Dienstag, 29.07.2008 | Autor: jansch

Neuauflage der Studie zur Energieversorgung im 21. Jahrhundert

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Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung wächst stärker als noch im November 2007 prognostiziert. Deshalb haben die HypoVereinsbank (HVB) und das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) in der zweiten Auflage ihrer Studie "Power für Deutschland - Energieversorgung im 21. Jahrhundert" einige ihrer Prognosen korrigiert.

Erneuerbare Energien werden im Energie-Szenario 2020 den Ausfall an Stromerzeugung stärker kompensieren als erwartet. Für die durch den Ausstieg aus der Kernenergie mögliche Stromlücke wurde die Prognose von 16,5 Prozent auf 15,5 Prozent nach unten revidiert.

Photovoltaik hat sich versechsfacht

Die Stromerzeugung durch Sonnenenergie (Photovoltaik) hat sich in den Jahren 2004 bis 2007 versechsfacht. Allerdings lag ihr Anteil an der gesamten Stromproduktion 2007 nur bei 0,5 Prozent. Im Energie-Szenario 2020 wird der Anteil an der Deckung des deutschen Stromverbrauchs von 1,3 Prozent auf 1,5 Prozent nach oben korrigiert. Auch der Anteil des mit Windenergie erzeugten Stroms hat sich von fünf Prozent in 2006 auf 6,5 Prozent im vergangenen Jahr erhöht. Der Anteil von Biomasse an der Energiegewinnung aus regenerativen Energien hat sich von 2006 auf 2007 von 23 Prozent auf fast 25 Prozent erhöht.

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