Montag, 10.08.2015 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © pico - Fotolia.com

Sonnenschutz von Anfang an

Foto: © pico - Fotolia.com
Worum geht´s
  • Schon in der Bauplanung an den Wärmeschutz im Sommer denken 

Rechtzeitig geplant, kein teures Hexenwerk und an heißen Sommertagen eine Wohltat: Wer neu baut, sollte den sommerlichen Wärmeschutz, den die EnEV seit 2013 verbindlich vorschreibt, nicht vergessen.  

Ziel des sommerlichen Wärmeschutzes ist es, Wohnräume behaglich zu temperieren. Stromintensive Klimaanlagen sollten dazu nicht verwendet werden. Mit weit überstehenden Dächern oder breiten Balkonen lassen sich dahinterliegende Räume vor direkter Sonnenstrahlung schützen. Doch solche Dachüberstände sind bei den derzeitigen Bauherren nicht gefragt. Der Trend geht zu einer glatten Würfelform und hier sollte man sich schon während der Bauplanung über den sommerlichen Wärmeschutz Gedanken machen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer aktuellen Pressemeldung hin.


Effektiver Sonnenschutz in der Immobilie

Effektiven Sonnenschutz bringen Rollos, Jalousien, Markisen, Rollläden wie auch Klapp- und Schiebeläden. Dabei gilt grundsätzlich: Außen liegende Beschattungen sind erheblich wirkungsvoller als innenliegende. Scheint die Sonne wochenlang, so wie in diesem Sommer, ist es irgendwann in allen Räumen heiß. Dann lohnt es sich, auch die internen Wärmequellen im Raum zu reduzieren. Unentbehrlich wird dann auch das konsequente Stoß- und Querlüften in den kühlen Nachtstunden. 

Immer mehr Anhänger finden Klimaanlagen, teils fest installierte, teils mobile Anlagen. Sie brauchen allerdings viel Energie und sind nur wirksam, wenn sie die feuchte Warmluft auch zuverlässig aus dem Haus befördern. Wer einfach nur den Schlauch durchs offene Fenster hängt, der vergeudet Energie und bekommt den Raum dennoch nicht kühl. Erstaunlich gut funktionieren Ventilatoren. Sie setzen die Luft im Raum in Bewegung und sorgen dadurch für gefühlte Abkühlung. Selten in Deutschland, aber beliebt in tropischen Ländern sind Deckenventilatoren. 

Kommentare (1)

12.8.2015, 13:54 Uhr von KlimaSteinhaus Profil ansehen
Ein ausreichender Sonnenschutz im Neubau fängt damit an, dass auf diese allseits beliebten weil zumeist billigen Trockenbauwände verzichtet. Eine leichte Gipskartonwand speichert keine Wärme. Von jedem anderen "modernem" Murks ganz zu schweigen.
Sommer, Sonne, Sonnenschein – alles schön und gut, aber was, wenn es an heißen Tagen selbst in den eigenen vier Wänden vor Wärme nicht mehr auszuhalten ist? Mit ein paar kleinen Tricks rund um den Sonnenschutz bleibt es Zuhause angenehm kühl - und zwar Tag und Nacht. 

News: Von der Jalousie über Rollladen bis hin zur Markise - wer große Fenster liebt, kommt im Sommer nicht ohne Sonnenschutz aus. Eine Alternative zum Standardsonnenschutz für die Immobilie bietet die intelligente Glasscheibe.

 meineimmobilie.de-Tipp

Lassen sie sich zum Thema „Sommerlicher Wärmeschutz“ von einem unabhängigen Bausachverständigen beraten. Verbraucherzentralen und Bauherrenverbände vermitteln Ihnen auf Anfrage einen Fachmann in Ihrer Nähe.