Montag, 17.03.2014 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © ponsulak - Fotolia.com

Umfrage: Immer mehr Immobilienbesitzer achten auf "Wohngesundheit"

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Worum geht´s
  • Wohngesundheit mit unbedenklichen Baustoffen steigern 
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Schimmel, ein chemisch stinkender Teppich oder eine giftig riechende Wandfarbe: Das will niemand in seiner Wohnung haben!

Sei es wegen der Emissionen aus verwendeten Bauprodukten oder der unsichtbaren Belastung durch Lösungsmittel: Jeder will in "gesunden 4 Wänden" leben, deswegen achten immer mehr Immobilienbesitzer schon während des Bauvorhabens auf gesundheitliche Aspekte der verwendeten Baumaterialien. 

Zertifikate liefern da eine erste Orientierungshilfe - aber nur, wenn Sie sich auskennen.  

Ein gesundes Wohngefühl spielt eine immer wichtigere Rolle bei Immobilienbesitzern. Nach einer Studie der Heinz GmbH achten rund 90 Prozent privater Neubauer und Modernisierer beim Bauvorhaben auf gesundheitliche Aspekte.

Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer erkundigen sich noch während der Umsetzungsphase nach unbedenklichen Baustoffen.

Wohngesundheit: Woran Sie unbedenkliche Baustoffe erkennen

Bei der Entscheidungsfindung, welches Material unbedenklich bei der Immobilie verwendet werden kann, orientieren sich Immobilienbesitzer an Zertifikaten und Umweltlabels. Der Blaue Engel und natureplus erleichtern oft die Entscheidung – diese sind schließlich auch bekannt.

Aber im Zertifikaten- und Label-Dschungel benötigen die Immobilienbesitzer durchaus Beratung. Hier sind Architekten und Planer gefragt. 

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 meineimmobilie.de-Tipp

Generell ist natürlich ratsamer, die Frage der Materialien vor der Unterschrift unter dem Bauträgervertrag  zu klären. Denn wenn sich die Bauherr - der ja formal betrachtet eher ein Hauserwerber ist - danach dafür entscheidet, müssen solche Details erneut vereinbart werden und das ist immer die finanziell schlechtere Lösung für den Bauherrn.