Ableseprotokoll

Hat Ihr Mieter ein Ableseprotokoll unterschrieben, haben Sie gute Karten: Dies wertet das Gericht als Indiz dafür, dass Ihre Ablesung korrekt ist.

Will er den Wert nicht anerkennen, muss er entweder einen Vorbehalt erklären oder die Unterschrift verweigern. Tut er beides nicht, muss er beweisen, dass der abgelesene Wert gleichwohl falsch ist und nicht dem tatsächlichen Verbrauch entspricht.

Das Landgericht Berlin geht sogar so weit, dass es die Unterschrift unter dem Ableseprotokoll als Schuldanerkenntnis wertet (ZMR 1997, S. 156).

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