuscannen. Einen Hamburger Vermieter kostete das 617,24 EUR. Genau so viel hätte sein Mieter an Betriebskosten für die Jahre 1994 und 1995 nachzahlen müssen.

Doch weil der Vermieter seinem Mieter keine Originalbelege zeigen konnte, verlor er seinen Nachzahlungsanspruch (AG Hamburg, Urteil v. 17.07.2002, 46 C 74/02, WM 2002, S. 499).

Mit Kopien, einem Computerausdruck, auf dem eingescannte Belege zu sehen sind, oder ähnlichen Duplikaten erfüllen Sie nicht Ihre Belegvorlagepflicht gegenüber dem Mieter.

Schließlich - so das Gericht - bestehe dabei die Gefahr von Softwarefehlern oder bewussten Manipulationen. Darauf muss sich der Mieter nicht einlassen.

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