Dienstag, 21.06.2011 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Optimierungsbedarf in der Brennwerttechnik

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
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News: Brennwertheizungen halten nicht, was sie versprechen. In puncto Leistung und Dimensionierung besteht für die Brennwerttechnik erheblicher Optimierungsbedarf.

Brennwertheizungen halten nicht, was sie versprechen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt die "Aktion Brennwertcheck" der Energieberatung der Verbraucherzentralen, nachdem diese bundesweit rund 1.000 Brennwertgeräte unter die Lupe nahm.

Das Ergebnis der "Aktion Brennwertcheck"

Im Rahmen der "Aktion Brennwertcheck" stellten die Energieexperten der Verbraucherzentrale fest, dass nur ein Drittel der Anlagen in Ordnung seien, in zwei Drittel der Anlagen bestehe zum Teil erheblicher Optimierungsbedarf. Außerdem sind etwa die Hälfte der Heizungsanlagen überdimensioniert. Höhere Grundkosten beim Gaslieferanten, höherer Geräteverschleiß und höhere Emissionen sind die Folge.

Aus diesem Grund sollten Besitzer von Brennwertanlagen die Effizienz ihrer Heizungsanlage überprüfen und optimieren lassen - idealerweise noch innerhalb der Gewährleistungsfrist. Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich aus vielen Anlagen mehr Effizienz herausholen und die Besitzer können mit wenig Aufwand rund 150 Euro Heizkosten einsparen.

Forderung der Verbraucherzentrale zur Brennwerttechnik

Für Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), sind die Ergebnisse des Brennwertchecks alarmierend: "Wie sollen wir die Energiewende meistern, wenn Hersteller und Handwerker nicht einmal sicherstellen, dass Heizungsanlagen optimal dimensioniert und für die individuelle Nutzung richtig eingestellt sind?". Politik, Hersteller und Handwerker müssten rasch gegensteuern, um die Potentiale effizienter Heiztechniken nicht verpuffen zu lassen.

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