Donnerstag, 24.09.2009 | Autor: mb

Raus mit der alten Heizung

News: Eine veraltete Heizungsanlage kostet den Hauseigentümer unterm Strich mehr Geld als eine neue: Die Investitionskosten lohnen sich durch die hohe Energieeinsparung, die ein neuer Heizkessel gewährleistet.

Veraltete Gas- und Ölheizkessel verbrauchen im Vergleich zu neuen Heizungsanlagen viel Energie. Das belastet den Geldbeutel und die Umwelt. "Durch den Einbau eines effizienteren Heizsystems lassen sich Heizkosten und CO2-Ausstoß deutlich senken", sagt Pascal Klein von TÜV Rheinland in einer Pressemitteilung. Wenn der Hauseigentümer in eine neue Anlage investiert, kostet ihn das erst einmal rund 4.000 bis 5.000 Euro. Doch nach Einschätzung des TÜV hat sich diese Investition durch die jährlich zu erwartende Einsparung bei den Energiekosten schnell amortisiert.

Energie sparen mit neuer Heizungsanlage

In einem Einfamilienhaus mit einer jährlichen Heizleistung von 20 Kilowattstunden ließen sich mit einem solchen Heizsystem umgerechnet etwa 1.000 Liter Öl oder 1.500 Kubikmeter Gas sparen, rechnet der TÜV vor. "Mit einer Wärmepumpe wird die Heizenergie direkt aus dem Erdboden, dem Grundwasser oder der Luft gezogen und die Temperatur auf das Heizniveau hochgepumpt", erklärt Klein. Trotz höherer Stromkosten, die für den Betrieb der Anlage anfallen, ist sie sparsamer als eine Gasheizung.

Für Heizungsanlagen in Neubauten gelten seit Januar 2009 strenge Regeln. Das "Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz" (EEWärmeG) schreibt vor, dass das Gebäude zu einem gewissen Anteil mit Solarwärme, Biomasse oder Geothermie beheizt werden muss. Wenn der Bauherr den Einsatz erneuerbarer Energien nicht wünscht, kann er auch alternative Baumaßnahmen vornehmen, etwa eine stärkere Dämmung. Verstößt er allerdings gegen das Wärmegesetz, ist ein Bußgeld fällig.

Weitere Sanierungsmaßnahmen

Wer sich für eine neue Heizung entscheidet, sollte zugleich auch andere Sanierungsmaßnahmen in Betracht ziehen, etwa die Dämmung von Kellerdecken oder den Austausch von alten Rohrleitungen, rät der TÜV.

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