Hochempfindliche Photovoltaikanlagen

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden. Vor diesem Hintergrund sind Immobilienbesitzer insbesondere dann verärgert, wenn fehlerhafte Anlagen nicht die Stromgewinnung bringen, die versprochen war. Photovoltaikanlagen sind für eine Betriebsdauer von 20 Jahren ausgelegt, doch diese hochmodernen Energieerzeuger sind sehr empfindlich. Darauf weist die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ) in ihrer aktuellen Pressemitteilung hin.
Mängel an Photovoltaikanlagen
Beschädigungen an der Abschreibung von Photovoltaikanlagen können schon vor der Montage entstehen, sichtbar sind diese meist nicht. Kleinste Risse oder Verwerfungen im einzelnen Modul, aber auch im Montagesystem, können den laufenden Betrieb nachhaltig stören. "Durch verschiedene Tests können die Funktionsfähigkeit der Anlagen geprüft und anschließend Fehler systematisch behoben werden", sagt Erhard Wagner, Sachverständiger für Elektrotechnik und Partner der GTÜ. Die Thermographiemessung etwa ermöglicht die Bestimmung der elektrischen Wärmeleistung eines Moduls mit einer speziellen Kamera. "So werden eventuelle Fehlerquellen, beispielsweise ein Kurzschluss, in Solarzellen schnell entdeckt", erklärt Wagner weiter.
meineimmobilie-Tipp
Ein kleiner Mangel kann schon den gesamten Betrieb der Abschreibung von Photovoltaikanlagen gefährden. Aus Sicherheitsgründen müsste die Anlage dann abgestellt werden. Empfehlenswert ist deshalb eine unabhängige und umfassende Abnahme durch einen Sachverständigen.

