Freitag, 13.02.2009 | Autor: mb, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Neues Wärmegesetz für Neubauten

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Stichworte zu diesem Thema
News: Ein neues Wärmegesetz schreibt Bauherren die Berücksichtigung erneuerbarer Energiequellen beim Neubau vor. Bauherren müssen deshalb jetzt noch mehr darauf achten, welches Heizsystem sie installieren.

Seit Anfang des Jahres müssen Bauherren beim Hausbau die Bestimmungen des neu in Kraft getretenen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) berücksichtigen. Darin wurde festgelegt, dass bei jedem Neubau ein Teil des Energiebedarfes des Hauses durch erneuerbare Energien gedeckt werden muss.

Nach dem Willen des Gesetzgebers können alle Formen von erneuerbaren Energien dazu genutzt werden, zum Beispiel solare Strahlungsenergie, Geothermie, Umweltwärme oder Biomasse. Auch Kombinationen sind erlaubt. "Wer keine erneuerbaren Energien einsetzen will, kann andere Klima schonende Maßnahmen ergreifen: Eigentümer können ihr Haus stärker dämmen, Abwärme nutzen, Wärme aus Fernwärmenetzen beziehen oder Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung einsetzen", heißt es dazu aus dem Bundesumweltministerium.

Um Bauherren besser über energie- und kostensparende Systeme für einen Neubau zu informieren, hat die vom Bundesumweltministerium geförderte Gesellschaft co2online einen Ratgeber konzipiert. Auf der Website klima-sucht-schutz.de können Bauherren sich über Energiesparmöglichkeiten beim Hausbau informieren.

Dazu gehört auch ein individueller Vergleich von Heizsystemen. Per Mausklick erfährt der Bauherr, welche Kosten die einzelnen Heizsysteme verursachen und wieviel klimaschädliches CO2 sie ausstoßen. Dieser ist auch als Energiesparratgeber auf meineimmobilie.de integriert. Die Bestimmungen des neuen Wärmeschutzgesetzes sind in dem Online-Vergleichsrechner ebenfalls berücksichtigt.

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.

 meineimmobilie.de-Tipp


Wenn Sie nicht ganz sicher sind, welche Energiesparmöglichkeiten im Rahmen Ihres Neubaus oder Modernisierungsprojekts sinnvoll wären, können Sie sich an einen Energieberater wenden. Kontakt zu Fachleuten bekommen Sie über das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. oder über die Verbraucherzentralen.