Donnerstag, 11.03.2010 | Autor: mb

Sanieren: Baubegleitung mit staatlichem Zuschuss

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News: Hausbesitzer, die ihre Immobilie energetisch sanieren möchten, können auf professionelle Unterstützung zählen: Für die Baubegleitung durch einen qualifizierten Bausachverständigen schießt der Staat bis zu 2000 Euro zu.

Egal, ob selbst genutzt oder vermietet - wer sein Wohneigentum energetisch sanieren möchte, bekommt professionelle Hilfe. Im Rahmen des KfW-Förderprogramms "Energieeffizient Sanieren" zahlt der Staat bei einer Modernisierung bis zu 2000 Euro für die professionelle Baubegleitung durch einen Sachverständigen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer Pressemitteilung hin.

Sonderförderung für Baubegleitung

Die Zuschüsse für die Baubegleitung werden nach Angaben des VPB als Sonderförderung gezahlt. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der Kosten für die Baubegleitung und bis zu maximal 2000 Euro pro Antragsteller und Sanierungsobjekt.

Bei der Baubegleitung kontrolliert der Sachverständige stellvertretend für den Bauherrn unter anderem die Qualität der Arbeit auf der Baustelle. Außerdem hilft er bei der Planung von Lüftungs- oder Heizungsanlagen. Bezuschusst wird ferner die Einweisung der Hausbesitzer in die Funktion und den Betrieb der neu installierten Heizungs- und Haustechnik. Auch bei der Auswertung von Angeboten unterstützt der Sachverständige den Bauherrn.

Förderung für Wohneigentum

Anspruch auf Förderung haben alle Immobilienbesitzer, die ihr vermietetes oder selbstgenutztes Wohneigentum während der Sanierung durch einen qualifizierten Bausachverständigen begleiten lassen. Kein Geld gibt es laut VPB dagegen für die Baubegleitung bei der Sanierung von Ferien- und Wochenendhäusern. Die Baubegleitung könne mit anderen Fördermitteln der KfW sowie mit verschiedenen Bund- und Länderprogrammen kombiniert werden, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

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