Bauträgervertrag

Bei dem Bauträgervertrag tritt der Bauherr formal betrachtet als der Käufer eines fertigen Hauses auf. Der Bauträger übernimmt die komplette Errichtung und die damit einhergehende Bauleitung des Baus. Im Bauträgervertrag wird nun genau die Bauleistung beschrieben, die der Bauträger erbringen muss sowie die Zeitpunkte der Abschlagszahlungen nach Baufortschritt.
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Bauherren, die wenig Zeit haben, den Hausbau zu beaufsichtigen, können einen Baubetreuer einsetzen. Er kümmert sich um die komplette Abwicklung des Bauvorhabens, überwacht die Handwerkerarbeiten und stellt Behördenanträge.

Sofern der Bauherr noch kein Grundstück gefunden hat und ihn in der gewünschten Lage auch keines vermittelt werden kann, kommt der Kauf eines Grundstücks mit Haus aus "einer Hand" in Frage, dem so genannten Bauträger-Objekt.

Immer wieder kommt es vor, dass Bauherren und Eigentümer Mängel an ihrem Haus entdecken: Feuchtes Mauerwerk, Risse in den Wänden, undichte Fenster oder Türen, die nicht richtig schließen. Wenn diese Mängel durch Handwerker verursacht wurden, kann der Eigentümer binnen fünf Jahren nach Bauabnahme Nachbesserung verlangen.

Es gibt verschiedene Arten, ein Haus zu bauen. Jede hat spezifische Vor- und Nachteile, die ein Bauherr ganz persönlich abwägen muss, bevor er sich für seinen Baupartner entscheidet.
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Im Bauträgervertrag für eine Eigentumswohnung sollten auch die letzten Details vor der Übergabe genau festgelegt werden. Wichtig für den Käufer ist beispielsweise der Termin für die Fertigstellung. Außerdem muss er wissen, wann er welche Beträge zu zahlen hat. In der Makler- und Bauträgerverordnung ist festgelegt, welche Teilzahlungen zu welchem Zeitpunkt fällig werden.

Ist das Wunschobjekt gefunden, muss sich der künftige Eigentümer mit den Formalitäten des Kaufs beschäftigen. Die Übertragung des Wohnungseigentums setzt, wie die Übertragung eines Grundstücks, den Abschluss eines Kaufvertrags und die Eintragung des Käufers als Eigentümer im Grundbuch voraus.

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Bevor der Käufer die neugebaute Eigentumswohnung bezieht, sollte er genau hinsehen. Denn bei der Bauabnahme hat er die Gelegenheit, bisher unbemerkte Mängel anzuzeigen und Nachbesserung zu verlangen. Das sogenannte Abnahmeprotokoll hilft dem Käufer dabei, alle wichtigen Daten und Fristen der beteiligten Bauunternehmen zu notieren.