Betriebskostenkatalog

Welche Betriebskosten Sie als Wohnungsvermieter umlegen dürfen, regelt der Betriebskostenkatalog von § 2 Betriebskostenverordnung abschließend: Von den Heiz- bis zu den Sonstigen Betriebskosten wie z.B. die Dachrinnenreinigung oder die Feuerlöscherwartung. In guten Mietverträgen findet sich deswegen meist eine Betriebskostenklausel mit dem exakten Inhalt der Betriebskostenverordnung bzw. ein Verweis auf § 2 BetrKV.
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„Selbstgemacht!“ verursacht häufig Arbeit, spricht aber auch meist für Qualität. Ob es jedoch immer so schlau ist, selbst Hand anzulegen und ob das am Ende wirklich die häufig erhoffte Ersparnis bringt, steht auf einem ganz anderen Blatt! Wie es um Ihre Eigenleistungen rund um Haus und Hof steht und wann sie sich tatsächlich rechnet, zeigt dieser Beitrag.

Schaffe Sie es mal eben in 5 rasanten Minuten einen Mietvertrag quasi zwischen Tür und Angel abzuschließen? Gratuliere: Dann sind Sie entweder ein wahres Genie oder Sie haben schlimmstenfalls ein paar wichige Punkte übersehen.    Denn erfahrungsgemäß dauert es ein bisschen länger, bis Sie einen Mietvertrag Wort für Wort durchgelesen haben und sich über alle auszufüllenden Lücken und Vertragsalternativen so Ihre Gedanken gemacht haben.   Erst dann sollten Sie zum Stift greifen und mit dem eigentlichen Ausfüllen beginnen.

Sie haben es endgültig satt, dem Mieter wegen der Treppenhausreinigung hinterherzulaufen. Ab nächsten Monat wollen Sie damit eine Reinigungsfirma beauftragen. Geht das so einfach: Schließlich haben Ihre Mieter nicht nur die Pflicht, selbst zum Schrubber zu greifen, sondern auch das Recht.

Wollmäuse, ein zerknülltes Papiertaschentuch und eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe in der Ecke. Das sind untrügliche Beweiszeichen dafür, dass Ihr Treppenhaus schon länger nicht mehr geputzt wurde. Tja, Ihre Mieter nehmen es mit der Kehrwoche leider nicht so genau. Das wollen Sie jetzt ändern: mit einer regelmäßigen Reinigungskraft. Die Kosten dafür wollen Sie auf alle Mieter umlegen. Wie Sie das rechtlich korrekt hinbekommen, lesen Sie hier.

Irren ist bekanntlich menschlich. Die Frage ist nur, wer den Irrtum ausbaden muss. Das ist nicht immer der, der den Fehler begangen hat – und das kann gut für Sie sein. Beispielsweise wenn es um die Betriebskostenabrechnung geht.  Dazu hat gerade der BGH ein bahnbrechendes Urteil gesprochen und einem Vermieter aus Ratingen zwei richtig dicke Abrechnungsfehler durchgehen lassen. Und nur, weil der Mieter die Meckerfrist von 1 Jahr nach Zugang der Abrechnung verpasst hatte.

"Puh ist das anstrengend!" Wer im 3. Stock wohnt und auch schon die eine oder andere Wasserkiste nach oben tragen musste, weiß wovon hier die Rede ist. Zugegeben: In solchen Situationen ist man dankbar, wenn es einen Aufzug gibt.   Doch davon wollen viele Mieter später dann nichts mehr wissen, wenn sie auf ihre Betriebskostenabrechnung schauen. Wer am Ende zahlen muss, erfahren Sie hier.

MEHR WISSEN: Wer selbst bei seinem Mietshaus zum Besen oder Schrubber greift, muss das nicht kostenlos tun. Das hat sogar der BGH entschieden!

Eigentlich sollte man doch meinen, dass Sie als Hauseigentümer selbst bestimmen dürfen, welche und wie viele Mülltonnen Sie Ihren Mietern zur Verfügung stellen. Doch ganz so ist es wohl doch nicht, wie ein aktuelles Urteil zeigt. Denn auch für die Mülltonnen gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot – und das kann Ihnen vorschreiben, welche und wie viele Tonnen Sie nehmen müssen.  

Topstory: Ein Hausmeister erledigt verschiedene Aufgaben rund um ein Gebäude. Bei der Abrechnung seiner Leistungen kommt es genau darauf an, wer von seinem Service profitiert hat: Mieter oder Vermieter. Dementsprechend werden die Betriebskosten abgerechnet.
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Ärgerlich, wenn Sie Ihrer Miete hinterherlaufen müssen! Was können Sie in solchen Fällen tun? Und vor allem: Wie machen Sie alles richtig? Meineimmobilie.de weiß Rat: Lesen Sie hier, wie Sie richtig reagieren, wenn Ihr Mieter ständig zu spät oder zu wenig zahlt!

Vermieten zum Freundschaftspreis oder ein Angehörigen-Mietvertrag als scheinbar cleveres Steuer-Spar-Modell: Das kann steuerlich gesehen schnell zur Milchmädchenrechnung werden. Denn: Wer zu günstig vermietet, dem droht ein Werbungskostenabzug. Ganz besonders richtet das Finanzamt dabei sein Augenmerk auf sogenannte Angehörigen-Mietverträge.

Angeblich ist jede 2. Betriebskostenabrechnung falsch. Das behauptet jedenfalls der Deutsche Mieterbund. Auch aus seiner Streitstatistik geht hervor: Am häufigsten streiten Mieter und Vermieter um die Betriebskosten.  Doch solche Betriebskostenstreitereien haben auch einen Vorteil: Der BGH muss sich immer wieder mit solchen „Peanuts“ - wie die Öltank- oder die Dachrinnenreinigung - beschäftigen und so mit einem Grundsatzurteil manche Woge zwischen Mieter und Vermieter glätten.  Welche Kosten Sie umlegen dürfen, wie lange Sie eine Abrechnung nachbessern dürfen und welche Rechnungen Sie in Ihrer Abrechnung aufführen müssen, zeigen diese 23 wichtigsten BGH-Urteile rund um die Betriebskosten.

Bestimmt haben auch Sie mittlerweile auf Ihrer Wasserrechnung von der Stadt einen Rechnungsposten stehen, den es bisher so nicht darauf gab: Die Niederschlagsgebühr.  "Was ist das eigentlich", fragen sich nicht nur viele Vermieter, sondern auch ihre Mieter, die sich daran im Rahmen der Betriebskostenabrechnung beteiligen sollen. Denn viele Vermieter haben die Niederschlagsgebühr einfach dem Mieter stillschweigend auf die Abrechnung gesetzt. Ist das zulässig?

Weniger Steuern zahlen - davon träumt auch Ihr Mieter. Deswegen sollten Sie in Ihrer Betriebskostenabrechnung bei den Rechnungen, in denen haushaltsnahe Dienstleistungen stecken, diese dem Mieter auch ausweisen. Viel Arbeit ohne Geld? Ja, aber Vermieterpflicht, wenn der Mieter darauf besteht!

Schätzungsweise 6,3 Millionen Ölheizungen gibt es noch in Deutschland und mindestens genau so viele Öltanks. Die müssen – je nach Größe und Standort – regelmäßig überprüft werden. Der Gesetzgeber plant, ab 2013 die Prüfpflichten zu verschärfen.

Bestimmt haben Sie auch schon mal von der EnEV gehört. Gemeint ist die "Energieeinsparverordnung" und davon gibt es einige. Am 21.11.2013 wurde die EnEV 2014 im Bundesgesetzblatt Nr. 67 veröffentlicht und tritt damit am 1.5.2014 in Kraft. Darin stecken für Hausbesitzer einige Neuerungen bezüglich Heizkessel, Energieausweis oder Wärmedämmung, die Sie kennen sollten.

Die Vorzeichen standen schlecht - jedenfalls wann man ein bisschen abergläubisch ist. Denn es war ein Freitag und noch dazu Tagesordnungspunkt Nummer 13, als der Bundesrat am 1.2.2013 das Mietrechtsänderungsgesetz beschloss!    Noch dazu wurde es im Bundesgesetzblatt Nummer 13 veröffentlicht. Dennoch trat die Mietrechtsänderung am 1.5.2013 in Kraft.    

Eigentlich gelten Sie als Glücksbringer: Die Schornsteinfeger. Flattert jedoch der Bescheid ins Haus, entpuppt es sich oft als bezahltes Glück. Zum Unglück wird das Ganze, wenn Sie die Kosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen und der sich beschwert.

Ein vergessener Topf auf dem Herd, eine herabgebrannte Kerze oder Kinder, die heimlich in ihrem Zimmer rumzündeln: Rauchwarnmelder retten erwiesenermaßen Leben. Deswegen sind sie mittlerweile auch in allen Bundesländern Pflicht!    Wer bisher noch keine installiert hat, muss sein Haus schlimmstenfalls sogar nachrüsten.   Weil hier jedes Bundesland auch bei den Nachrüstfristen sein eigenes Süppchen kocht, haben wir es für Sie ganz einfach gemacht: Diese aktuelle Checkliste zeigt Ihnen, in welchen Bundesländern Rauchwarnmelder neuerdings oder schon lange Pflicht sind.