Mittwoch, 30.05.2012 | Autor: Heidi Hecht

Heizkosten sparen mit Fassadendämmung

Worum geht´s
  • Sommerzeit ist Modernisierungszeit
  • Förderung von energetischer Sanierung
  • Fassadendämmung senkt Heizkosten
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Immobilieneigentümer, die ihr Haus in den Sommermonaten mit einem neuen Anstrich verschönern möchten, sollten gleich mit an die kommenden Winter denken. Explodierende Heizkosten, staatliche Fördermittel und innovative Dämmsysteme machen eine Fassadendämmung immer attraktiver.

Sommerzeit ist Modernisierungszeit: Und so nutzen immer mehr Immobilieneigentümer die Sommermonate zum Aufhübschen der Immobilie. Gerade in Zeiten von explodierenden Heizkosten, staatlichen Fördermitteln und innovativen Dämmsystemen wäre jetzt auch der passende Zeitpunkt für eine Fassadendämmung. Das Unternehmen Caprol erläutert in einer aktuellen Pressemitteilung Gründe für die Fassadendämmung.

Hohes Energieeinsparpotenzial durch Fassadendämmung

In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Heizenergiekosten nahezu verdoppelt. Teuer zu spüren bekommen das vor allem die Immobilieneigentümer älterer Gebäude. Und älter als 35 Jahre sind 63 Prozent der Wohneinheiten in Deutschland. Von diesen Altbauten verfügen nur 28 Prozent über gedämmte Wände, immerhin 62 Prozent über gedämmte Dächer. Entsprechend hoch ist das Einsparpotenzial durch eine zeitgemäße Fassadendämmung. Davon profitieren der Hausherr und sein Geldbeutel ebenso wie die Umwelt und der Klimaschutz.

Bund fördert Fassadendämmung

Um die energetische Sanierung anzukurbeln, gab der Haushaltsausschuss des Bundestages Ende März für die energetische Gebäudesanierung Fördergelder in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bis einschließlich 2014 frei. Über die KfW-Bank erhalten Hausbesitzer zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Fassadendämmung senkt Heizkosten um bis zu 40 Prozent

Eine der wirksamsten Energiesparmaßnahmen ist eine fachgerechte Fassadendämmung. 76 Prozent des Energiebedarfs entfallen auf die Raumheizung. Beim ungedämmten Einfamilienhaus geht rund ein Drittel davon über die Fassade wieder verloren. Allein durch eine fachgerechte Fassadendämmung lassen sich die Heizenergiekosten - je nach den vorhandenen Rahmenbedingungen - um bis zu 40 Prozent senken. Zusammen mit der staatlichen Förderung kann sich die Investition so in wenigen Jahren amortisieren.

Kommentare (1)

8.6.2012, 21:40 Uhr von Mathulia Profil ansehen
Die Fasadendämmung hat auch sehr viele Nachteile. Abgesehen von den hohen Kosten hat man keine genauen Erfahrungswerte über die Lebensdauer und die Schadstoffbelastung der diversen Dämmstoffe. Es sei hier nur an das Asbest erinnert, das heute teuer entfernt und entsorgt werden muß. Vögel nutzen die Dämmschicht zum Nestbau, weil sie mit dem Schnabel Bruthöhlen in das weiche Material picken. Auch Schimmelbildung ist oft das Resultat der Fasadendämmung. Fasadendämmung ist nach heutigem Stand der Technik meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.

 meineimmobilie.de-Tipp

Damit der optimale Dämmeffekt erzielt wird, muss die Wärmedämmung Ihr Haus möglichst optimal abdichten. Bei Kältebrücken durch unsachgemäße Ausführung entstehen leicht Schimmelherde in der Wohnung. Wichtig dabei: Diese Luftdichte der Fassade stellt auch höhere Anforderungen an die Bewohner: Sie sollten gut und regelmäßig die Zimmer durchlüften. Denn die ansteigende Luftfeuchtigkeit durch Körperausdünstungen und Wasserdampfbildung in Küche und Bad kann nicht mehr durch die Wände ausgeglichen werden.