Wie Sie von einer Modernisierungsvereinbarung profitieren

Bei einer Modernisierungsvereinbarung weiß Ihr Mieter, was auf ihn zukommt, und Sie sparen sich nicht nur viel Rechnerei, sondern auch eine Menge Schreibarbeit.
Wer sich vorher einigt, muss sich hinterher nicht ums Geld streiten
Denn Sie müssen weder die Modernisierung ankündigen noch hinterher ausführliche Begründungen abgeben oder Zahlen offenlegen.
Der entscheidende Unterschied zur Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 BGB: Sie einigen sich mit Ihrem Mieter bereits vor Beginn der Arbeiten auf eine bestimmte Miethöhe.
Zusätzliches Plus: Sie gehen einer Mietminderung aus dem Weg
Zudem legen Sie fest, ob und um wie viel Ihr Mieter die Miete während der Bauarbeiten wegen des Schmutzes und Lärms mindern darf - so nehmen Sie eventuellen Mietminderungsansprüchen von Anfang an den Wind aus den Segeln. Ihr Prozess- und Kostenrisiko sinkt damit auf null.
Sie können den Ablauf der Bauarbeiten besser terminieren und mit einem fest vereinbarten Mieterhöhungsbetrag kalkulieren.
So setzten Sie nicht Ihren Zeitmietvertrag aufs Spiel
Noch ein Pluspunkt: Mit einer Modernisierungsvereinbarung umgehen Sie ganz legal das Sonderkündigungsrecht Ihres Mieters.
Der Pferdefuß an der Sache: Sie können Ihren Mieter nicht zwingen, den Vertrag zu unterschreiben - besser ist es für Sie, er tut es doch.
Lieber wird er es natürlich tun, wenn es Ihnen gelingt, ihm die Vereinbarung so richtig schmackhaft zu machen. Das kann dadurch geschehen, dass Sie den Termin für den Beginn der erhöhten Zahlungen weiter nach hinten setzen.
So überzeugen Sie Ihren Mieter von den Vorteilen
Rechnen Sie Ihrem Mieter vor, ab wann Sie laut § 559 BGB die höhere Miete verlangen könnten. Zeigen Sie ihm, dass er im Vergleich dazu mit Ihrer Erhöhungsvereinbarung besser fährt.
Am besten, Sie rechnen ihm genau aus, was er spart, wenn er die Modernisierungsvereinbarung unterzeichnet.
Auch dieses Argument könnte Ihren Mieter überzeugen: Die neue Miete ist bis auf die letzte Kommastelle vertraglich festgelegt. Wird der Umbau teurer als erwartet, muss Ihr Mieter keinen Cent mehr zahlen. Das Risiko geht also auf Ihr Konto.

