Abrechnungsinhalt

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Geht es nach dem Bundesge­richtshof (Urteil v. 19.11.2008, VIII ZR 295/07, Urteil v. 23.11.1981, WM 1982, S. 207) muss Ihre ­Betriebskosten-Abrechnung diese Punkte enthalten:

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Eine Zusammenstellung der Gesamtkosten pro Betriebskostenposition,

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Angaben und Erläuterungen zum jeweiligen zugrunde gelegten Verteilungsschlüssel,

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wie sich der Anteil Ihres Mieters berechnet und

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die bereits gezahlten Vorauszahlungen und was nach deren Abzug übrig bleibt.

Stolpern Sie auch nur über eine dieser Positionen, ist Ihre Abrechnung formell unwirksam. Sie können sie dann nur noch nachbessern, wenn die Abrechnungsfrist nicht bereits abgelaufen ist.

Zudem muss Ihre Abrechnung für einen durchschnittlich gebildeten, juristisch und betriebswirtschaftlich nicht geschulten Mieter nachvollziehbar und verständlich sein.

Bemühen Sie sich also um eine übersichtliche, klare und widerspruchsfreie Abrechnung, sonst wird Ihr Nachzahlungsbetrag gar nicht erst fällig.

Erläutern Sie Ihre Abrechnung, wenn Sie das Gefühl haben, der Inhalt Ihrer Abrechnung ist ohne weitere Erläuterung unverständlich. Stellen Sie jeden Rechenschritt, der nötig ist, um auf den Zahlungsbetrag des Mieters zu kommen, rechnerisch nachvollziehbar dar.

Geben Sie zudem die Rechnungsdaten der zugrunde liegenden Belege an. Empfehlenswert ist es, die einzelnen Rechnungen gleich den Betriebskostenarten von § 2 der BetriebsKV zuzuordnen.

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