Freitag, 12.02.2010 | Autor: mb, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Kälte sorgt für höhere Heizkosten

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
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News: Der kalte, langanhaltende Winter lässt die Ausgaben für Heizungswärme steigen. Durch die niedrigen Außentemperaturen werden etwa 15 Prozent mehr Heizenergie verbraucht.

Draußen kalt, innen warm: Aufgrund der derzeitigen Temperaturen drehen Hauseigentümer ihre Heizkörper noch mehr auf als sonst. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen, meldet die gemeinnützige co2online GmbH in einer Pressemitteilung.

"Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie", sagt Stefanie Jank von co2online. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung müsse daher allein im Januar mit Zusatzkosten zwischen 15 und 20 Euro gerechnet werden.

Modernisierung effektivste Maßnahme

Wenn die Fassade nicht gut gedämmt ist, kommen auf die Bewohner sogar noch mehr Heizkosten zu, da viel Wärme nach draußen geht. "Änderungen im Nutzerverhalten - etwa das Runterregeln der Thermostate oder das Abdichten der Fenster - können zur Entlastung bei den Heizkosten beitragen. Doch langfristig helfen oft nur Modernisierungen am Gebäude", so Stefanie Jank.

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