Montag, 30.07.2012 | Autor: Heidi Hecht

Mit Modernisierung des Trinkwassersystems sparen

Worum geht´s
  • Kosten sparen mit Modernisierung des Trinkwassersystems
  • Veraltetes Trinkwassersystem austauschen lassen
Stichworte zu diesem Thema

Ob beim Duschen, Baden oder Kochen: Ein veraltetes Trinkwassersystem treibt Energiekosten für die Wassererwärmung schnell in die Höhe. Mit einer Modernisierung des Trinkwassersystems können Immobilieneigentümer bares Geld sparen.

Veraltete Trinkwassersysteme, ungenügend gedämmte Speicher und Leitungen und eine ineffiziente Pumpensteuerung: Viele Immobilieneigentümer wissen gar nicht, dass auch ihr veraltetes Trinkwassersystem ein Energieleck darstellt. Anlagen, die älter als 15 Jahre sind, sollten vom Fachmann geprüft werden. Nach 20 Jahren gehören sie sofort ausgetauscht, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der BHW-Bausparkasse.

Sonne für das Trinkwassersystem

Wer die Sonne zur Wassererwärmung nutzt, kann bis zu 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als mit dem alten Trinkwassersystem. Die Investitionskosten von rund 2.000 Euro amortisieren sich in wenigen Jahren. Wird das System mit einer Solarheizung kombiniert, reduziert dies die Kosten um bis zu 60 Prozent. Das lohnt doppelt: "Wer eine neue Trinkwasserinstallation mit einer Solaranlage kombiniert, profitiert von Förderprogrammen der KfW Förderbank", informiert Steffen Zwer von der BHW-Bausparkasse.

Garantierte Gesundheit durch neues Trinkwassersystem

Gesünder ist eine neue Trinkwasseranlage ohnehin: Zwar gehört Wasser zu den am besten geprüften Lebensmitteln. Doch was nützt die Garantie der Wasserwerke, wenn das Wasser durch veraltete Haustechnik verunreinigt wird? Immobilieneigentümer von Mehrfamilienhäusern hat der Gesetzgeber seit 2011 zur jährlichen Kontrolle der Wasserqualität in ihren Leitungen verpflichtet.

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Energie, die dem Trinkwarmwassersystem zugeführt werden muss, um den Trinkwasser-Wärmebedarf decken zu können, unter Berücksichtigung der bei der ...
Topstory: Die sehr gefährlichen Legionellen werden durch das Sprühwasser etwa einer Dusche auf den Menschen übertragen. Damit sie nicht gefährlich werden, müssen Vermieter seit dem 1. November 2011 das Wasser eventuell überprüfen lassen. Das schreibt die neue Trinkwasserverordnung vor.
News: Vermieter von Mehrfamilienhäusern sind dazu verpflichtet, die zentrale Anlage für Warmwasserbereitung ein Mal im Jahr auf Legionellen untersuchen zu lassen. Das schreibt die neue Trinkwasserverordnung vor. Allerdings: Dafür haben sie noch bis 31.12.2013 Zeit. Die Kosten für die Untersuchung sind auf die Mieter umlegbar.

 meineimmobilie.de-Tipp

Für die Nutzung der Sonnenenergie gibt es attraktive Fördermittel. Auch viele Städte und Gemeinden unterstützen den Einbau von Kollektoren. Anträge und Fördervoraussetzungen gibt es bei Gemeindeverwaltungen und Bauämtern.