Donnerstag, 03.03.2011 | Autor: mb

KfW-Bank fördert Teilmodernisierung

News: Die KfW-Bank fördert seit 1. März 2011 die Teilmodernisierung von Bestandsgebäuden. Immobilieneigentümer haben die Wahl zwischen einem Förderkredit und einem Investitionszuschuss. Das Programm wird aus Mitteln des Bundes finanziert.

Für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden stellt die KfW-Bank seit 1. März 2011 wieder zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse für Immobilieneigentümer zur Verfügung. Bei dem Programm 152 "Energieeffizient Sanieren - Einzelmaßnahmen" können private Bauherren Gelder für Teilmodernisierungen beantragen. Darunter fallen beispielsweise der Einbau einer neuen Heizung, die Dämmung des Dachs oder der Austausch der Fenster. Die Fördergelder werden nur bewilligt, wenn durch die geplante Sanierungsmaßnahme der Energieverbrauch eines Hauses deutlich sinkt, heißt es in einer Pressemitteilung der KfW-Bankengruppe.

Zinsgünstiger Kredit oder Investitionszuschuss

Eigentümer, die ihre vermietete oder selbst genutzte Immobilie sanieren möchten, haben nun die Wahl zwischen einem Investitionszuschuss in Höhe von fünf Prozent bzw. maximal 2.500 Euro und einem zinsgünstigen Kredit. Laut KfW liegen die Zinssätze für einen solchen Kredit aktuell zwischen 2,57 und 3,03 Prozent effektiv, je nach Zinsbindung und Laufzeit.

Verbesserung der Energiebilanz durch Sanierung

"Gefördert werden Bauherren, die die Energiebilanz ihres Gebäudes verbessern. Dabei steht ihnen in Zukunft wieder frei, ob sie dies im Rahmen einer einmaligen Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus erreichen oder Schritt für Schritt mit einzelnen hochenergieeffizienten Modernisierungsmaßnahmen", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. "Das kommt insbesondere privaten Hausbesitzern zugute, die die finanzielle Belastung durch zeitlich versetzte Sanierungsmaßnahmen strecken möchten."

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 meineimmobilie.de-Tipp


Bevor Sie Geld in die energetische Sanierung Ihres Gebäudes stecken, sollten Sie sich eine fachliche Meinung einholen, zum Beispiel von einem unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentralen. Nur so erfahren Sie, welche Sanierungsmaßnahmen bei Ihrer Immobilie wirklich sinnvoll und wirtschaftlich sind.