Montag, 15.09.2008 | Autor: heihec

Hausbesitzer und -käufer werden immer energiebewusster

News: Die Energiebilanz der eigenen vier Wänden wird für Eigentümer, Bauherren und Käufer immer wichtiger. 87 Prozent berücksichtigen den Energieverbrauch beim Erwerb einer Immobilie, so das Ergebnis einer Umfrage.

"Dem stark gewachsenen Energiebewusstsein stehen in der Praxis aber immer noch konkrete Hemmschwellen gegenüber", kommentiert Schwäbisch Hall-Sprecher Stefan Speicher die Ergebnisse. So schätzt jeder dritte Eigentümer und Erwerber den eigenen Informationsstand zum Thema Energieeinsparung als eher schlecht ein. Wichtigstes Motiv beim Energiesparen ist nach wie vor die Wirtschaftlichkeit.

Staatliche Zuschüsse sind den Befragten sehr wichtig

Da fast 90 Prozent der Befragten Geld sparen wollen, bringen die energetischen Baumaßnahmen zu hohe Kosten mit sich. Deshalb sind Staatliche Energiespar-Zuschüsse für die energetische Sanierung gefragter denn je. Zwar sind 36 Prozent bereit, sich für Energiesparmaßnahmen zu verschulden, doch mit 35 Prozent etwa gleich stark ist die Gruppe derjenigen, die eine energetische Modernisierung ohne öffentliche Fördermittel generell ausschließen.

Modernisierer wollen im Schnitt 38500 Euro ausgeben

Wer sein Eigenheim renovieren und energetisch auf den neuesten Stand bringen will, sollte die Finanzierung der Baumaßnahmen genau durchkalkulieren: Künftige Modernisierer rechnen mit Gesamtkosten von durchschnittlich 38500 Euro.

Die Schwäbisch Hall-Studie zeigt, dass Kreditmittel bei der Finanzierung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen eine große Rolle spielen: 44 Prozent der befragten Eigentümer und Erwerber beabsichtigen, hierfür auf Sparguthaben oder andere Eigenkapitalquellen zurückzugreifen. 38 Prozent nutzten ein Bausparguthaben, 37 Prozent das Bauspardarlehen.

Verbesserung der energetischen Qualität

Zur Verbesserung der energetischen Qualität der eigenen vier Wände ergreifen Eigenheimbesitzer unterschiedliche Maßnahmen: Bei Eigentümern, die ihre Modernisierungspläne bereits umgesetzt haben, genießt die Dämmung des Daches mit 66 Prozent oberste Priorität - gefolgt vom Einbau von Wärmeschutzfenstern (58 Prozent) sowie einer energiesparenden Heizungsregelung (55 Prozent).

Hausbesitzer, die die Modernisierung noch vor sich haben, setzen auf Solarenergie: 41 Prozent planen die Installation einer thermischen Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung, 30 Prozent eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung.

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