Montag, 12.08.2013 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Modernisieren: Zwei Vorteile auf einen Streich

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Worum geht´s
  • Bei Modernisierung auch die Steigerung der Energieeffizienz beachten

Neuer Fassadenanstrich, der Austausch des Heizkessels oder neue Fenster: An der Immobilie ist immer etwas zu tun. Nur durch regelmäßige Instandhaltungsarbeiten bleibt der Wert eines Hauses erhalten oder wird gesteigert.

Die Fassade bedarf eines neuen Anstrichs und das Gerüst ist bereits bestellt? Eine perfekte Gelegenheit, um direkt eine Dämmung anzubringen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) rät in einer aktuellen Pressemitteilung, bei jedem Sanierungsvorhaben auch die Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einzuplanen.

Modernisieren, Energie sparen, Wert steigern

Wenn schon sanieren, dann aber auch energetisch: Hat der Schornsteinfeger hohe Abgasverluste festgestellt? Der Austausch eines alten Heizkessels durch einen modernen Brennwertkessel rentiert sich in der Regel schnell. Wird das Wohnzimmer renoviert und die Tapeten sind ohnehin ab, lohnt sich ein Blick in die Rollladenkästen. Leicht können sie ohne zusätzlichen Schmutz und Aufwand gedämmt werden. Häufig können Hausbesitzer die anstehenden Arbeiten mit energetischen Sanierungsmaßnahmen kombinieren. So haben sie nur einmal die Baustelle im Haus, steigern gleichzeitig den Wert des Eigenheims und sparen nach erfolgreicher Sanierung auch noch Energiekosten.

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 meineimmobilie.de-Tipp

Wer modernisiert und gleichzeitig eine energetische Sanierung durchführt, der sollte sich vorher genau über die anstehenden Schritte und die passende Förderung informieren. Einen solchen Sanierungsfahrplan können sich Besitzer durch eine Vor-Ort-Energieberatung aufstellen lassen. Das Beste dabei: Eine Vor-Ort-Energieberatung für Ein- und Zweifamilienhäuser bezuschusst der Staat mit 400 Euro. Die KfW fördert neben Komplettsanierungen auch Einzelmaßnahmen wie Dämmung, Kessel- oder Fenstertausch.